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VisaWie? FF e.V.

wird verwaltet von Patrick J. (Kommunikation)

Über uns

Die „VisaWie?“-Kampagne ist eine Gemeinschaftsaktion zahlreicher Akteur*innen, die sich für umfassende Veränderungen in der deutschen bzw. europäischen Visavergabepraxis einsetzen.

Menschen mit deutschem Pass dürfen in fast jedes Land der Welt reisen. Wer aber darf andersherum nach Deutschland kommen? Den meisten Menschen bleibt diese Möglichkeit verwehrt.

Mit unseren vielfältigen Projekten wollen wir die Diskriminierungen in der Visavergabe sichtbar machen und einen Veränderungsprozess anstoßen.

Letzte Projektneuigkeit

Ein Rückblick auf das Jahr 2018

  Patrick J.  13. Januar 2019 um 00:12 Uhr

Das fünfte Jahr unserer Kampagnenarbeit gegen Diskriminierungen in der Visavergabe geht zu Ende. Gelegenheit zurückzuschauen und das VisaWie-Jahr 2018 Revue passieren zu lassen.

Beginnen möchten wir mit ein paar Anmerkungen zu der Diskussion um den erst kürzlich verabschiedeten UN-Migrationspakt: Natürlich erachten wir verschiedene Aspekte des Paktes als progressiv, doch die Diskussion darum zeigt sinnbildlich, dass Visa in der Debatte meist keine oder wenig Beachtung finden. Selbst Stimmen, die sich für Migration aussprechen vernachlässigen aus unserer Sicht die Problematik um Visa. So wird eine reguläre Migration unmöglich gemacht, weil Menschen systematisch Visa verweigert werden.
Ganz besonders deutlich wird das beim Thema der Studierendenvisa, zu dem wir gerade in Verhandlungen mit Partnern sind. Eine Datenbank zu abgelehnten und erteilten Studienvisa der letzten Jahre könnt ihr bereits auf unserer Seite finden. Immerhin beinhaltet der UN Migrationspakt die Vergabe von Visa aus humanitären Gründen – eine erfreuliche Nachricht. Als wir uns dem Thema vor zwei Jahren widmeten, erfuhren wir keine große Resonanz.

Insgesamt zeigt uns die Debatte um Migration jedoch, dass die Visavergabe oft vergessen wird. Grund genug, dass wir beharrlich dranbleiben, immer wieder an das Thema erinnern und mahnen, dass immer noch der Geburtsort darüber entscheidet, ob wir in andere Länder reisen können oder nicht. Diese Arbeit machen wir ausschließlich ehrenamtlich. Sie wäre nicht möglich ohne euer Interesse, eure Unterstützung und eure Spenden. Dafür möchten wir uns ganz herzlich bedanken! Und eines ist ganz klar: Auch 2019 werden wir uns weiter gegen eine intransparente und unfaire Visavergabepraxis stark machen.

Das Reisepassquartett

Das Spiel kennt ihr bereits. Die erste Auflage war so erfolgreich und innerhalb weniger Monate vergriffen, dass wir uns an eine Neuauflage gemacht haben: Noch aktueller, noch besser, noch frecher! Das Reisepass-Quartett: Die 2. Edition. Die neue Auflage wird insgesamt 50 Spielkarten haben (36 Reisepasskarten, 14 Aktionskarten), also 16 Karten mehr als die erste Auflage. Auch haben wir ganz neue Ländergruppen gebildet, sowie viele neue Länder ins Spiel mit aufgenommen. Diesmal versuchen wir über die Spendenplattform Betterplace.org die Finanzierung unserer zweiten Auflage des Reisepass-Quartetts zu realisieren. Der Clou: Bei einer Spende von 30 Euro erhällt man mit Erscheinen der zweiten Auflage automatisch sein eigenes Exemplar.

Dokumentarfilm: Die Macht des Visums

Ein neues Format ausprobieren und damit eine größere Öffentlichkeit erreichen wollen wir mit der Produktion eines Dokumentarfilms. Für die Vorbereitung und erste Dreharbeiten reiste eine Aktivistin von VisaWie? in die Dominikanische Republik und kam mit ersten Eindrücken für  den Teaser heim. Wir möchten in mindestens zwei weiteren Ländern Antragstellende bei ihrem Weg zu einem deutschen Visum begleiten, um Prozesse der Visavergabepraxis zu dokumentieren.

Dazu benötigen wir eure Hilfe! Wir danken euch für eine Spende explizit an dieses Projekt.
Sowohl für das Reisepassquartett und den Dokumentarfilm sind wir für den Fairwandlerpreis nominiert.

Politische Bildungsarbeit in 2018

Um die Öffentlichkeit für die Thematik der Visumvergabe zu sensibilisieren, haben wir auch dieses Jahr zahlreiche Vorträge und Workshops gehalten. Wir haben sowohl Vereine intern informiert, als auch an öffentlichen Veranstaltungen teilgenommen: Auf der 2. Deutsch-Afrikanischen Diasporakonferenz in Dortmund haben wir einen Input zu Studienvisa für afrikanische Antragstellende gegeben, im Rahmen der Ringvorlesung "Beyond Development"  an der Leuphana Universität zur Rolle der Visumvergabepraxis im globalen Machtgefüge referiert, auf einer Konferenz für rheinland-pfälzische Organisationen mit internationaler Zusammenarbeit unsere Arbeit vorgestellt, in Osnabrück einen Bildungsworkshop gegeben und einen Workshop auf dem "HuHi Auf geht’s!" Seminar (Hummeln im Hintern) angeboten.

Wendet euch an uns bei Interesse an einem internen oder öffentlichen Vortrag oder Workshop. Weitere Infos findet ihr auch unter visawie.org/workshops.

Was sonst noch geschah

Auf der Seite visaexperiences.org sammeln wir Erfahrungsberichte von Betroffenen der deutschen Visapolitik. Im Laufe des Jahres haben wir weitere Beiträge veröffentlicht. Schaut mal vorbei.
Außerdem haben wir unsere Homepage visawie.org neugestaltet und sie übersichtlicher geordnet.

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