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Animals Asia Foundation e.V.

wird verwaltet von Silvia H. (Kommunikation)

Über uns

Animals Asia hat sich dem Ziel gewidmet, der barbarischen Praxis der Bärengallefarmen ein Ende zu bereiten und das Wohlergehen von Tieren in China und in Vietnam zu verbessern. Wir fördern Mitgefühl und Respekt für alle Tiere und arbeiten daran, einen langfristigen Wandel zu erreichen.

Animals Asia arbeitet daran, dem barbarischen Handel mit Bärengalle ein Ende zu bereiten. Über 10.000 Bären – hauptsächlich Mondbären aber auch Sonnenbären und Braunbären – werden auf Gallefarmen in China gefangen gehalten, ca. 1.200 sind es in Vietnam. Animals Asia setzt sich verstärkt für ein Ende des Handels mit Bärengalle ein.

Die Galle wird mittels verschiedener, schmerzhafter und invasiver Techniken abgezapft, durch die massive Infektionen entstehen können. Diese grausame Praktik wird weiterhin angewendet, obwohl bereits viele effektive und kostengünstige pflanzliche und synthetische Alternativen existieren.

Die Farmbären werden meist in winzigen Käfigen gehalten. In China sind die Käfige teilweise so klein, dass die Tiere sich weder umdrehen, noch auf allen Vieren stehen können. Manche Bären werden als Welpen in Käfige gesperrt und nie wieder herausgelassen. Bis zu 30 Jahre können die Tiere auf diese Weise gehalten werden. Die meisten Farmbären hungern, sind dehydriert, leiden unter zahlreichen Krankheiten und bösartigen Tumoren, die sie letztendlich töten.

Wir retten Bären aus dieser furchtbaren Industrie und ermöglichen ihnen ein Leben ohne Qual und Leid in einem unserer beiden Rettungszentren.

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Keine Ritte mehr: Vietnams erste moralisch vertretbare Elefantentouren

  Silvia H.  23. Oktober 2018 um 22:21 Uhr
23. Oktober 2018
  Radikale öko-touristische Initiative, die Ketten und grausame Elefantenritte durch Beobachtung und Lernen ersetzt, findet großen Anklang.

Anfang des Monats wurde mit moralisch vertretbaren Elefantentouren im vietnamesichen Nationalpark Yok Don begonnen. Sie sind Teil einer Initiative von Animals Asia, die verändern könnte, wie die Elefantentouren im Land aussehen.

Der Nationalpark hat alle Vergnügungsritte abgeschafft und bietet neue touristische Erlebnisse an, die es Besuchern erlauben, die vier Elefanten des Parks bei ihren Streifzügen durch den natürlichen Wald zu beobachten.


Dionne Slagter, Tierschutzmanagerin von Animals Asia:

“Dieses Projekt hat das Leben der Elefanten im Park völlig verändert und es bietet den Touristen viel schönere Erlebnisse. Ausbeutung wurde durch Respekt ersetzt, und wenn es erfolgreich ist, wird sich dieses Modell im ganzen Land und sogar in der ganzen Region verbreiten.”

Bevor das Projekt seinen Anfang nahm, wurden die Elefanten von Yok Don mit schweren Reitkörben auf dem Rücken an Bäume gekettet, wo sie auf Touristen warteten.

Sie arbeiteten neun Stunden am Tag und hatten, solange sie angekettet waren, keinen Zugang zu Wasser, sie waren nicht in der Lage, einander zu berühren oder ihr natürliches Verhalten auszuleben, herumzustreifen, sich mit Staub oder Schlamm zu bedecken, Parasiten von ihrer Haut herunterzukratzen oder nach Nahrung zu suchen, wie sie es in der Wildnis tun würden. Ein Touristenritt konnte zehn Minuten dauern oder auch einen ganzen Tag.

Jetzt sind die Elefanten frei und können den ganzen Tag lang den Wald durchstreifen. Wenn sie Durst haben, gehen sie zum Fluss, um zu trinken, wenn sie schmutzig sind, säubern sie ihre Haut in Schlammbädern oder an Bäumen, und wenn sie hungrig sind, suchen sie nach ihrem Lieblingsfutter.

Dionne erklärt:

“In der Wildnis verbringen Elefanten bis zu 18 Stunden am Tag mit der Nahrungssuche, und so verbringen jetzt die Elefanten von Yok Don auch den größten Teil ihrer Zeit. Wir haben hier Regenzeit, und Futter gibt es überall. Sie alle sehen viel gesünder aus und trauen sich immer weitere Wanderungen zu.”

