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Helambu Community Development Organisation - HECDO

wird verwaltet von D. Haeberlé (Kommunikation)

Über uns

Die Helambu Community Development Organisation (HECDO) ist eine in Nepal registrierte gemeinnützige Organisation, die 2012 gegründet wurde. Ihr Ziel ist die Förderung von durch Frauen geführter Gemeindeentwicklung in der ländlichen Region Helambu im Bezirk Sindhupalchok (deckt die VDCs Helambu, Mahankal, Palchowk, Ichowk und Kiyul ab).

Der Kontext vor dem Erdbeben:

Die abgelegene Region Helambu im Bezirk Sindhupalchok ist 17 Jahre lang von der zentralen Regierung vergessen worden und gehörte zu den ärmsten Regionen Nepals. Es fehlte an grundlegender Infrastruktur und Dienstleistungen, sodass Einheimische kaum von Landwirtschaft überleben konnten und Jugendliche die Region verlassen mussten.

Ausländische Entwicklungsprojekte müssen das Leben der Menschen noch verbessern, da ihre Abwärtsstrukturierung und die schlechte lokale Integration sie bisher noch angreifbar für Korruption macht. (vollständige Analyse der regionalen Herausforderungen: http://www.hecdo.org/sindhupalchwok_caren.pdf)

HECDO wurde 2012 von Einwohnern von Helambu gegründet, um auf diese Fragen mit der Förderung der Entwicklung der Dorfbewohner durch die Dorfbewohner selbst zu antworten. Die Förderung lokaler Entwicklungsinitiativen bringt die Hoffnung, dass der Teufelskreis zunehmender Armut und Landflucht gebrochen werden kann.

HECDOs Ziele sind:

--- Nötige Kenntnisse, Wissenschaft, Technologie und Fähigkeiten verfügbar machen, um bei Bauern, Bauerngruppen und Farm-, Genossenschafts- und Gemeindeorganisationen für ökologische Landwirtschaft zu werben.
--- Gemeindeservices für die Förderung, den Schutz, Verkauf, Vertrieb und Export von verschiedenen Getreidearten, Obst und Gemüse sowie Heilpflanzen und -kräutern mit landwirtschaftlicher Technologie verfügbar machen.
--- Auf mehr Umweltschutz, Kontrolle von Bodenerosion und Fruchtbarkeit hinarbeiten.
--- Aufklärungsprogramme zu den Themen Gemeinschaftsbildung, Gesundheit, Menschenrechte, Frieden, Entwicklung und Demokratie durchführen.
--- Studien, Recherchen und Training zu Themen durchführen, die die Ziele der Organisation inner- und außerhalb des Landes betreffen.
--- Andere Aktivitäten zu den bereits erwähnten Zielen durchführen.

Seit dem Erdbeben am 25. April:

Die zentrale Koordination von Hilfsbemühungen ist fehlgeschlagen, da die meisten ausländischen Spender nicht an die Fähigkeit der Regierung glauben, diese zu organisieren und Prioritäten zu setzen. Wir haben zum Beispiel beobachtet, dass es trotz Millionen Ausgaben für die Katastrophenvorbereitung vor Ort keine etablierten Kanäle und Mechanismen gibt, um Bedürftige zu erreichen und Hilfsleistungen angemessen zu verteilen. Hilfsfonds und -materialien werden in alarmierendem Ausmaß verzögert, umgeleitet oder missbräuchlich verwendet. Die Tatsache, dass es seit fast zwei Jahrzehnten keine Kommunalwahlen gegeben hat, verschlimmert die Lage umso mehr.

Folglich stehen Dörfer/Gemeinden jetzt vor der Herausforderung, ihre Kapazitäten aufzubauen, um Fonds zu mobilisieren/akzeptieren und sie gemeinschaftlich, effektiv und transparent zu verwenden.
HECDO ist als einzige funktionierende lokale NGO in den fünf VDCs, in denen sie arbeitet, sofort aktiv geworden, um die Lücke zu füllen, und hat vor Ort Katastrophenhilfe geliefert und koordiniert.

