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Heimlichen Pinselohren auf der Spur - Luchse brauchen unsere Hilfe

Ein Projekt von Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V.
in Sovata, Rumänien

Luchse sind in vielen Regionen Europas ausgerottet. Sie sind selten und wenig erforscht. Wir wollen die Wissenslücken schließen, um sie so besser schützen zu können. Um die Luchse zu retten leistet die AGA wichtige Aufklärungs- und Forschungsarbeit.

B. Braun
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Über das Projekt

Sie sind Europas größte Katzen und an ihren langen Haarpinseln an den Ohrspitzen und dem auffälligen Backenbart gut zu erkennen. Eurasische Luchse können eine Maus noch aus einer Entfernung von 50 Metern hören und ihre lichtempfindlichen Augen machen sie zu guten Jägern in der Dämmerung und bei Nacht. Sie sind Einzelgänger und wurden durch gezielte Verfolgung beinahe ausgerottet. Um zu überleben, brauchen Luchse unsere Hilfe!

In Rumänien leben mit Braunbär, Wolf und Luchs vermutlich die größten Populationen der drei größten Beutegreifer in Europa. Die seltenste und am wenigsten erforschte Art ist der Eurasische Luchs. Die geschickten Jäger durchstreifen nahezu unsichtbar ihre sehr großen Territorien von bis zu hundert Quadratkilometern. Ihre „heimliche“ Lebensweise erschwert die Erforschung dieser geschmeidigen Katzen und ihrer Verbreitungsgebiete. Wissenschaftliche Daten zum Luchs sind nach wie vor rar und obwohl er in Rumänien streng geschützt ist, ist er der breiten Öffentlichkeit kaum bekannt. 

Um die Wissenslücken über die genaue Verbreitung der Luchse zu schließen und die weißen Flecken auf der Landkarte zu füllen, hat die AGA zusammen mit ihrer rumänischen Partnerorganisation Milvus Group Bird and Nature Protection Association ein Luchsprojekt ins Leben gerufen. 

Mit Hilfe von Kamerafallen wollen wir Einblicke in das verborgene Leben der Luchse erhalten. Das Projektgebiet des noch jungen Luchsprojekts liegt in den Karpaten Ost-Transsilvaniens. Hier sollen wichtige Daten über die genaue Verbreitung dieser Katze sowie ihrer Beutetiere erhoben werden. Nur so können zielgerichtete Maßnahmen zum Schutz des Luchses entwickelt und durchgeführt werden. Solche Maßnahmen existieren momentan noch nicht, obwohl der Luchs in Rumänien durch eine Reihe von Faktoren bedroht ist und Konflikte zunehmen. Dazu zählen eine beschleunigte Infrastrukturentwicklung, Konkurrenz zu menschlicher Landnutzung, die direkte Wilderei der Luchse und erhöhte Jagdquoten für seine Beutetiere.

Für die erfolgreiche Umsetzung unseres Luchsprojekts sind wir dringend auf Unterstützung angewiesen.


Die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. setzt sich seit über 30 Jahren für den Erhalt von bedrohten Tier- und Pflanzenarten und deren Lebensräumen ein und ist als gemeinnützige Natur- und Artenschutzorganisation anerkannt. Zudem ist die AGA Unterzeichner der Initiative Transparente Zivilgesellschaft und steht somit für einen transparenten und verantwortungsvollen Umgang mit Spenden. Weitere Infos unter www.aga-artenschutz.de.  

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