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Animals Asia Foundation e.V.

wird verwaltet von Veronica R. (Kommunikation)

Über uns

Animals Asia hat sich dem Ziel gewidmet, der barbarischen Praxis der Bärengallefarmen ein Ende zu bereiten und das Wohlergehen von Tieren in China und in Vietnam zu verbessern. Wir fördern Mitgefühl und Respekt für alle Tiere und arbeiten daran, einen langfristigen Wandel zu erreichen.

Animals Asia arbeitet daran, dem barbarischen Handel mit Bärengalle ein Ende zu bereiten. Über 10.000 Bären – hauptsächlich Mondbären aber auch Sonnenbären und Braunbären – werden auf Gallefarmen in China gefangen gehalten, ca. 1.200 sind es in Vietnam. Animals Asia setzt sich verstärkt für ein Ende des Handels mit Bärengalle ein.

Die Galle wird mittels verschiedener, schmerzhafter und invasiver Techniken abgezapft, durch die massive Infektionen entstehen können. Diese grausame Praktik wird weiterhin angewendet, obwohl bereits viele effektive und kostengünstige pflanzliche und synthetische Alternativen existieren.

Die Farmbären werden meist in winzigen Käfigen gehalten. In China sind die Käfige teilweise so klein, dass die Tiere sich weder umdrehen, noch auf allen Vieren stehen können. Manche Bären werden als Welpen in Käfige gesperrt und nie wieder herausgelassen. Bis zu 30 Jahre können die Tiere auf diese Weise gehalten werden. Die meisten Farmbären hungern, sind dehydriert, leiden unter zahlreichen Krankheiten und bösartigen Tumoren, die sie letztendlich töten.

Wir retten Bären aus dieser furchtbaren Industrie und ermöglichen ihnen ein Leben ohne Qual und Leid in einem unserer beiden Rettungszentren.

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Tag des Delfins: verspielt, sozial und intelligent – aber bedroht, ausgerottet zu werden

  Veronica R.  24. April 2018 um 14:35 Uhr
23. April 2018

Sie leben, spielen und kommunizieren wie wir, aber von den 43 bekannten Delfinarten sind 10 ernsthaft bedroht, durch menschliches Handeln auszusterben.

Delfingemeinschaften sind offen. Den Individuen steht es frei, sich sozialen Gruppen anzuschließen oder sie zu verlassen, wann immer sie möchten. Tatsächlich aber können soziale Verbindungen zwischen einzelnen Tieren ein Leben lang halten.

Die Kälber bleiben normalerweise zwischen drei und sechs Jahre lang bei ihren Müttern und verweilen nach Erreichen des Erwachsenenalters oft noch in deren Nähe. Manche Weibchen kehren zu ihren Müttern oder weiblichen Verwandten zurück, wenn sie ihre eigenen Kälber aufziehen, und bilden Gruppen mit mehreren Generationen.

Jahrzehntelange Verhaltensforschung hat ergeben, dass Delfine über große, komplexe Gehirne verfügen, die zu hochentwickelten Verhaltensweisen fähig sind. Sie weisen die Intelligenz zu kulturellem Wandel, Gebrauch von Hilfsmitteln, Individualität, Bewusstsein und Selbstwahrnehmung auf.

Delfine haben ein ausgezeichnetes Gehör und kommunizieren mittels einer breiten Vielfalt an Lauten miteinander, z.B. durch Pfiffe und Klicken. Sie benutzen pulsierende Klicklaute auf ähnliche Weise wie wir Worte benutzen. Sie ändern die Lautstärke und Häufigkeit und formen damit ihre “Wörter” und “Sätze”.

Die Großen Tümmler sind außerdem dafür bekannt, dass sie individuelle Signaturpfiffe verwenden. Sie nutzen diese, um sich zu identifizieren, genauso wie wir Namen benutzen. Das Erkennen von Individuen spielt im Verhalten sozialer Arten wie bei Menschen oder Delfinen eine wesentliche Rolle.

