
re:solut e. V.
managed by Franz Zobel
About us
re:solut e. V. (Rundum engagiert: Solidarische Unterstützung in Thüringen) is the overhead organisation of ezra counselling centre - for victims of right-wing, racist and anti-Semitic violence in Thuringia and the elly hate speech counselling centre. re:solut e.V. is an independent organisation of the Protestant Church in Central Germany.
Right-wing, racist and anti-Semitic violence and discrimination are a reality in Thuringia and pose an (existential) threat to many people. The members of the organisation see it as their task to stand in solidarity with those affected. The association is particularly concerned with people in emergency and conflict situations. The organisation stands up for the preservation of human dignity, respect for human rights and a coexistence of people based on equality.
ezra counselling centre for victims of violence and the Protestant Church in Central Germany have set up a victim support fund for victims of right-wing violence, which provides direct support to those affected after an attack.
You can access the re:solut e. V. website here: https://re-solut.org
Latest project news

Wir haben 6.221,62 € Spendengelder erhalten
Danke für eure Unterstützung – danke für eure Solidarität! Dank euch konnte diese Kampagne einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass die Betroffenen des rassistischen Angriffs vom 10.04.2025 auf dem Campus von TU Ilmenau die Zeit vor, während und nach dem Gerichtsprozess nicht allein bewältigen mussten.
Eure Spenden haben maßgeblich dazu beigetragen, dass die Betroffenen die notwendige Sicherheit hatten, sich für eine Nebenklage zu entscheiden. Dieser Schritt war von großer Bedeutung für den Verlauf des Verfahrens: Die anwaltliche Vertretung der Betroffenen hat aktiv Einfluss auf den Prozess genommen und den Perspektiven der Angegriffenen Raum im Gerichtssaal verschafft.
Inzwischen wurde gerichtlich entschieden, dass die Angeklagten die Verfahrenskosten – und damit auch die Kosten der Nebenklage – tragen müssen. Dennoch bedeutet dies für die Betroffenen keine unmittelbare finanzielle Entlastung: Die Durchsetzung dieser Ansprüche ist oft langwierig. Zunächst müssen die Betroffenen die Kosten selbst verauslagen, bevor diese von den Angeklagten zurückgefordert werden können. Auch hier zeigt die Erfahrung, dass es nicht immer gelingt, das Geld von den Tätern zu erhalten – und manchmal erst Jahre später.
Genau hier zeigt sich erneut, wie wichtig eure Spenden waren: Sie ermöglichen es den Betroffenen, diese Phase zu überbrücken, ohne privat finanziell in Vorleistung gehen zu müssen. Sie können auf das Geld zurückgreifen, welches wir hier gesammelt haben. Darüber hinaus haben eure Spenden Reise- und Übernachtungskosten für Betroffene übernommen, die für ihre Zeugenaussagen teils weite Wege auf sich nehmen mussten.
Die verbleibenden Spenden fließen in den Opferhilfefonds der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland. Dieser Fonds unterstützt Menschen, die von rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt betroffen sind, bei konkreten Bedarfen und trägt so langfristig zur Stärkung von Betroffenen bei. Die fachspezifische Gewaltopfeberatung ezra ist das Bindeglied zwischen den Menschen, die unterstützt werden und dem Fonds. Mehr Infomationen dazu gibt es hier: https://ezra.de/spenden/
Zum Abschluss möchten wir vor allem die Stimmen der Betroffenen selbst sprechen lassen:
„Dank eurer Spenden mussten wir uns keine Sorgen darüber machen, auf Verfahrenskosten sitzen zu bleiben. So konnten wir uns voll und ganz auf den Prozess konzentrieren. Ich bin sehr froh, dass wir uns für die Nebenklage entschieden haben. Unser Anwalt hat ganz wesentlich auf den Verlauf des Gerichtsprozesses Einfluss genommen. Ihr habt uns den Rückenwind gegeben, um das Verfahren gut durchzustehen. Danke dafür!“
Wir danken euch allen für eure Unterstützung, euer Vertrauen und eure Solidarität. Diese schafft Mut und Zuversicht.
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