HECDO hat ein spezielles Gremium, das HECDO Relief and Rehabilitation Committee (HRRC), geschaffen, um:
--- sicherzustellen, dass Prioritäten der Katastrophenhilfe effizient und unpolitisch gesetzt werden
--- Fonds für entwicklungsintegrierte Hilfsprojekte zu sammeln
--- Transparenz und Rechenschaftspflicht zu überwachen

Das Ausmaß und die Vielfalt der Herausforderungen, denen HECDOs HRRC gegenübersteht, ist enorm. Sie versucht, Hilfsbemühungen zu koordinieren und zu unterstützen und gleichzeitig ihre wichtigen Ziele (siehe oben) aufrechtzuerhalten. Unten finden sie eine Teilliste der Herausforderungen, um die es sich handelt.

Aufbau von Notunterkünften für Familien, die 3 Jahre halten

Zelte und Plastik können dem nepalesischen Monsun nicht standhalten. Der dringendste Bedarf ist die Vermittlung von Modellen und Fachwissen, um Familien beim Bau ihrer eigenen funktionsfähigen Notunterkünfte zu unterstützen, die mit lokal verfügbaren Materialien gebaut werden. Nicht alle Familien werden davon kurzfristig profitieren können.

Nachhaltige Existenzen aufbauen - Prozessbegleitung

Die lokale Wirtschaft, die bereits vor dem Desaster gelitten hat, ist jetzt zerbrochen. HECDO begleitet Dorfbewohner in 5 VDCs beim Prozess der Selbstorganisation, um zukunftsfähige Existenzen auf Grundlage nachhaltiger, biologischer, forstwirtschaftlicher Initiativen aufzubauen.


Nachhaltige Existenzen aufbauen - Training

HECDO hat das Ziel, Dorfbewohnern Trainings zu lokaler Führungsentwicklung, sanitären Anlagen oder forstwirtschaftlichen Geschäftsmodellen zu geben. Es wird eher eine Angel als der Fisch bereitgestellt, sodass Eigentum und Nachhaltigkeit sichergestellt werden können.

Umsiedlung von Dörfern - Umweltschutz

12 Hochgebirgsdörfer in Helambu müssen komplett umgesiedelt werden. Es gibt die kurze Gelegenheit, diesen Prozess mit fachlicher Kenntnis zu beeinflussen, um sicherzustellen, dass der Aufbau von Ersatzdörfern den Best Practices einer Öko-Gemeinschaft entspricht.

Nahrungsmittelsouveränität - Materialunterstützung und Training

HECDO arbeitet mit spezialisierten Organisationen zusammen, um solchen Familien lokales, ökologisches Saatgut zu liefern, deren Ernte oder Saatgutspeicher durch Erdbeben/Erdrutsche zerstört wurde. Dies ist der erste Schritt eines größeren Vorhabens der Einkommensgenerierung durch die Mikro-Geschäftsentwicklung ökologischer Landwirtschaft.

Das eine Projekt, dass alle oben genannten versorgen wird, ist die Errichtung eines lokalen Gemeindezentrums in jedem VDC. HECDO setzt in jedem VDC ein Management-Unterkommittee ein, um das Gemeindezentrum zu bauen, zu besitzen und zu betreiben. Gemeindezentren werden mit maximalen lokalen Fachkenntnissen und Ressourcen gebaut. Das Vorhaben wird Dorfbewohner die Kooperation ermöglichen, um sogar gestärkt aus dieser Katastrophe hervorzugehen.

Die Zentren bieten in kurzer Zeit:

Notunterkünfte für diejenigen ohne Haus, und für zukünftige Katastrophen
Versammlungsorte, um Informationen, Bildung, Training, Beratung und die Gemeindeorganisation zu unterstützen, sowie Kultur- und Freizeitaktivitäten
Lager für Saatgut und Ausrüstung

Als Mittelpunkt kommunaler Aktivitäten wird das Zentrum folgende Ausstattung, Einrichtung und Services enthalten:

eine Gemeindebibliothek mit Audio-Video/Dokumentation und Computern mit Internet, als Lern-/Trainingszentrum der Gemeinde zu Themen wie Gesundheit, Bildung, Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Umweltschutz, Anpassung an den Klimawandel, Nachhaltigkeit etc.
Saatgutbanken mit landwirtschaftlichen Geräten und einer Werkstätte zur regelmäßigen Beratung und Unterstützung durch Techniker/Experten;
Dienste medizinischer Grundversorgung, die je nach Bedarf von Freiwilligen und Assistenzärzten angeboten werden;
Kühlung und Lagerung für die Sammlungen und Vermarktung lokaler Milch- und Fleischprodukte sowie die weit verbreiteten aber verschwendeten Wildfrüchte und Kräuter und andere zu wenig genutzten Früchte und Gemüse; und
kooperativer Markt für den Zugang zu täglichen Vorräten sowie für den Außenhandel.

