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Feldhamster in Not - (K)ein Bett in Kornfeld

Frankfurt, Deutschland

Feldhamster in Not - (K)ein Bett in Kornfeld

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Feldhamster sind vom Aussterben bedroht. Durch die intensive Landwirtschaft in Deutschland finden die Nager zu wenig zu fressen, um lebensrettende Wintervorräte anzulegen. Die Deutsche Wildtier Stiftung hilft mit dem Schutzprogramm für Feldhamster.

S. Haumann von Deutsche Wildtier StiftungNachricht schreiben

Feldhamster stehen in Deutschland auf der Roten Liste und sind akut vom Aussterben bedroht. Lange Zeit galten Feldhamster als Schädlinge in der Landwirtschaft. Noch bis in die 80er Jahre wurden sie bekämpft. Nun sind nicht mehr viele übrig. Im Herbst sammeln die eifrigen Nager ihren Wintervorrat zusammen. Sie schlafen nicht bis zum Frühjahr durch, sondern wachen etwa alle fünf Tage auf, um zu fressen. Bis zu vier Kilogramm Körner und Sämereien sind nötig, damit sie im Winter nicht den Hungertod erleiden müssen! 
Die intensive Landwirtschaft reduziert ihren Speiseplan drastisch: Moderne Erntemaschinen lassen kaum ein Körnchen mehr zum Hamstern übrig, und nach der Ernte werden die Stoppelfelder meist sofort umgepflügt. So schaffen sie es oft nicht mehr, einen ausreichend großen Futtervorrat für den Winter zu sammeln. Außerdem fehlt den Feldhamstern durch das schnelle Umpflügen die lebenswichtige Deckung vor seinen größten Feinden, den Füchsen, Wieseln und Greifvögeln! 

Das Feldhamsterschutzprogramm der Deutschen Wildtier Stiftung setzt bei der hamstergerechten Bewirtschaftung von Ackerflächen an. Nur wenn die Feldhamster genügend Nahrung finden und Deckung vor ihren Feinden, haben sie eine Überlebenschance! Im Rhein-Main-Gebiet gibt es noch einige Feldhamstervorkommen, die es zu schützen. Rund um Frankfurt am Main wird von Landwirten ab dem kommenden Frühjahr Klee und Luzerne angebaut. Diese Pflanzen bieten frisches und nahrhaftes Futter und Deckung vor Füchsen und Greifvögeln während der gesamten Aktivitätszeit der Feldhamster (April bis Oktober) Übrigens sind Klee- und Luzernefelder auch Lebensraum für andere seltene Tierarten wie Rebhuhn oder Feldhase. 

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