
Berggorilla & Regenwald Direkthilfe e. V.
wird verwaltet von A. Meder
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Über uns
Die Berggorilla & Regenwald Direkthilfe e. V. will das Überleben der Berggorillas und anderer bedrohter Gorillapopulationen sichern. Dies versuchen wir auf mehreren Wegen zu erreichen.
Der Regenwald ist der Lebensraum der Gorillas, und in vielen Gebieten geht die größte Gefahr für sie von der Vernichtung dieses Lebensraum aus. Wir wollen daher die Zerstörung der Wälder verhindern, vor allem in sehr dicht besiedelten Gebieten, wo nur noch kleine Waldflächen erhalten sind. Weiterhin fördern wir die Aufforstung abgeholzter Areale mit heimischen Baumarten.
Eine sehr wichtige Aufgabe ist die Unterstützung und Aufklärung der Menschen am Rand der Schutzgebiete bzw. im Lebensraum der Gorillas. Wir unterstützen daher Projekte, die die lokale Bevölkerung über die Bedeutung der Schutzgebiete und die Folgen der Abholzung und anderer schädlicher Folgen der Waldnutzung aufklären. Wir unterstützen die Wildhüter, die entscheidend zum Schutz der Gorillas beitragen, regelmäßig mit Ausrüstung, damit sie in den fast undurchdringlichen Wäldern arbeiten können. Auch in Kriegszeiten bemühen wir uns, den Kontakt zu den Wildhütern und Nationalparkverantwortlichen zu halten.
Für die Berggorilla & Regenwald Direkthilfe bedeutet Naturschutz nicht nur, die natürlichen Lebensräume zu bewahren, sondern auch, darauf hinzuarbeiten, dass die einheimische Bevölkerung die Schutzprojekte akzeptiert, sie aktiv unterstützt und von ihnen profitiert.
Durch die ehrenamtliche Tätigkeit aller Beteiligten können wir garantieren, dass die Spenden bei den jeweiligen Projekten ankommen. Wir verfolgen in unserer Arbeit kein starres Konzept, sondern entscheiden individuell, schnell und unbürokratisch, entsprechend der jeweiligen Situation und den Bedürfnissen.
Mit der Zeitschrift Gorilla-Journal, die in Deutsch, Englisch und Französisch erscheint und kostenlos verteilt wird, wollen wir den nationalen und internationalen Informationsaustausch fördern.
Letzte Projektneuigkeit
Wir haben 414,30 € Spendengelder erhalten
Der Ostkongo wird seit 30 Jahren von unzähligen Rebellengruppen bedroht, auch die Gorilla-Schutzgebiete. Tausende Menschen fliehen vor den Konflikten und erhöhen den Druck auf die Wälder. Im Oktober 2025 ließen sich FDLR-Rebellen am Rand des Sarambwe-Reservats nieder. Sie hatten schon vorher Dörfer im Umfeld geplündert. Am 12. Dezember kidnappten FDLR-Kämpfer den Fährtenleser Muhindo Musa, als dieser mit seiner Frau ein Feld bestellte. Am Tag darauf wurde er ermordet gefunden. Er hatte seit 2008 für das Reservat gearbeitet. Die Kollegen setzten nach seiner Beerdigung ihre Patrouillen fort, aber sie sind sehr besorgt, ebenso wie die Bevölkerung. Während ihrer Patrouillen 2025 beobachteten die Fährtenleser folgende Säugetiere bzw. Spuren von ihnen: Gorillas, Schimpansen, Paviane, Guerezas, Diademmeerkatzen, Kongo-Weißnasenmeerkatzen, Pinselohrschweine, Elefanten, Ducker, Uganda-Kobs, Hörnchen, Stachelschweine, Mangusten und Rohrratten. Illegale Aktivitäten: Ugander ließen Ziegen und Kühe im Reservat weiden und Wilderer legten ein Feuer, das etwa 4 ha Wald zerstörte; Fallen wurden aufgestellt, Holz wurde eingeschlagen. Regelmäßige Patrouillen stellen den Schutz des Reservats sicher und wir werden sie weiter unterstützen. Doch die Arbeit ist gefährlich: Am 23. März griffen Wilderer die Fährtenleser im Wald an und verfolgten sie mit Stöcken, Macheten und Speeren.
Kontakt
Jüdenweg 3
33161
Hövelhof
Deutschland
