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Heidesukzession durch historische Hangbeweidung

Bad Emstal, Deutschland

Heidesukzession durch historische Hangbeweidung

Bad Emstal, Deutschland

Durch die Wiederaufnahme der Beweidung auf einer Teilfläche (0,25 ha unterhalb des NFH) wird die baumfreie Heidefläche wieder hergestellt. Durch die Schaffung dieser Fläche steigert sich die Biodiversität auf der Fläche selbst durch veränderte Habita

Gerhard Raabe von Naturfreunde Bad Emstal e.V. | 
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Über das Projekt

1. Vorstellung der Ortsgruppe Bad Emstal
Die NaturFreunde Bad Emstal e.V. betreiben ein Naturfreundehaus mit 41 Betten mit Selbstversorgung und eine Zeltwiese mit Tipi. Hier ist auch das Bootshaus der an die NaturFreunde angegliederten Freien Kanu Sportler e.V. mit den auch für die Zelter nutzbaren sanitären Einrichtungen und einer weiteren Selbstversorger Küche. Die Ortsgruppe hat eine Vielzahl von Fachgruppen (Lesekreis, Kochgruppe, Spielegruppe, Filmgruppe, Lokale Entwicklung, Backhausgruppe, Wandergruppe) und macht erfolgreiche Kinder- und Jugendarbeit mit zwei Kindergruppen und einer Jugendgruppe für Menschen zwischen 4 und 16 Jahren. Weiterhin ist sie Mitglied im Kasseler Friedensforum und nimmt an überregionalen Friedens- und Klimaschutzaktionen teil. In der Grundschule der örtlichen Christine-Brückner-Schule führt sie die „Reise auf dem Klimaweg“, eine interaktive Aktion zu fossilen und erneuerbaren Energien durch. Weiterhin hat sie 2016 einen NaturaTrail eingerichtet, auf dem regelmäßige Führungen durchgeführt werden. Die Ortsgruppe hat z. Zt. ca. 165 Mitglieder.
Weitere Informationen sind über die Homepage der Ortsgruppe unter http://www.naturfreunde-bad-emstal.de/ zu finden.
 
 
2. Vorstellung des Projekts „Heidesukzession durch historische Hangbeweidung“
 
Ausgangslage:
Das Naturfreundehaus der Naturfreunde Bad Emstal e.V. ist am oberen Ende eines Hanges südlich der Ems in den 60 er Jahren erbaut worden. Wie Bilder aus der Zeit zeigen, war der Hang unbewaldet mit großen Heideflächen. Diese sind durch die traditionelle Beweidung des Hangs durch die Sander Ziegen entstanden. Heute, 60 Jahre später, hat sich aufgrund der fehlenden Beweidung eine Waldsukzession bestehend aus Aspe, Birke, Vogelbeere, Hainbuche, Rotbuche, Eiche und Vogelkirsche entwickelt, in der 2. Hälfte der 90er Jahre wurde fast die gesamte Bestockung gefällt und ist zum großen Teil auf der Fläche verblieben. Seither hat sich die Waldvegetation durch Aussamung und Stockausschlag wieder eingestellt.

Umsetzung:
Die Fläche wird eingezäunt und mit einer angepassten Ziegenpopulation beweidet. Zunächst sollen die Ziegen durch den scharfen Verbiss die Gehölzpflanzen zurückdrängen. Dies wird unterstützt durch die schrittweise Fällung der größeren Bäume in den nächsten 5 Jahren.
Zur Vorbereitung des Zaunbaus muss eine Trasse freigeschnitten werden. Dann werden Metallpfosten eingeschlagen, an denen dann das ziegensichere Knotengeflecht befestigt wird. Aus dem Regenwasserablauf des NFHs wird eine Tränke gebaut. Zur Überbrückung von Trockenzeiten wird ein Vorratsbehälter eingebaut. Für die Erleichterung von Kontrollgängen auf der Fläche wird im oberen Bereich ein Tor eingebaut. Ein kleiner Unterstand mit drei Seitenwänden und Gründach vervollständigt die Einrichtung.
Die Versorgung und Kontrolle der Tiere erfolgt durch die NaturFreunde.

Zuletzt aktualisiert am 29. April 2020