Das Leben in Gruppen bedeutet, dass es für die Individuen wesentlich ist, ihre Nachkommen und Freunde leicht erkennen zu können und so Freund von Feind zu unterscheiden.

Die Fähigkeit, einzelne Tiere lediglich anhand von Lauten zu erkennen, ist besonders für Delfinmütter und Kälber wichtig, da diese fast immer in Bewegung sind und deshalb in der Lage sein müssen, durch stimmliche Kommunikation miteinander in Verbindung zu bleiben.

Große Tümmler können auch Signaturpfiffe anderer Delfine wiederholen. Sie benutzen das Rufen eines anderen Delfins, wenn sie von einem Tier getrennt sind und wieder zusammenfinden möchten.

Durch die Stimmsignale können Delfine miteinander “sprechen”, womit sie soziale Familieneinheiten bilden sowie Netzwerke und enge Beziehungen knüpfen.

Bedroht

Trotz ihrer zweifellos hohen Intelligenz ist dennoch fast ein Viertel der Delfinarten auf der Welt ernsthaft von der Ausrottung bedroht.

Die Internationale Union zur Bewahrung der Natur und natürlicher Ressourcen (IUCN) glaubt, dass viele in Flüssen lebende Delfinarten, die über eine begrenzte geographische Verbreitung verfügen und in stark verschmutzten Wasserstraßen leben, besonders bedroht sind.

Beispielhaft dafür ist der Baiji/Chinesische Flussdelfin. Er wurde mittlerweile als praktisch ausgestorben erklärt. Zwar leben vermutlich noch einzelne Tiere in der Wildnis doch wird sich die Art nicht mehr erholen können. Es war seit Jahrzehnten bekannt, dass diese Delphinart, die ausschließlich im Yangtze in China vorkam, durch Verschmutzung und Beifang allmählich auszusterben begann. Trotzdem wurden nur wenige Maßnahmen zu seiner Erhaltung getroffen, und als man 2006 eine Überprüfung des Flusses vornahm, fanden die Forscher nicht einen einzigen Delfin.

Eine weitere Bedrohung für die Delfinpopulationen ist die Unterhaltungsindustrie. Hunderte junger Delfine werden jedes Jahr ihren Familienverbänden in der Wildnis entrissen, damit die Meeresparks der Welt mit ihnen beliefert werden können.

Denjenigen, die den Fang überleben, wird die Möglichkeit genommen, sich zu sozialisieren. Sie müssen sich an unnatürliche Ernährungsweisen und Umgebung, übermäßigen Lärm und die Nähe von Menschen und unbekannten Tieren anpassen.

Sie schwimmen in chemisch behandeltem Wasser und werden gezwungen, sinnlose Tricks vorzuführen. Viele leiden durch die Enge an Stress, was oft zu erhöhter Aggression, Krankheit und zu vorzeitigem Tod führt.

Dieses Schicksal haben solch großartige Tiere nicht verdient.



 

Menschliches Handeln hat bereits die einzigartige Evolutionsgeschichte der Baiji beendet, indem es das vielfältige, komplexe soziale Leben Tausender Tiere ausgelöscht hat.

Wenn keine Maßnahmen ergriffen werden, werden wahrscheinlich neun weitere Arten, darunter der australische Stupsfinnen Delfin und der Kamerun-Flussdelfin, in naher Zukunft folgen. 

Es wird Zeit, sich um Delfine Gedanken zu machen. Unsere Entwicklung kann nicht auf Kosten ihres Überlebens gehen.
Animals Asia setzt sich aktiv gegen den Einsatz von Delfinen in indonesischen Wanderzirkussen ein. Für diese sinnlosen Darbietungen werden Delfine in der Wildnis gefangen, in winzigen Becken gehalten und in Flugzeugen transportiert. Kein Tier verdient dies. Unterschreiben Sie die Petition und fordern Sie Sriwijawa Air auf, ihre Beteiligung an Tierquälerei zu beenden.

Übersetzung ins Deutsche: Martina Börstling (Freiwillige Mitarbeiterin)




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