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Deutschlands größte Spendenplattform

Leben im Abseits e. V.

wird verwaltet von S. Groth

Über uns

Leben im Abseits will die Situation von Hilfsbedürftigen verbessern, die Zusammenarbeit mit bestehenden Initiativen fördern, Konzepte für gemeinsame Projekte erstellen und die Öffentlichkeit und Politik für die Thematik des unwürdigen Lebens auf der Straße sensibilisieren.
Unsere Kampagnen und Projekte basieren auf gründlicher Recherchearbeit und der Zusammenarbeit mit Fachstellen. Wir arbeiten mit medialen Mitteln und öffentlichkeitswirksamen Aktionen, Kampagnen und Projekten.
Mit Zeit-, Sach- und Geldspenden unterstützen wir nachhaltig tätige Einrichtunge der Obdachlosenhilfe, damit die Hilfe dort ankommt, wo sie am nötigsten gebraucht wird - bei den obdachlosen und bedürftigen Menschen!
Um unsere Aktivitäten wie z. B. Kampagnen, Projektarbeiten an Schulen, Ausstellungen, Lesungen, etc. leisten zu können, sind wir dringend auf Spenden angewiesen.

Letzte Projektneuigkeit

News im Monat Mai

  S. Groth  07. Juni 2024 um 14:09 Uhr

Der Sommer steht kurz bevor und die Touristen strömen wieder in die Stadt. Von Hafengeburtstag bis Schlagermove war Hamburg diesen Mai immer gut besucht. Einerseits ist das natürlich für obdachlose Menschen eine zusätzliche Einnahmequelle, andererseits müssen sie sich vor betrunkenen und aggressiven Menschen umso mehr in Acht nehmen. Immer wieder kommt es zu Angriffen auf obdachlose Menschen, leider auch wieder in diesem Monat. (Hinz & Kunzt Artikel)

Zeitig zum Besucheransturm wird natürlich auch die Vertreibung obdachloser Menschen aus der Innenstadt vorangetrieben. Das neue Ziel scheint nun die Verbannung bettelnder Menschen aus den öffentlichen Verkehrsmitteln zu sein. Die Hochbahn möchte nun verstärkt gegen bettelnde Obdachlose in den U-Bahnen vorgehen. Was ein "konsequenteres" Vorgehen der Hochbahnwache gegen Bettler und Bettlerinnen genau bedeuten soll, wird natürlich nicht präzisiert. Wir ahnen nichts Gutes! (NDR-Artikel)

Auch in den S-Bahnen werden die Fahrgäste auf den Infoscreens darauf hingewiesen, dass Betteln nicht erlaubt ist und man doch lieber Hilfseinrichtungen unterstützen solle.
Ja, was heißt das wohl im Umkehrschluss? So viel wie: "Gebt den bettelnden Menschen nichts, die machen etwas Verbotenes!" Was für eine unmenschliche und dreiste Aufforderung. Liebe S-Bahn Hamburg GmbH, diese Menschen betteln nicht aus Spaß und wir entscheiden immer noch selbst, ob wir ihnen etwas geben oder nicht!

Die Situation der Menschen auf der Straße wird immer schlimmer. Anstatt das Problem zu verdrängen, sollte der Hamburger Senat endlich einen langfristigen und umfangreichen Plan zur Unterstützung der Menschen präsentieren. Nun wird lieber häppchenweise ein neues Projekt nach dem anderen von der Sozialbehörde präsentiert. Ein Gesamtkonzept fehlt nach wie vor. So kann man natürlich immer sagen: "Wir machen doch etwas!"

Das neuste Projekt: Es soll nun in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof in einem ehemaligen Bürogebäude eine Unterkunft für Suchtkranke entstehen. Sicherlich keine schlechte Idee, aber wie lange wird das dauern? Der Bedarf an Unterkünften wird damit sicherlich nicht gedeckt werden und wenn die Sozialbehörde auch hier wieder auf Mehrbettzimmer besteht, wird die Übernachtung dort für viele sicherlich nur eine schwer ertragbare Notlösung sein und bestimmt nicht ein Weg aus der Obdachlosigkeit. (Hinz & Kunzt Artikel)

Wir verstehen es immer noch nicht. Es wurden von diversen Experten und Expertinnen der Wohnungslosenhilfe bereits Pläne mit nötigen Maßnahmen erstellt. Der Senat muss diese einfach nur konkretisieren und Schritt für Schritt umsetzen.


Workshop für die Mitarbeiter*innen der Hamburger Bücherhallen

Hamburgs Bücherhallen sind für alle in der Stadt ein toller Ort für einen ruhigen Moment und natürlich insbesondere auch, um ein spannendes neues Buch zu entdecken.

Auch wohnungslose und obdachlose Menschen nutzen diesen öffentlichen Rückzugsort und finden dort etwas Normalität wieder.
Sie werden dort, anders als vielerorts sonst, nicht verscheucht. Mit der neuen Service-Karte für wohnungslose Menschen haben sie nun auch die Möglichkeit, die zusätzlichen Angebote der Bücherhallen zu nutzen.

Am 15. und 31. Mai waren wir in der Zentralbibliothek, um die Mitarbeiter*innen über die Hintergründe von Wohnungs- und Obdachlosigkeit und das bestehende Hilfesystem aufzuklären. Im Arbeitsalltag hatten viele von ihnen bereits Erfahrungen sammeln können und es gab einen regen Austausch zum Thema. Vielen Dank an die Bücherhallen und ihre Mitarbeiter*innen für dieses Engagement! 


Tausend Dank!

In unseren Workshops erleben wir immer wieder, wie empathisch die Menschen sind. Das macht uns jedes Mal erneut Mut und stärkt uns in dem Glaube, dass wir doch irgendwie etwas erreichen können. Wir sind immer wieder überrascht, welch große Bereitschaft es gibt zu helfen. Sei es durch Spenden oder in anderer Form. Danke, dass Ihr nicht die Augen zu macht und versucht etwas zu bewirken. Wir sind echt glücklich, dass es euch gibt! 

Das Team von Leben im Abseits e. V.

PS: Die Newsletter der Monate März und April sind auf Betterplace leider nicht rausgegangen. Ihr findet alle Newsletter HIER


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