Deutschlands größte Spendenplattform

Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V.

wird verwaltet von B. Braun

Über uns

Die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. ist eine international tätige Organisation, deren Ziel es ist, bedrohte, wildlebende Tierarten und deren Lebensräume vor der Ausrottung und Zerstörung zu bewahren. Wir sind als gemeinnützig anerkannt und Spenden, die wir von Ihnen erhalten, sind steuerlich abzugsfähig.

Die AGA ging aus der 1981 initiierten „Aktion Rettet die Schildkröten“ hervor, in der sich Privatpersonen gegen das grausame Abschlachten der Meeresschildkröten eingesetzt haben. 1986 wurde die AGA als Verein gegründet, denn das Engagement ist seit dem ersten Einsatz ungebrochen und nicht mehr „nur“ auf die Rettung der Meeresschildkröten beschränkt. Auch heute noch zeichnet die AGA ihr unermüdlicher Einsatz für den Schutz bedrohter Arten aus.

Unsere Projekte werden in Zusammenarbeit mit deutschen und lokalen Naturschutzorganisationen / Stiftungen durchgeführt.

Letzte Projektneuigkeit

Drei kleine Elefantenwaisen suchen Paten

  Mirjam Seiter  20. Oktober 2021 um 12:01 Uhr

Liebe Elefantenfreunde, 

heute wollen wir Euch drei Elefantenwaisen vorstellen, die wir neu in unsere Patenliste aufgenommen haben: Naleku, Naboishu und Olorien!  Jedes dieser drei Elefantenbabys hat seine eigene berührende Geschichte, doch allen gemeinsam ist, dass sie unter tragischen Umständen ihre Mutter verloren haben. Alleine, ohne den Schutz ihrer Herde, die starke Familienbande und die lebenswichtige Muttermilch, hätten sie in der Wildnis keine Chance gehabt, zu überleben. Wir sind froh und erleichtert, dass unsere Kollegen vom Sheldrick Wildlife Trust (SWT) rechtzeitig zur Stelle waren und die kleinen Findlinge retten konnten. 

Nun möchten wir euch Naleku, Naboishu und Olorien vorstellen: 

Das etwa sechs Monate alte Elefantenmädchen Naleku war im Januar 2020 gemeinsam mit ihrer Mutter entdeckt worden. Doch die Elefantenkuh war in sehr schlechter gesundheitlicher Verfassung – sie verstarb nur wenig später, jede Hilfe kam zu spät. Glücklicherweise ist es unseren Kollegen gelungen, die kleine Naleku zu retten und in das von der AGA unterstützte Elefantenwaisenhaus in Nairobi zu bringen. Obwohl sie nach ihrer ersten Nacht im Waisenhaus sichtlich erschöpft war, zeigte sie rasch großes Interesse an den anderen Elefantenkindern vor Ort.

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Naleku (Bild © DSWT)

Etwa drei Monate später wurde dann der 18-monatige Naboishu nach Nairobi gebracht. Seine Mutter, die an den Folgen einer alten Verletzung verstorben war, konnte mithilfe eines Sendehalsbands aufgefunden und ihr Baby gerettet werden. Der kleine Elefantenjunge war zuerst sehr skeptisch gegenüber der angebotenen speziellen Milch und musste sich an die neue Umgebung gewöhnen. Doch auch er hatte sich nach knapp zwei Wochen gut eingelebt.

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Naboishu (Bild © DSWT)

Zuletzt wurde Olorien Anfang Juni 2020 im Elefantenwaisenhaus aufgenommen. Wildhüter hatten das verlassene, etwa 15 Monate alte Elefantenmädchen bei dem Versuch beobachtet, einer Viehherde in der Masai-Mara zu folgen, bis nach einigen Tagen klar wurde, dass ihre Herde nicht mehr auftauchen würde. Bei ihrer Ankunft im Elefantenwaisenhaus in Nairobi war sie sehr nervös, doch ihr Hunger war größer als ihre Angst und sie nahm die Milchflasche sofort an.

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Olorien (Bild © DSWT)

Es ist immer wieder herzerwärmend zu sehen, wie die anderen Elefantenbabys im Elefantenwaisenhaus Neuankömmlinge herzlich und freudig begrüßen. Die intelligenten, sanften Dickhäuter scheinen zu spüren, dass sie alle ein ähnliches Schicksal erlitten haben. So erging es auch Naleku, Naboishu und Olorien. Im Kreise ihrer Artgenossen aufgenommen zu werden, half ihnen, ruhiger zu werden, Trost zu finden und wieder Lebensfreude an den Tag zu legen. Auch zu ihren Pflegern fassten die drei bald Vertrauen. Vor allem von den älteren weiblichen Elefantenwaisen werden sie liebevoll umschwärmt und fast mütterlich umsorgt. Das Aufwachsen in einer Herdenstruktur hilft den Kleinen, sich individuell zu entfalten. Olorien beispielsweise ist sehr selbstständig und unabhängig, genießt aber trotzdem die Aufmerksamkeit der anderen Elefanten und Pfleger, Naboishu ist wild, ungestüm und spielt gerne und Naleku wiederum fällt vor allem durch ihre vertrauensvolle, sanfte Natur auf.

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Elefantenwaisen bei der Fütterung (Bild © AGA, Birgit Braun)

Auch von den Pflegern werden die Elefantenwaisen nicht einfach nur gefüttert und versorgt. Sie werden intensiv mit viel Liebe und mit Hingabe betreut. Das Aufwachsen in der kleinen Elefantenherde im Waisenhaus ist zudem essenzieller "Sozialkundeunterricht“, der die Elefantenwaisen auf ihre spätere Rückkehr in die Wildnis vorbereitet, wo sie sich wieder einer wild lebenden Elefantenherde anschließen werden. 

Bis es jedoch soweit ist, werden noch fünf bis zehn Jahren vergehen. Ein langer Weg, auf dem ihr Naleku, Naboishu und Olorien als Pate unterstützen und begleiten könnt. Mit Eurer Hilfe können wir dafür sorgen, dass die kleinen Elefanten eine zweite Chance auf ein Leben in freier Wildbahn haben und die Savannen Afrikas auch in Zukunft noch von diesen beeindruckenden Tieren bevölkert werden.  Werdet Elefantenpate von Naleku, Naboishu oder Olorien und leistet damit einen wertvollen regelmäßigen Beitrag zur Aufzucht dieser kleinen Dickhäuter. Ab einer monatlichen Spende von 8 Euro könnt Ihr eine Patenschaft übernehmen. Ihr erhaltet eine Patenurkunde und zwei Mal im Jahr einen Patenbericht. Natürlich kann die Patenschaft auch verschenkt werden. Schickt uns dazu einfach eine E-Mail und teilt uns mit, welcher kleine Elefant Euer Herz erobert hat sowie Eure Kontaktdaten und bei einer Geschenkpatenschaft den Namen des Beschenkten. Wir schicken Euch dann die Patenunterlagen zu. 

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