Ein vierter Elefant des Parks, H’Non, wurde vorher für Ritte anderswo in der Provinz Dak Lak eingesetzt. Animals Asia unterstützte ihre Entlassung aus dem Reitdienst, sodass sie mit den anderen Ruheständlern Thong Ngan, Bun Kham und Y’Khun in Yok Don zusammenleben kann.

H’Non, über 60 Jahre alt, hat sich mit dem Bullen der Gruppe angefreundet, Thong Ngan, der Mitte 20 ist. Das Paar verbringt seine Tage meistens in derselben Waldregion und verständigt sich mit grollenden Lauten.

Die beiden anderen Weibchen Bun Kham und Y’Khun verbringen gerne Zeit miteinander, berühren einander an den Rüsseln und im Gesicht. Das konnten sie nicht, als sie noch angekettet waren. Sie haben eine sehr enge Beziehung zueinander entwickelt.

Während die Elefanten den Wald durchstreifen, folgen ihnen ihre Mahuts, um ihre Sicherheit zu gewährleisten und mögliche Konflikte zu vermeiden.

In den ersten beiden Wochen haben elf Touristen an den Touren teilgenommen, darunter Besucher aus Südafrika, dem Vereinigten Königreich und Australien.

Die Touren werden sich im Laufe der Zeit noch entwickeln, doch die Reaktionen der Besucher waren bereits sehr positiv.

Das Projekt wurde durch den englischen Olsen Animal Trust ermöglicht, dessen Finanzierung sicher stellt, dass die gegenwärtigen rechtmäßigen Eigentümer der

Elefanten ihren Lebensunterhalt nicht verlieren.

Es besteht die Hoffnung, dass das neue Modell für die Eigentümer genauso viel Gewinn abwirft wie die Elefantenritte oder sogar noch mehr und zum nachahmenswerten Vorbild für andere Mahuts und Einrichtungen wird.

Die offizielle Vereinbarung zwischen Animals Asia und dem staatlichen Nationalpark wurde am 13. Juli 2018 unterzeichnet und gilt bis April 2023, sodass das neue Modell reichlich Gelegenheit bekommt, sich als gewinnbringend zu erweisen.

Elefanten, die als Reittiere für den Tourismus eingesetzt werden, müssen normalerweise unter Bedingungen leben, die ihr Wohlergehen stark beeinträchtigen. Sie werden einem Verfahren unterzogen, das man den “Crush” nennt, das Zerbrechen des Willens. Dabei werden sie in ihren Bewegungsmöglichkeiten eingeschränkt und mit Treiberhaken geschlagen.

Vertreter des Nationalparks Yok Don erklärten Animals Asia, sie hofften auf eine Veränderung der Einstellung der Touristen zu Elefantenritten durch das neue Modell, während zugleich die Wildhüter ihrer Pflicht nachkommen könnten, den Wald und alle seine Bewohner zu schützen.

2015 geriet der Elefantentourismus in Vietnam in die Schlagzeilen, als einige Tiere aufgrund von Überarbeitung an Erschöpfung starben.

Die Provinz Dak Lak, in der der Nationalpark Yok Don liegt, ist berühmt für ihren Elefantentourismus. Es sollen etwa 40 gefangene Elefanten hier leben.  

Die Population der wild lebenden Asiatischen Elefanten in Vietnam ist auf unter 100 Tiere gefallen, eine Zahl, die laut Angaben von Umweltschützern nicht ausreicht, um ihr Überleben sicher zu stellen. Weniger als 80 Elefanten leben überall im Land in Gefangenschaft, meistens als Reitelefanten für Touristen.

In den letzten Jahren hat Vietnam Notmaßnahmen zur Erhaltung der verbliebenen wild lebenden Population ergriffen und das Elephant Conservation Centre eingerichtet, ein Schutzzentrum, für das Animals Asia Beratung in Tiermanagement und Tierschutz zur Verfügung stellt.

Der Olsen Animal Trust unterstützt Organisationen und Einzelpersonen dabei, Tierquälerei und -ausbeutung zu beenden sowie den natürlichen Wildtierbestand zu schützen. Die Wohltätigkeitsorganisation wurde 2015 gegründet und ist von der Tierliebe der Olsen-Familie inspiriert.

Übersetzung aus dem Englischen von Inga Bening (Freiwillige Mitarbeiterin).
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