Das Team von betterplace.org (die Teams des betterplace lab, der betterplace Solutions und von Spenden.De findest Du auf deren Seiten)
Till studierte Wirtschaftsinformatik und arbeitete 2000 bis 2003 im Produktmanagement beim Start-up paybox. Später war er Projektmanager bei DaimlerChrysler Financial Services, bevor er betterplace.org mitgründete.
Philip studierte Publizistik und Sozial-Anthropologie an der FU Berlin mit dem Schwerpunkt Onlinekommunikation von NGOs. 2010 arbeitete er bei Survival International im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Online-Relations.
Moritz studierte nach einer Tätigkeit beim Deutschen Roten Kreuz Soziologie, Neuere/Neueste Geschichte und Afrikanistik in Berlin. Von 2005 bis 2007 war er Texter bei der Hamburger Werbeagentur Jung von Matt. Danach Mitgründer betterplace.org.
Daniel ist Diplom-Informatiker. Nach seinem Abschluss an der Uni Karlsruhe war er erst bei der Funkinform GmbH/Ettlingen für die Publishing-Software "Dialog", anschließend bei „Net7 S.r.l“ für die Entwicklung der Online-Bibliotheksplattform "Talia".
Philipp arbeitet bei verschiedenen Magazinen (u.a. Vogue) bevor er zu betterplace.org kam.
Tobias verbessert als Produkt Manager seit Ende 2011 die betterplace-Welt durch Usability und User Experience. Ursprünglich kommt er aus Köln, wo er als Senior Berater bei der nexum AG arbeitete. In dieser Zeit gründete er auch das UX-Weblog uxzentrisch und das Pfadfinder-Alumni-Netzwerk stayscout.
Axel ist Diplomingenieur. Nach dem Studium war er Mitgründer der A Med-World AG. Anschließend verantwortet er als Head of IT den Launch des Gesundheitsportals onmeda.de. Zuletzt war er 2007 Administrator und Webmaster beim Cornelsen Verlag. Mitgründer betterplace.org.
Björn arbeitete nach seinem Studium der Politikwissenschaften bei einer Strategieberatung für Public Affairs. Anschliessend war er für mehrere NGOs tätig und betreute u.a. Teile der Kampagnenarbeit von Deine Stimme gegen Armut und erlassjahr.de
Anica macht gerade ihren Master in Nonprofit-Management und Public Governance an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin. Über einen Aufenthalt in Lateinamerika, ein Praktikum im Fairen Handel und ihr Engagement bei mehreren Vereinen kam sie im Juni 2010 zu betterplace.org.
Niklas studierte BWL am Bodensee und in Kapstadt und arbeitete 2006-2009 bei SportScheck in München. Seit Januar 2010 arbeitet er im Produktmanagement bei betterplace in Berlin.
Alexander studierte Medienmarketing in München und Volkswirtschaftslehre in Frankfurt (Oder). Während seines Studiums arbeitete er im Bereich Marketing und PR am Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik. Anschließend tätig in einer Berliner Steuerkanzlei.
Christina studierte Spanische Philologie, Neuere deutsche Literatur und Lateinamerikanistik in Berlin, Havanna und Barcelona. Nach ihrem Abschluss arbeitete sie zweieinhalb Jahre für das internationale Literaturfestival Berlin.
