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RESQSHIP e.V.

wird verwaltet von S. Seyfert

Über uns

RESQSHIP vereint eine Gemeinschaft aus ehrenamtlichen Helfer*innen und finanziert sich ausschließlich durch private Spenden. Der Verein wird durch erfahrene Seenotretter*innen getragen, von denen bereits ein Großteil seit 2015 im Mittelmeer im Einsatz waren.
Jeden Tag riskieren Menschen ihr Leben auf der Flucht nach Europa. Es existieren keine legalen Wege, über die bedrohte Menschen ihr Leben in Sicherheit bringen können, ohne sich gleichzeitig stark zu gefährden: Viele versuchen es entlang der Route über das Mittelmeer. Ein lebensgefährlicher Weg, bei dem die Fliehenden in unsichere Boote genötigt werden, die zur Überquerung des Meeres kaum taugen.
Das Militär und die Küstenwache haben die Seenotrettung massiv eingeschränkt. Die Hauptlast liegt heute bei den privaten Rettungsorganisationen. Doch es fehlen dringend zusätzliche Schiffe. RESQSHIP will hier unterstützen und Leben retten. Unser Ziel ist, die flüchtenden Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren.
Langfristig müssen auch die Ursachen der Flucht bekämpft werden, damit die Seenotrettung kein Dauerzustand wird.

Letzte Projektneuigkeit

+++ Mittelmeer: RESQSHIP-Crew rettet 34 Menschen +++

  S. Seyfert  10. September 2019 um 16:52 Uhr
Am 09.09.2019 hat die RESQSHIP-Crew an Bord des Schiffes Josefa während einer Beobachtungsmission 34 Menschen - darunter eine schwangere Frau und ein Baby - aus Seenot von einem kleinen Schlauchboot gerettet. Alle Personen wurden zuerst auf dem Schiff aufgenommen und an Deck erstversorgt. In der Nacht verschlechterten sich die Wetterbedingungen aufgrund eines Gewitters so massiv, dass die geretteten Menschen an das Rettungsschiff Ocean Viking übergeben werden mussten.
 
Am Mittag des 09.09.2019 erhielt unsere Crew auf See vom zivilen Suchflugzeug Moonbird die Information, dass sich westlich der eigenen Position in internationalen Gewässern ein Boot in Seenot befindet. Da das Schiff das nächstgelegenste war, kam die Crew selbstverständlich ihrer seemännischen Verpflichtung zur Hilfeleistung nach und nahm Kurs auf die genannte Position.
 
Bei der Suche wurde unsere Crew auch von der sogenannten libyschen Küstenwache über Funk um Hilfe gebeten. Am Abend konnte unsere Crew ein kleines Schlauchboot mit 34 Personen (darunter Frauen und ein Baby) an Bord ausfindig machen. Wärmedecken und Trinkwasser wurden ausgeteilt. Zuerst wurden eine schwangere Frau und ein Baby an Bord genommen. Aufgrund der Instabilität des Flüchtlingsbootes wurden danach alle Menschen an Bord geholt. Nachdem alle Menschen auf der Josefa in Sicherheit gebracht worden waren, traf ein libysches Patrouillenboot ein, vergewisserte sich, dass alle Menschen gerettet wurden und bot Unterstützung an. Das libysche Boot zog sich daraufhin wieder zurück.
 
Um gemäß den Vorschriften des Seerechts die Menschen an einen sicheren Ort zu bringen, nahm unsere Crew Kontakt zum Rettungsschiff Ocean Viking von SOS Mediterranee und Ärzte ohne Grenzen auf. Unser Skipper Friedrich Reich informierte die Rettungsleitstelle in Tripolis und bat um Zustimmung, dass die geretteten Menschen an die Ocean Viking übergeben werden können. Eine Antwort blieb leider aus. „Zwischenzeitlich verschlechterten sich die Wetterbedingungen derart, dass die Sicherheit der Menschen an Bord des Segelschiffes nicht länger zu gewährleisten war“, so Friedrich Reich. Aufgrund der drohenden Notsituation wurden alle Geretteten sicher an Bord der Ocean Viking gebracht.
 
Wir freuen uns, dass alle 34 Menschen überlebt haben und sich nun in Sicherheit befinden.Wir bedanken uns für die Zusammenarbeit mit SOS Mediterranee / MSF und für die schnelle Hilfe. Wir danken außerdem unserer Crew für ihren entschlossenen Einsatz.
 
 Während es keine staatliche europäische Seenotrettung mehr gibt und zivile Rettungsschiffe blockiert und festgesetzt werden, geraten weiter Menschen auf See in akute Not.
 Wir fordern eine europäische Politik, die Menschen nicht ertrinken lässt und im Sinne der Humanität an nachhaltigen Lösungen arbeitet. 
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