
Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
wird verwaltet von Hendrikje Wiebe
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Über uns
Vor fast 50 Jahren begann unsere Reise mit einer kleinen Fläche – etwa so groß wie zwei Fußballfelder. Heute kümmern wir uns um rund 39.000 Hektar Stiftungsland – das entspricht über 50.000 Fußballfeldern! Im Stiftungsland geben wir der Natur die Starthilfe, die sie braucht, um aus Maisäckern und Fichtenforsten wieder vielfältige Lebensräume entstehen zu lassen. Unsere 120 Naturschutz-Profis sorgen mit viel Herzblut und Engagement dafür, dass bedrohte Arten wie Wilder Thymian, Zauneidechse oder Uferschnepfe wieder ein Zuhause finden. Wir pflanzen Wildblumen und Kräuter, legen Teiche für Frösche und Unken an und erhalten Knicks, in denen seltene Tiere wie die kleine Haselmaus leben.
Unser Ziel: Naturschutz und Artenvielfalt in Schleswig- Holstein bestmöglich verwirklichen und der Natur eine Heimat in unserer Heimat geben. Dafür stehen wir gemäß unserem Motto: natürlich hier.
Letzte Projektneuigkeit

Wir haben 2.846,12 € Spendengelder erhalten
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Mehr Gequake im Moor: Die Moorfrosch-Balz beginnt Sie machen blau und blubbern um die schönsten Moorfrosch-Damen im Teich - Moorfrösche in Schleswig-Holstein sind bereit zur Paarung. Es ist ein kleines Wunder der Natur: Kaum sind die Moorfrosch-Männchen paarungsbereit, färben sie sich leuchtend blau – um die schönste Moorfrosch-Dame im Teich für sich zu gewinnen. In diesen Tagen rechnen unsere Amphibien-Expert*innen mit den ersten Exemplaren, die “blau machen“. „Es gab in diesem Frühjahr einen sehr sprunghaften Wechsel zwischen eisigem Winter und mildem Frühling. Deshalb ist es schwer genau vorherzusagen, wann die Jungs blau werden, und mit ihren Lockrufen beginnen“, erklärt unser Frosch-Retter Hauke Drews. „Sie wachen aus der Winterstarre auf, sobald es mehrere milde Nächte in Folge gibt“, sagt er. Diese Zeit beginne jetzt. Normalerweise beginnen die Frösche, Kröten und Unken Mitte bis Ende März mit ihrer Wanderung zu ihren Geburts- und damit auch Paarungsgewässern, jetzt sind die meisten von ihnen zehn bis vierzehn Tage früher dran.
Kurzer Weg ins Liebesglück Da Moorfrösche im Moor überwintern, haben sie es nicht weit bis zu ihren Laichgewässer. „Sie fallen aus dem Bett gleich in den Teich, färben sich und rufen“, witzelt Drews. Für menschliche Ohren kling ihr Gesang eher wie ein leises Blubbern oder Gurgeln – „es klingt ein bisschen so, als würde man eine leere Flasche unter Wasser halten.“ Bei den Weibchen kommt dieser Sound jedoch bestens an. Die Paarungszeit beginnt.
Heute sind Moorfrösche wieder an vielen Orten zu Hause: etwa im Dosenmoor bei Neumünster, im Wilden Moor bei Schwabstedt, im Dellstedter Birkwildmoor und in vielen anderen Moorprojekten. Und falls es zu kalt ist oder der Weg zu weit , schaut hier in unseren Youtube Kanal, dort findet Ihr sie auch.
Der Moorfrosch kann Dank großartiger Spender*innen jetzt wieder blau machen. Herzlichen Dank an Euch! Macht weiter so, wir tun es auch!
