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Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit e.V.

wird verwaltet von Gabriele Weigt

Über uns

Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit e.V. ( bezev ) setzt sich für eine gleichberechtigte Beteiligung von Menschen mit Behinderung an Entwicklungsprozessen ein, die zu einer gerechten und sozialen Welt beitragen und im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung gestaltet werden.

bezev versteht die gleichberechtigte Beteiligung von Menschen mit Behinderung als Menschenrecht, fördert und unterstützt die Teilhabechancen von Menschen mit Behinderung in inklusiven Entwicklungsprozessen.

bezev wurde 1995 gegründet und ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein, konfessionell und parteipolitisch ungebunden, arbeitet aber eng mit kirchlichen Hilfswerken und entwicklungspolitischen Organisationen zusammen.

Letzte Projektneuigkeit

Ein Jahr Einsatz für Inklusion

  bezev Team  25. Januar 2022 um 11:51 Uhr

Vor einem Jahr fiel der Startschuss für unser bisher umfangreichstes Auslandsprojekt. Gemeinsam mit unsererm Projektpartner ADED arbeitete bezev daran, eine inklusive Bildung in der Grundschule Saint-Pierre zu ermöglichen und die berufliche Ausbildung für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderungen im Kasenga-Viertel in Uvira (Kongo) zu fördern. Was ist also seitdem alles passiert?  

Es wurden 110 Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung identifiziert, die entweder in die Schule oder das Ausbildungsprogramm integriert wurden.  110 Haushalten wurde Kapital zur Verfügung gestellt, um ein einkommensschaffendes Tätigkeit zu starten, die zur finanziellen Stabilisierung beiträgt. Das Bewusstsein von Gemeindevorstehern, Bildungsbeamten, Lehrpersonal der Saint-Pierre-Grundschule, Eltern und der lokalen Bevölkerung in Uvira wurde für Behinderungen, Rechte für Menschen mit Behinderung, Inklusion und inklusive Bildung geschärft. ADED schätzt, dass ca. 40 % der Bevölkerung in der betroffenen Region nun zu solchen Themen sensibilisiert ist. Die Barrierefreiheit in der Grundschule wurde verbessert. Es wurden mehrere kleine Baumaßnahmen vorgenommen, um Kindern mit Behinderungen den physischen Zugang zum Schulgebäude zu erleichtern. Zum Beispiel wurden neue, sichere und barrierefreie Schultoiletten errichtet. Außerdem wurden 15 Kinder mit Behinderungen mit Hilfsmitteln (z.B. Brillen) ausgestattet, die sie für eine erfolgreiche Teilnahme am Unterricht benötigten. Die Coronapandemie hat die Projektumsetzung in verschiedenster Weise verkompliziert. Die Bevölkerung ist fast vollständig ungeimpft und trifft dazu auf fehlende Testkapazitäten und eine hohe Dunkelziffer bei den Infektionen mit COVID-19. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von ADED müssen bis heute ohne vollständigen Impfschutz arbeiten. Teilweise war auch die zeitliche und finanzielle Umsetzung von Bauarbeiten in der Schule betroffen. Aber es wird auch immer klarer, dass es ein langer Weg ist, Stigmata in der Gesellschaft vollständig abzubauen und allen Kindern und Jugendlichen eine inklusive und qualitativ gute Bildung zu ermöglichen.
 
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45136
Essen
Deutschland

Gabriele Weigt

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