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Deutschlands größte Spendenplattform

Deutsche Assoziation des Malteserordens

wird verwaltet von Theresa P.

Über uns

Die deutsche Assoziation des Malteserorden existiert seit 1991 und hat heute 550 Mitglieder. Sie ist Initiator verschiedener religiöser Werke in Deutschland, zum Beispiel des Malteser Hilfsdienst und seiner Tochtergesellschaften. Der Malteserorden ist vor allem für seinen Dienst im Bereich des Katastrophenschutzes (Erste Hilfe und andere medizinische Ausbildung, Entwicklungshilfe, etc.) bekannt. Die katholische Hilfsorganisation ist bundesweit an mehr als 700 Standorten in seinen beiden Formen der Organisation als eingetragener Verein (eV) und gemeinnützige GmbH ( gGmbH ) vertreten. In den Leitungsgremien der beiden Institutionen befinden sich Mitglieder als Freiwillige und in Vollzeit angestellt.

Letzte Projektneuigkeit

Wir haben 11.917,97 € Spendengelder erhalten

  Youth of the Order of Malta - A.Michel  13. Januar 2023 um 13:15 Uhr

 Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des Libanonprojekts, 

weltweit war das Jahr 2022 schwierig: die Folgen der Pandemie, aber vor allem auch die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind für uns alle spürbar. Die Sorgen und Probleme im Libanon, die uns im letzten Jahr begleitet haben, sind weiterhin präsent und verschlimmern sich aufgrund der global angespannten Lage zunehmend. Der Libanon befindet sich in der schwersten Wirtschaftskrise seiner Geschichte, welche mittlerweile die gesamte Bevölkerung betrifft. Die hohe Inflation, die Knappheit an lebenswichtigen Gütern und die Sorge vor der Zukunft bestimmen den libanesischen Alltag. Auch für die Heime für Menschen mit Behinderung, mit denen wir zusammenarbeiten, hat diese Krise starke Folgen. 

Trotz der immensen Anstrengungen der Schwestern und des Pflegepersonals hat sich die Situation noch einmal verschärft. Es schmerzt zu sehen, dass Therapieangebote coronabedingt nach wie vor nicht wahrgenommen werden können, Medikamente fehlen und Pflegeartikel immer knapper werden. Auch wenn wir unsere Freunde wunderbarerweise in diesem Jahr wieder im Malteser-Feriencenter in Chabrouh in den libanesischen Bergen begrüßen durften, war nicht zu übersehen, welche verheerenden seelischen und körperlichen Spuren die Isolation und die Unterversorgung bei unseren Gästen hinterlassen haben. 

Das Ausmaß der Krise zeigt sich auch an der drastisch angestiegenen Zahl der Kinder, die in den letzten Monaten in den Heimen aufgenommen werden mussten. Immer mehr Eltern können die Pflege zu Hause nicht mehr bewältigen, da es an staatlicher Unterstützung für die Familien fehlt. 

An der Seite der unermüdlichen Schwestern und Pfleger tun wir weiterhin unser Bestes, um unsere Schützlinge so gut es geht zu unterstützen!  Wie wir dank Ihrer Spendengelder die Heime seit Ausbruch des Coronavirus unterstützen konnten: 

Nach der langen Phase der Isolation wurden die Camps von allen sehnsüchtig erwartet und waren befreiend und unvergesslich. In diesem Jahr konnten bereits wieder vierzehn reguläre Campwochen in unserem Maltesercenter „Al Fadi“ in den Bergen stattfinden. Rund 300 Volontäre kümmerten sich in Eins-zu-Eins-Betreuung um mehr als 200 Heimbewohner. Die Teams erlebten eine stärkende Zeit voller Freude, Gesang und Gebet. Wir konnten sogar endlich wieder ans Meer fahren und mit den Gästen schwimmen gehen. Mit monatlichen Windelspenden kann die Versorgung von knapp 100 Heimbewohnern sichergestellt werden.  Bei Medikamentenengpässen helfen wir aus. Wegen der akuten, lebensbedrohlichen Knappheit helfen wir nicht nur bei der Finanzierung, sondern auch bei Beschaffung und Import.  Die Schwestern konnten bei dringend notwendigen Renovierungsmaßnahmen an den Einrichtungen unterstützt werden. Die Bewohner können sich immer wieder über kleine Überraschungspakete mit Süßigkeiten freuen!  Gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort werden wir uns weiterhin mit aller Kraft darum bemühen, passgenaue und nachhaltige Hilfe für unsere Freunde in den Heimen zu leisten. 
 Wir sind dankbar, dass wir an der Seite der libanesischen Malteser für unsere Freunde aus den Heimen auf so vielfältige Weise da sein können. In den vielen unbeschwerten, fröhlichen und herzerwärmenden Momente mit unseren Gästen erleben wir ganz deutlich spürbar ein Zeichen der Hoffnung in Zeiten der Hoffnungslosigkeit. 

Es ist nicht selbstverständlich, in Zeiten einer anhaltenden globalen Krisensituation, die sich auf jeden einzelnen von uns auch hier in Deutschland auswirkt, an Hilfsprojekte im Ausland zu spenden. Aber wir verspüren eine große Verantwortung und tiefe Zuneigung gegenüber unseren Freunden im Libanon und bitten daher auch und gerade jetzt erneut um Ihre Hilfe! 

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