
re:solut e. V.
wird verwaltet von Franz Zobel
Über uns
Der re:solut e. V. (Rundum engagiert: Solidarische Unterstützung in Thüringen) ist der Trägerverein der Beratungsstelle ezra - für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Thüringen und der Hatespeech-Beratungsstelle elly. Der re:solut e.V. ist ein selbständiges Werk der evanglischen Kirche in Mitteldeutschland.
Rechte, rassistische und antisemitische Gewalt und Diskriminierung sind in Thüringen gesellschaftliche Realität und stellen für viele Menschen eine (existenzielle) Bedrohung dar. Die Mitglieder des Vereins begreifen ihre Aufgabe darin, sich solidarisch an die Seite der Betroffenen zu stellen. Der Verein nimmt sich besonders der Menschen in Not- und Konfliktsituationen an. Der Verein tritt für die Wahrung der Menschenwürde, die Achtung der Menschenrechte und für ein von Gleichberechtigung bestimmtes Zusammenleben der Menschen ein.
Die Thüringer Gewaltopferberatungsstelle ezra hat mit der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland einen Hilfefonds für Betroffene rechter Gewalt aufgesetzt, der Betroffene nach einem rechten, rassistischen oder antisemitischen Angriff direkt unterstützt.
Zur Website des re:solut e. V. gelangen Sie hier: https://re-solut.org.
Letzte Projektneuigkeit

Danke für eure Spenden <3
Liebe Spender*innen,
Wir möchten uns heute ganz herzlich für Ihre und eure Unterstützung bedanken. Jede- auch noch si kleine Spende - hat uns gestärkt und Mut gegeben.
Ein aufregendes Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Ein Jahr, in dem sich einmal mehr gezeigt hat, wie wichtig es für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt sowie von Hatespeech ist, professionelle Unterstützungsstrukturen in Thüringen zu haben. Die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage zeigte: Das Problem rechter Gewalt in Thüringen ist noch massiver als bisher bekannt – es wurden zusätzliche 79 Verdachtsfälle identifiziert. Diese werden durch ezra sorgfältig nachrecherchiert und auf eine Nachregistrierung im unabhängigen Monitoring geprüft. Das ist notwendig, weil weitere Informationen, z. B. zu Tatmotiven, fehlen und nicht alle Fälle durch die Polizei öffentlich gemacht worden sind. Wir freuen uns, dass wir auch in diesem Jahr Ratsuchende vielfach und vielseitig unterstützen konnten: Mit der Vermittlung von Anwält*innen, Begleitungen zu Aussagen bei der Polizei und vor Gericht, mit psychosozialer Beratung und Öffentlichkeitsarbeit. Mit Spannung verfolg(t)en wir – wie so viele andere Projekte – die Haushaltsverhandlungen in Bund und Land. Alle Jahre wieder wissen wir nicht sicher, ob die Finanzierung unserer Beratungsstelle für das nächste Jahr abgesichert ist. Was wir wissen: Die Zukunft wird noch unsicherer: Angriffe auf Demokratieprojekte und die Zivilgesellschaft nehmen zu. Die Grenzen des Sagbaren verschieben sich massiv nach rechts. Rechtsextremist*innen gewinnen an Zustimmung - trotz oder gerade weil sie ihre menschenverachtenden Positionen mittlerweile ganz ungeschönt nach außen tragen. Deshalb arbeiten wir nun an einem langfristigen Konzept, um Spenden zu generieren und unsere Beratungsarbeit abzusichern. Dazu werden wir uns im Laufe des nächsten Jahres mit Updates melden.
Bis dahin danken wir Ihnen und euch ganz herzlich und wünschen einen erholsamen Abschluss des Jahres.
Kontakt
Juri-Gagarin-Ring 96-98
99084
Erfurt
Deutschland