Mara, Philipp, Jens, Georg, Sandra, Nunni, Hannelore, Marion, Renate, Guya, Aishah, Janine, Annika, Hanna, Jacob, Samir, Tobias, Kerstin, Julian, Lilian, Vico, Lea, Miriam, Philipp, Anton, Jakob, Piers, Lotta, Daniella, Rebecca, Julius, Cengizhan, Tim, Yvonne, Henriette, Holger, Björn, Sean, Becky, Christian, Fabian, Stefan, Renée, Viola, Jean-Michel, Peter, Björn, Christian, Samuel, Anja, Laurent, Susanna, Verena, Tobias, Josefina, Matthias, Jenny, Susan, Bodo, Katja, Sarah, Katja
betterplace.org ist eine Internetplattform. Dahinter steht die „gut.org gemeinnützige Aktiengesellschaft“ (gAG). Das ist zwar eine AG, aber eine gemeinnützige: Das heißt, keiner der Aktionäre hat eine finanzielle Renditeabsicht, allen geht es um die Rendite Sinn. Auch mit dem Handel der Aktien kann kein Geld verdient werden. Die gut.org gAG ist das Fundament, auf dem betterplace.org wächst und gedeiht. Was neben betterplace.org hier noch so wächst und gedeiht? Das „betterplace lab“, quasi unsere Forschungsabteilung, und die „betterplace Solutions“ – unsere Agentur für besseres soziales Engagement von Unternehmen. Außerdem: „Spenden.De“, ein Verzeichnis deutscher Hilfsorganisationen. Vorstandsvorsitzender der gut.org gAG ist Till Behnke, zusätzlich sind im Vorstand Joana Breidenbach und Moritz Eckert. Und im Aufsichtsrat sitzen: Bernd Kundrun (Vorsitzender), Stephan Breidenbach, Mathias Entenmann, Pedro Schäffer, Stephan Schwahlen und Gerd Schnetkamp.
Auf der einen Seite gibt es Privatmenschen, die uns unterstützen. Neben einigen besonders großzügigen, die uns besonders am Anfang stark gefördert haben, und welchen, die das in unserem Freundeskreis immer noch tun, kann uns jeder, der von betterplace.org überzeugt ist, ebenfalls fördern. Bei jeder Projektspende kannst Du Deinen Betrag um eine „Mitspende“ erhöhen, das funktioniert wie ein Trinkgeld. Falls Du das machst – danke!
Auf der anderen Seite verdient unsere 100-prozentige Tochterfirma, die betterplace Solutions GmbH, und steckt jegliche Gewinne in die Weiterentwicklung von betterplace.org. betterplace Solutions berät Unternehmen auf dem Gebiet der Corporate Social Responsibility (CSR) und setzt verschiedene Konzepte und Kooperationen um. Klingt kompliziert, hier seht Ihr’s konkreter.
Nach einem Afrikaaufenthalt kam Till Behnke zurück nach Deutschland und arbeitete für DaimlerChrysler Financial Services. Ziemlich schnell verspürte Till dort allerdings den Wunsch, sein Studium der Wirtschaftsinformatik, sein Verständnis komplexer Zusammenhänge als Ergebnis seiner Tätigkeit als Projektmanager und sein ambivalentes Erlebnis des afrikanischen Kontinents miteinander zu kombinieren und für etwas Sinnvolleres zu nutzen als für den Aufstieg im Großkonzern. In Diskussionen mit der Anthropologin Line Hadjsberg, die in der Entwicklungshilfe gearbeitet hatte, konkretisierte sich ein Konzept, wie man das verbindende Element des Internets nutzbar machen könnte, um das Leben bedürftiger Menschen weltweit zu verbessern. Was zum Konzept noch fehlte? Ein motiviertes Mitgründer-Team: Philip Baier, Moritz Eckert, Georg Friedrich, Axel Kuzmik und Bodo Sieber stießen dazu und, gemeinsam legte man los mit der konkreten Umsetzung von betterplace.org – einer globalen Internet-Plattform als Brücke zwischen Bedarf und neuen, unzähligen Möglichkeiten.
