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Ingenieure ohne Grenzen e.V.

wird verwaltet von J. Geffers

Über uns

Ingenieure ohne Grenzen e.V. wurde 2003 von neun Ingenieuren und einem Volkswirt in Deutschland gegründet und ist eine gemeinnützige Hilfsorganisation. Unsere Projekte haben stets das Ziel direkt zu helfen, neue Chancen auf eigene Entwicklung zu geben und nachhaltig zu wirken. Das heißt konkret, wir entwickeln zusammen mit den Menschen vor Ort praktikable Lösungen. Dies kann eine Brücke sein, um zu einem Krankenhaus zu gelangen oder auch der Aufbau einer Wasserversorgung, um die Kindersterblichkeit zu verringern. Wir glauben, dass oftmals erst die Verbesserung der Infrastruktur eine weitere erfolgreiche Entwicklungszusammenarbeit möglich macht.

Letzte Projektneuigkeit

Die Implementierungsphase

  Katherina C.  24. August 2019 um 17:40 Uhr

Es war lange still, jedoch arbeiten wir kontinuierlich an dem Projekt. Was in den vergangenen Monaten alles geschehen und entschieden worden ist, erfahrt ihr im Folgenden:  

Im Dezember, noch kurz vor Weihnachten, wurde in Minziiro am Berghangeine geoelektrische Erkundung durchgeführt um einen passenden Standortfür den Brunnen zu finden. Das Vorgehen beim VES hatten wir in einem der vergangenen Posts/Newsletter bereits erläutert. Ein paar Wochen später haben wir den finalen Bericht mit allen Ergebnissen von der beauftragten Firma aus Uganda bekommen und diesen mit unserem Projektpartner durchgesprochen. In den Ergebnissen wurden zwei Standorte für die Brunnenbohrung vorgeschlagen. An diesen beiden Orten ist es auf Grund der Geologie am wahrscheinlichsten auf Wasser zu treffen. Die Bohrtiefe beträgt dafür bis zu 80 m.

Unser Projektpartner CHM schaute sich die vorgeschlagenen Standorte genau an und untersuchte sie auf verschiedene Gesichtspunkt: wer wohnt in der Nähe, wie ist die Zugänglichkeit von der Straße aus, wie dicht bewachsen ist der Bereich, welcher Weg ist am kürzesten nach oben auf den Hügel und wie viele Grundstücke bzw. Felder müssen gekreuzt werden.
Entschieden haben wir uns nun gemeinsam mit unserem Projektpartner für einen Standort, der nicht weit von der Straße entfernt liegt und in dessen Nähe ein zuverlässiger Anwohner sein Haus stehen hat. Zudem liegen auf der Stecke nach oben, auf der die Rohre verlegt werden, nur vier Grundstücke, die gekreuzt werden müssen. Nach Festlegung des Standortes geht die eigentliche Planung weiter ins Detail. In Abstimmung mit unserem Projektpartner und den Bewohnern des Dorfes Minziiro haben wir uns dazu entschieden das geplante Wasserversorgungssystem in zwei Phasen umzusetzen. Dadurch kann der erste Schritt noch in diesem Jahr umgesetzt werden und würde vor allem die aktuelle Situation der Wasserversorgung im Dorf deutlich verbessern.  Der erste Schritt umfasst die Brunnenbohrung im unteren Dorf am Fuß des Hügels am ausgewählten Standort. Anschließend wird eine Solarpumpe mit einer entsprechenden Solarenergieanlage installiert. Der geplante Wassertank, der neben dem Brunnen stehen wird, wird als erster Wasserkiosk des Systems fungieren. Dieser erste wichtige Schritt soll zunächst sauberes Wasser für die Bewohner im Dorf bereitstellen. Dafür fertigen wir derzeit die Ausschreibung für die Brunnenbohrung sowie das Solarsystem an und erstellen Pläne für die Umsetzung.

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Während eines Arbeitstreffens wird das System in all seinen Details besprochen. 

Als zweite Phase der Implementierung sollen dann im kommenden Jahr die Wassertransportleitungen nach oben in das Dorf gelegt werden und das Wasser von unten über eine zweite Pumpe oben in einen weiteren Tank gefördert werden. Solange werden die Bewohner des Oberdorfes noch das Wasser von unten nach oben tragen. In mehreren Gesprächen wurde diese Option diskutiert und von den Bewohnern schon als deutliche Verbesserung der Situation angesehen. Um unser Projekt so umzusetzen und die Bewohner von Minziiro mit sauberem Wasser zu versorgen, benötigen wir noch weitere Spenden und wir freuen uns über jeden, der uns unterstützen möchte. 

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