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Animals Asia Foundation e.V.

wird verwaltet von Veronica R. (Kommunikation)

Über uns

Animals Asia hat sich dem Ziel gewidmet, der barbarischen Praxis der Bärengallefarmen ein Ende zu bereiten und das Wohlergehen von Tieren in China und in Vietnam zu verbessern. Wir fördern Mitgefühl und Respekt für alle Tiere und arbeiten daran, einen langfristigen Wandel zu erreichen.

Animals Asia arbeitet daran, dem barbarischen Handel mit Bärengalle ein Ende zu bereiten. Über 10.000 Bären – hauptsächlich Mondbären aber auch Sonnenbären und Braunbären – werden auf Gallefarmen in China gefangen gehalten, ca. 1.200 sind es in Vietnam. Animals Asia setzt sich verstärkt für ein Ende des Handels mit Bärengalle ein.

Die Galle wird mittels verschiedener, schmerzhafter und invasiver Techniken abgezapft, durch die massive Infektionen entstehen können. Diese grausame Praktik wird weiterhin angewendet, obwohl bereits viele effektive und kostengünstige pflanzliche und synthetische Alternativen existieren.

Die Farmbären werden meist in winzigen Käfigen gehalten. In China sind die Käfige teilweise so klein, dass die Tiere sich weder umdrehen, noch auf allen Vieren stehen können. Manche Bären werden als Welpen in Käfige gesperrt und nie wieder herausgelassen. Bis zu 30 Jahre können die Tiere auf diese Weise gehalten werden. Die meisten Farmbären hungern, sind dehydriert, leiden unter zahlreichen Krankheiten und bösartigen Tumoren, die sie letztendlich töten.

Wir retten Bären aus dieser furchtbaren Industrie und ermöglichen ihnen ein Leben ohne Qual und Leid in einem unserer beiden Rettungszentren.

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Mein Traum: Ein China ohne Angst und Leid für Tiere

  Veronica R.  22. Mai 2018 um 14:54 Uhr
22. Mai 2018

Nach einem Jahr als Tierarzt-Praktikantin in der Auffangstation von Animals Asia China, teilt Chen Si Wen ihren inspirierenden Traum mit der nächsten Generation – ihren Traum von einer Zukunft, die von Mitgefühl für Tiere geprägt ist.

Während der vergangenen drei Jahre hat sich das Bärenrettungszentrum von Animals Asia in China bei vielversprechenden jungen Tierarztanwärtern alsNährboden für Tierschutzbewusstsein erwiesen.

Absolventen mit Interesse an Tierschutz und Wildtieren wurden in den Bereichen Tierwohl, Pflege und Anästhesie sowie Tiermedizin und -chirurgie für Wild- und Kleintiere ausgebildet.

Diesen Absolventen war es ein solcher Herzenswunsch, andere dazu zu bewegen, ihrem Beispiel zu folgen, dass sie ihre Hoffnungen und Träume im Hinblick auf Chinas künftigen Umgang mit Tieren niederschrieben – um so auch die nächste Generation zu inspirieren.

Diese leidenschaftlichen Plädoyers für mehr Mitgefühl für Tiere werden im Rahmen der ersten von Animals Asia organisierten Animal Welfare Tour an andere Studenten der Tiermedizin weitergegeben:

Lesungen und Workshops an 10 Universitäten in ganz China sollen angehende Tierärzte zum Thema Tierschutz sensibilisieren. Los ging die Tour im April, mit einem Besuch der Agraruniversität von Shandong.

Als die Tierärzte von Animals Asia die Texte der Praktikanten vorlasen, waren die Absolventen des nächsten Jahrgangs von jedem einzelnen beeindruckt.



Doch was die ehemalige Animals Asia Tierarzt-Praktikantin Chen Si Wen geschrieben hatte, rüttelte sie regelrecht auf:

Ich hoffe wirklich, dass Tiere in China eines Tages ohne Angst und ohne Schmerzen leben können. Ich hoffe auf eine Zukunft ohne Zirkusse, Aquarien, Bärengallefarmen und all die anderen grausamen Ausbeutungsbranchen.

Ich hoffe, Zootiere werden ihre natürlichen Verhaltensweisen ausleben können – ganz so, als lebten sie in der freien Wildbahn. Die Menschen müssen den Tieren ihre Freiheit und Würde wiedergeben – sie müssen ihnen die Behandlung zuteil werden lassen, die sie verdienen.

Auch hoffe ich, dass sich unsere Tierärzte eines Tages für eine Zusammenarbeit von Gemeinschaftskliniken und Krankenhäusern engagieren und Qualität über Quantität stellen.

Ich hoffe, dass geschlechtsspezifische Diskriminierung und ungleiche Bezahlung in der tierärztlichen Praxis ein Ende haben werden, dass Tierärztinnen örthopädische Operationen durchführen und hervorragende Tierarzthelfer zur Seite haben können.

Wir Tiermediziner sollten niemals unsere soziale Verantwortung gegenüber unserem direktem Umfeld vergessen. Wir sollten stets danach streben, positives Beispiel zu geben – so etwa durch Welpenschulen und Aufklärung der Hundebesitzer darüber, wie sie gut für ihre tierischen Begleiter sorgen.

Ich möchte, dass jeder die Möglichkeit hat, ein verletztes Tier in eine Tierklinik zu bringen, ohne sich über hohe Tierarztkosten Gedanken machen zu müssen. In einem China mit Tierschutz-Organisationen und starken, fest etablierten Systemen, die Unterstützung leisten, können wir das erreichen!

Ich träume davon, dass wir Tiermediziner und alle, die Tiere lieben, für den Schutz von Tieren eintreten und erleben, dass in den nächsten Jahren Gesetze gegen Tierquälerei erlassen werden.

Und ich bin entschlossen, mich für all das einzusetzen, für all das zu kämpfen und nicht nachzugeben.



Si Wen absolvierte ihr Tierarzt-Praktikum in der Auffangstation von Animals Asia in China von September 2016 bis Oktober 2017, bevor sie dann in Australien weitere klinische Erfahrungen sammelte. Sie arbeitet nun in einer kleinen Tierklinik in Bejing, wo sie ihr Wissen zum Thema Tierschutz weitergibt.

Die Veterinärabteilung der Auffangstation von Animals Asia in China betreut und organisiert – neben dem Praktikumsprogramm und der Animal Welfare Tour – auch regelmäßige Weiterbildungen und Workshops für Tierärzte in ganz China, mit Schwerpunkt auf den Aspekten Tierschutz, Anästhesie und Schmerzmanagement.

In jedem Sommer schließen sich Studenten der Tiermedizin an der Landwirtschaftlichen Universität Chinas für eine Woche dem Team von Animals Asia an, um mehr Erfahrung und Wissen zu sammeln.

Emily Drayton, leitende Tierärztin bei Animals Asia, hat eng mit Si Wen zusammengearbeitet und sagt:

„Si Wens Traum macht mich stolz, hier zu sein und das zu tun, was wir tun. Zugleich schenkt er mir Hoffnung in die nächste Generation von Tiermedizinern und Tierschutz-Aktivisten in China. Wir sind auf dem richtigen Weg.“

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