Zu dieser Zeit waren Joana und Stephan Breidenbach mit ihren Kindern Lilian und Vico nach einer fünfmonatigen Weltreise wieder nach Berlin zurückgekommen. Die Kulturanthropologin und der Rechtswissenschaftler, Mediator und Unternehmer hatten eine Reihe von besonderen Menschen kennen gelernt, die mit viel Eigeninitiative versuchten, ihre Lebenswelt zu verbessern. Sie wussten, was ihre Gemeinschaften brauchten, doch oft fehlten ihnen selbst die einfachsten Mittel oder Expertise – für eine kostengünstige, ökologisch angepasste Bewässerungstechnologie oder eine einfache, aber wirksame Medizin gegen Flussblindheit zum Beispiel. Da sie unterhalb des „Radars“ der traditionellen Entwicklungshilfe liefen, hatten sie zu deren Fördermitteln keinen Zugang. Nach ihrer Rückkehr konzipierten die Breidenbachs mit einem kleinen Team um Samir Sekkat, Nunni Haferbusch und Hannelore Knott eine Plattform, um Menschen die Chance zu geben, sich und ihre Arbeit einer weltweiten Öffentlichkeit zu präsentieren und auf Menschen zu treffen, die sehen wollen, welchen konkreten Unterschied ihre Unterstützung macht: eins zu eins und weltweit.
Nach wenigen Treffen war klar, dass beide Teams nicht nur die gleichen Ziele verfolgten, sondern zum Teil auch verblüffend ähnliche Wege eingeschlagen hatten, um sie zu verwirklichen. Nichts lag näher, als sich unter einem gemeinsamen Namen — betterplace — zu verbinden, um die Wirkungskraft der gemeinsamen Vision zu vergrößern.
Mittlerweile waren auch Jörg Rheinboldt und Stephan Schwahlen dazugekommen, die sich mit ihrer Beteiligungsgesellschaft M10 Partners beim Aufbau von innovativen Dienstleistungs-, Handels- und Produktunternehmen in den Bereichen Internet, Mobile und Medien beteiligen. Jörg hatte vorher alando.de gegründet, eine Plattform, die von eBay aufgekauft wurde und mit Jörg als Geschäftsführer innerhalb von fünf Jahren zur größten eBay-Tochter außerhalb der USA aufstieg. Die Vorstellung, seine Erfahrungen mit Online-Marktplätzen auf eine Plattform für soziales Engagement zu übertragen, reizte ihn. Stephan Schwahlen wiederum hatte als Student in Köln die gemeinnützige Studentenorganisation OFW geführt und ausgebaut und war u. a. für die Boston Consulting Group und sein Familienunternehmen im Bereich Maschinenbau tätig gewesen. betterplace bedeutete für Jörg und Stephan nicht nur eine Möglichkeit, dazu beizutragen, dass der Spendenmarkt größer, effizienter und effektiver wird, sondern auch, dass sich unser „Weltverbesserungs-Unternehmen“ zu einem nachhaltigen, skalierbaren und gemeinnützigen Unternehmen entwickelt.
Zu seinem 50. Geburtstag erfüllte sich Bernd Kundrun einen besonderen Wunsch: Mit einem großen Betrag aus seinem Privatvermögen wollte er soziales Handeln in Deutschland verbessern. Als Vorstandsvorsitzender von Gruner+Jahr hatte er oftmals Gelegenheit, gemeinnützige Initiativen kennen und schätzen zu lernen. Doch der Medienmanager fragte sich, wieso es nur so wenige dieser Organisationen verstanden, ihre großartige Arbeit und die bewegenden Geschichten, die dahinter standen, öffentlichkeitswirksam zu erzählen und auf diese Weise neue Mitmacher zu begeistern. Hier wollte Bernd Abhilfe schaffen. Er stieß auf betterplace und nach gemeinsamen Gesprächen beschloss er, Gesellschafter zu werden. Den gleichen Entschluss fasste zu diesem Zeitpunkt auch Oliver Grün, der als Gründer der Grün Software AG viel Erfahrung aus dem Bereich der spendensammelnden Organisationen in betterplace einbringt. Inzwischen sind mit Alexander Rittweger, Pedro Schäffer, Gerd Schnetkamp und Michael Tuchen auch noch weitere Gesellschafter dazugekommen und unterstützen uns mit Rat und Tat bei unseren zukünftigen Aufgaben.