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Harburg-Huus – Unterstützung für obdachlose Menschen mit Hund

Hamburg, Deutschland

Harburg-Huus – Unterstützung für obdachlose Menschen mit Hund

Hamburg, Deutschland

Das Harburg-Huus bietet obdachlosen Menschen mit Hund an 365 Tagen im Jahr ein sicheres Wohnen auf Zeit und eine intensive Betreuung sowie sozialpädagogische Unterstützung, um für sich eine neue Zukunftsperspektive zu entwickeln.

Dr. Simone Thiede von DRK-Kreisverband Hamburg-Harburg e.V. | 
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Über das Projekt

Das DRK Hamburg-Harburg eröffnete im Juni 2018 das Harburg-Huus: eine Notunterkunft für obdachlose Menschen mit 15 Schlafplätzen, einem Tagestreff für 50 Tagesgäste täglich und einem umfangreichen Beratungsangebot. Die Besonderheit: Bei Bedarf können die obdachlosen Gäste auch ihre Hunde mitbringen, der für manche der einzige Freund ist, und was in vielen konventionellen Notunterkünften nicht gestattet ist.

Wir bieten obdachlosen Menschen:

  • Frühstück, warmes Mittag, Abendessen 
  •  einen geschützten und sicheren Schlafplatz
  •  Ausgabe von Kleidung und Hygieneartikeln
  •  Sozialberatung
  • Vermittlung in weiterführende Hilfen wie Beratungsstellen oder medizinische  Fachstellen
  • spezielles Training für den Ausstieg aus der Wohnungslosigkeit
  • interessensbildende und berufsvorbereitende Aktivitäten 
  • Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen
  • Versorgung des Hundes und tierärztliche Betreuung
Ihre Spende kommt also genau da an, wo sie gebraucht wird: bei obdachlosen Menschen, die zumeist keine Lobby haben. Das Harburg-Huus musste wegen der Covid-19-Pandemie zum Schutze seiner Gäste, der ehrenamtlich und hauptamtlich Tätigen auf einen Notbetrieb umstellen. Als eine von wenigen Einrichtungen in Hamburg arbeitet das Harburg-Huus auch in diesen schwierigen Zeiten. Weil viele Wohlfahrtsträger und Initiativen ihre Angebote für Obdachlose gekürzt haben oder pausieren, werden unsere Leistungen dadurch in noch höherem Umfang als sonst nachgefragt. 

Mit einem reduzierten Personalbestand arbeiten wir weiterhin im Drei-Schicht-Betrieb: 10 Kolleginnen und Kollegen stemmen aktuell das, was ursprünglich 33 erledigten. Sie stellen die Grundversorgung sicher, sorgen für die Verpflegung, kümmern sich um Hygieneleistungen, Corona-Schutzvorkehrungen und die Kleiderausgabe. Aktuell er-probt das Harburg-Huus die digitale Sozialberatung via Whatsapp-Call und Skype und verstärkt über Social-Media-Kanäle den Kontakt zu Netzwerkpartnern sowie Freunden und Förderern der Einrichtung. Unsere 23 Ehrenamtlichen, FSJ-ler und Praktikanten haben wir vorsorglich nach Hause geschickt, um Kontakte und das Risiko einer Ansteckung zu reduzieren und damit auch diejenigen zu schützen, die kein Zuhause haben, aber grundlegende Bedürfnisse, wie Essen, Duschen, in Ruhe auf Toilette gehen, ein sauberes Handtuch oder die Wärme und die Zuwendung zu ihrem Hund. Aktuell beherbergen wir bis zu fünf Hunde täglich, für die wir Hundefutter benötigen. Wegen der Covid-19-Pandemie halten sich die obdachlosen Gäste verstärkt im Haus auf, verzehren mehr, wodurch wir höhere Lebensmittel-, Hygiene- und Energiekosten haben.

Wir helfen bedürftigen Menschen – der Harburg-Huus-Betrieb geht auch unter den erschwerten Bedingungen der Corona-Krise weiter.



Zuletzt aktualisiert am 12. Juni 2020

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