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Deine Spende für den SHEROES Fund

Berlin, Deutschland

Der SHEROES Fund wird über diese Spendenaktion hinaus bestehen. Deshalb sammeln wir ab jetzt in neuen Spendenbedarfen für den SHEROES Fund der Amadeu Antonio Stiftung - um andere Sheroes zu unterstützen!

B. Kollberg von Amadeu Antonio Stiftung | 
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Über das Projekt

Wir sind einfach überwältigt: Ein großes DANKE für euern unglaublichen Support! Die benötigten 50.000€ für Shero Jasmina wurden schon am ersten Tag erreicht. Seitdem sammeln wir unter dieser Spendenaktion für den SHEROES Fund weiter. Daher erhöhen wir auch immer wieder die Spendenbedarfe, die alle an den SHEROES Fund gehen. 

Der SHEROES Fund wird künftig Sheroes, Frauen, Trans, Inter und Non-Binary Personen unterstützen, die wegen Angriffen aufgrund ihres Aktivismus gegen Menschenfeindlichkeit Hilfe benötigen. Dafür haben wir zusammen mit @quattromilf, @rogerrekless & @michafritz den Instagram Account @sheroes_fund ins Leben gerufen über den ihr langfristig Infos und Updates unterstützter Sheroes erhaltet. 

“Rassismus tötet. Rassist*innen töten. Dieser Realität sind BiPoC ausgesetzt. Insbesondere mehrfach Marginalisierte, wie z. B. queere Personen (FLINTA), Menschen mit Be_Hinderungen und viele andere, die sich gegen Rassismus starkmachen, erleben Hass und Hetze, die nicht nur im Netz bleibt. So wie bei mir, Jasmina Kuhnke (@quattromilf / @ebonyplusirony), klingelte der Hass aus dem Netz plötzlich an meiner Tür! Ein Netzwerk aus Rassist*innen hat meine Adresse veröffentlicht und dazu aufgerufen, „Jasmina zu massakrieren“. Nicht erst seitdem ist unsere Familie massiven Morddrohungen ausgesetzt.
Um meine sechsköpfige Familie vor den angekündigten Attentaten zu schützen, mussten wir unser Zuhause fluchtartig verlassen. Freundeskreise und liebgewonnene Menschen blieben zurück. Provisorisch wohnten wir in einem Hotel und mussten innerhalb kürzester Zeit eine neue Wohnung finden. Die Kosten von doppelter Miete, die Kaution und notwendige Einrichtung wie eine Küche, sowie die Sicherheitsmaßnahmen müssen wir alleine bewältigen. Wir sind nach all dem an unseren organisatorischen und finanziellen Grenzen. Auch die Anwält*innen, die sich in meinem Fall um die Strafverfolgung kümmern und den dringend benötigten Polizeischutz durchzusetzen, muss ich natürlich für ihre Arbeit bezahlen. Während konservative Medien, aber auch Rechte den antirassistischen Kampf als „Geschäftsmodell” bezeichnen, sind es gerade Antirassist*innen wie ich, die nicht nur finanziell, sondern im schlimmsten Fall auch mit ihrem Leben für den Kampf gegen Rassismus zahlen! 
Die Kosten für alle Maßnahmen, die wir aufgrund der massiven Bedrohungslage ergreifen mussten, betrugen am Ende unfassbare 50.000 €. Das ist mit Sicherheit nicht das „Geschäftsmodell Antirassismus”. Ich bin nicht alleine mit diesem Kampf und leider auch nicht die einzige Shero, die wegen massiver Drohungen gezwungen ist umzuziehen, unterzutauchen, juristische Mittel einzulegen – und die mit all dem allein gelassen wird." Jasmina Kuhnke – Antirassistin & Shero
Zuletzt aktualisiert am 15. April 2021