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  Gerhard Raabe  22. Mai 2020 um 08:56 Uhr

 Nach nun fast zwei Wochen lassen sich die ersten Fortschritte schon sehen. Wer aufmerksam die Vegetation am Hang anschaut, sieht bereits deutliche Fraßspuren. Die unteren Blätter der Bäume sind deutlich verbissen, manche kleine Schößlinge sind abgeknabbert und an einigen jüngeren Bäumen bis 15 cm Durchmesser ist die Rinde abgeschält. Wie kann sich jemand über diese Verwüstung freuen? Genau diese Verwüstung ist das Ziel: die Baumvegetation soll zurückgedrängt werden um mehr Licht am Boden zu bekommen, um dann später der gewünschten Heide die notwendigen Lebensbedingungen zu schaffen. Und dann die Frage ob es Sinn macht Bäume zu gefährden, wo sie doch so viel Kohlenstoff speichern und somit einen positiven Beitrag zur Verringerung der CO2 Emissionen leisten. Richtiges Argument, aber zu kurz gedacht: Dauergrünland, dass beweidet wird, speichert ebenso Kohlenstoff und zwar im Boden (Wurzeln und Humus). Der Unterschied zu Wald beträgt nur ca. 15 %! Aber wie kann von den CO2 Zahlen abgesehen die erweiterte Artenvielfalt einer durch Ziegenbeweidung erhaltenen Dauergrünlandfläche bewertet werden? Sicher nicht mit Geld oder anderen Zahlengrößen! Auf dieser Fläche wird sich neben der Vegetation eine ganze Reihe neuer Tier- und Pilzarten einfinden, die im Wald keine Chance hätten. Eine einzige Art ist Teil eines ganzen, vielfältigen Ökosystems, das aus weiteren Tieren, Pflanzen und Pilzen besteht, d.h. jede neue Art, die hier einen Lebensraum bekommt, steht in einer Beziehung zu weiteren, neuen und bereits vorhandenen Arten! Doch genug der Theorie – es geht auch noch um praktische Fragen: Wie schon angesprochen, müssen die Ziegen so zahm werden, dass eine Behandlung möglich ist - sei es die Klauenpflege, die Entwurmung oder Impfung oder einfach die tägliche Kontrolle auf den allgemeinen Gesundheitszustand. Dazu ist in den letzten Tagen der Unterstand mit einem (Grün)dach nutzbar geworden und die Ziegen nehmen es gerne (unten wie oben) an. Mit Speck fängt man Mäuse, also soll jetzt zur Gabe von Lockfutter im Inneren eine hochklappbare Futterrinne eingebaut werden um die Tiere (nur) dort mit kleinen Portionen von Schrot, Quetschhafer (danke für die Spende von Elvira Krede) und richtig trockenem Brot zu füttern. Um zu verhindern, dass die Rinne zugekotet wird, muss sie nach der Futtergabe hochgeklappt werden können. Wenn die Ziegen zuverlässig auf das Lockfutter ansprechen, werden sie daran gewöhnt, dass der Unterstand mit einem beweglichen Gatter versperrt wird. Zur Sicherung des Zauns und um zu verhindern, dass die Ziegen sich mit den Hörnern darin verfangen, ist bereits innen ein Elektrozaun gespannt. Dieser wird durch das provisorisch mit einem Batterie betriebenem Elektrozaungerät geladen. Um die Betriebssicherheit zu verbessern (Batterie leer, Diebstahl) soll das Elektrozaungerät im NFH installiert und der Strom mit einem geeigneten Kabel an den Zaun gebracht werden. Auf dem Parkplatz des NFH liegt ein Haufen Schotter. Dieser soll zur Befestigung des Weges zum Ziegentor genutzt werden. Vom Weg unterhalb der Treppe muss auf einer Breite von ca. 1 m eine 5 bis 10 cm dicke Schotterschicht aufgebracht werden. Der Ausblick: Je nach Verbissfortschritt in der Fläche müssen gezielt Bäume gefällt werden, die von den Ziegen nicht durch abschälen der Rinde zum Absterben gebracht werden können.
Thomas Gurtmann, Projektleiter

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