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Rettung für Schmetterlinge, Bienen und Hummeln

Schleswig-Holstein, Deutschland

Schmetterlinge, Wildbienen und andere Insekten werden immer seltener, weil ihr Lebensraum vernichtet wird. Sie brauchen blühende Wiesen, offene Bodenstellen, Totholzhaufen und wilde Ecken.

H. Wiebe von Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
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Ihr geliebtes Zuhause wird immer kleiner, ihre Speisekarte immer schmaler – die summenden und brummenden Insekten in Schleswig-Holstein sind vom Aussterben bedroht. Die intensive Landwirtschaft, der andauernde Straßenbau, die wachsende Infrastruktur und nicht zuletzt der Gifteinsatz auf Wiesen, Feldern und Weiden lässt ihren Lebensraum drastisch schrumpfen. Imposante 12.000 Insektenarten, von der Eintagsfliege bis zum schillernden Großschmetterling, sind Teil der Natur in Schleswig-Holstein. Aber längst hat unter Schmetterlingen, Hummeln und Bienen ein Massenstreben von dramatischem Ausmaß eingesetzt. 42 Prozent aller Insektenarten in Deutschland gelten als gefährdet.

Heimische Wildbienen, Hummeln, Schwebfliegen, Käfer und Schmetterlinge bestäuben nicht nur Obst und Gemüse, sie zersetzen auch Kuhfladen und schaffen Humus. Zudem bilden sie das Fundament der Nahrungspyramide und damit die Lebensgrundlage für viele Vögel, Frösche und Säugetiere.

Insekten retten - jetzt!