Weitere Details und Spendeninformationen finden Sie in der Projektbeschreibung.

Mehr Informationen zu den Projekten vor den Erdbeben können Sie auf dieser Webseite finden: http://www.hecdo.org/index.php

Diese Initiative kooperiert mit gut.org gemeinnützige Aktiengesellschaft.

Letzte Projektneuigkeit

Project Closure and Re-allocation of Funds

  D. Haeberlé  19. Mai 2019 um 02:35 Uhr

Dear TWT3 friends, and other Nepal project supporters,

It is with a certain amount of sadness that I am writing to let you know of the cancellation of the Betterplace.org Helambu Commuity Center Project. 

In the immediate aftermath of the earthquake, HECDO received a lot of support from the Hubl field, support which was converted into much needed emergency supplies. We then came up together with the idea of building the Helambu Community Center, to which you donated. It which was to serve as a hub for sustainable commerce, emmancipatory training, community activity and earthquake relief. Betterplace.org was chosen to collect your donations, so as to be able to provide tax receipts and collect further donations. 

Unfortunately, after an extended period of trying to move things forward, I have had to conclude that the project – and HECDO – are no longer viable vehicles for development investment.  This is because – as a delayed consequence of the earthquake - the three key Nepalese collaborators who were my guarantee that the programme would meet high standards of integrity and community involvement have through sheer necessity all ceased giving their time and had to focus on looking after their personal and familial priorities.

 ·             Gopal Chintan, the brilliant lawyer who was working pro-bono, had to return full-time to his job in Pokhara.
 ·             Binod turned away from community leadership to rebuild his home and business.
·             Laxmi, our beloved community organiser, has gone into local politics.

The fortuitous combination of these three forces of nature was key to the early HECDO successes. I would like to thank them once again for all the did. Without them – and their ability to organise otherwise chaotic local actors towards meeting basic funding requirements – HECDO could never have achieved so much. Indeed, without them HECDO has basically collapsed and no further development projects are possible. 

Over the last three years HECDO has slowly unravelled. After two frustrating visits to the field, I met lots of good-willed people in need, but had to conclude that there is no-ne who can move the project forward locally and guarantee project pertinence for local communities. Also there is nobody locally that I might entrust with the finances, or with delicate task of steering such a complex project through to a successful conclusion.

Rest assured, not one euro was lost or misspent. Your donations were sitting in Berlin at Betterplace.org all this time, and the nice people at Betterplace have been very patient in allowing me time I needed to see if the project could be salvaged, as the donations were not returnable. 

Once I determined the project was not viable, according to Betterplace.org rules they are entitled to acquire the donations and reallocate them to the project of their choice. They were very understanding and gave me the opportunity to propose an alternative destination on their platform. In the end they accepted my choice to re-allocate the funds to a new project that I feel meets many of the same objectives (community development; emancipation of women, fighting rural poverty and exodus) as the original.

Perhaps most importantly, the new project is administered by an organisation known to many in the Hübl field: Kira Kay’s Hands with Hands. They have a long and successful track record of development and educational work in Nepal, and Kira is involved in overseeing it in Nepal many months every year. That is a commitment I cannot make.
 
Information about Hands with Hands can be found here :https://www.handswithhands.com/  , and information about the specific project (micro-financing of rural village women) can be found here:
https://www.betterplace.org/en/projects/69914-empowering-village-women-in-nepal. 

https://betterplace-assets.betterplace.org/uploads/project/image/000/029/695/205966/limit_600x450_image.jpg


I hope that you are not too disappointed by this outcome and feel positive about the new destination of your donations. Hands with hands has been in Nepal since 2001, and they have been piloting micro-financing schemes for 3 years now. They know what they are doing. 
Though I wish we could have continued supporting the development of the earthquake-struck Helambu region, I gave priority to integrity and reliability over geography when redirecting your donations. Kira's project ethos is the same as that of the original project: all monies go straight to the project beneficiairies, everybody else is pro bono and cover their own costs, government and politics are not involved.  
I trust they will produce very good results and report on outcomes. Please direct any enquiries about the project through its project page, or to Hands with Hands. 

With love and gratitude,
Daniel


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Ward #3
44600
Sindhulpalchowk, Palchowk VDC
Nepal

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