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CADUS e.V.

wird verwaltet von Adrian K. (Kommunikation)

Über uns

CADUS - Redefine Global Solidarity initiiert nachhaltige Projekte der Notfall- und Humanitären Hilfe. Nach erfolgreicher Namensänderung (ehemals Phoenix - Redefine Global Solidarity e.V.) ist der gemeinnützige Verein Cadus - Redefine Global Solidarity e.V. nun auch Träger der einzelnen Projekte.

Die Entwicklung der Projekte basiert auf beruflicher Erfahrung in diesen Bereichen und auf der interdisziplinären Anbindung an verschiedenen Universitäten. Ein wissenschaftlicher Beirat unterstützt CADUS dabei, globale Solidarität neu zu definieren: bessere Kooperation, kritische Reflexion der bisherigen Praxis von NGOs und stärkere Einbindung lokaler Communities gehören hier zu den dringendsten Aufgaben. Diese Ziele setzt CADUS mit maximaler Unabhängigkeit und Transparenz um.

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Die ersten Wochen in Sarajevo

  Verena L.  14. Dezember 2018 um 14:33 Uhr

Liebe Unterstützer*innen

Die Weihnachtszeit hat viele wieder fest im Griff. In den Städten sieht man viele Menschen, welche wieder in einen regelrechten Kaufrausch fallen und gleichzeitig hört man überall was von einer besinnlichen und ruhigen Zeit. Nun, uns ist nicht wirklich nach Feiern zu Mute.

Vor knapp vier Wochen hat unser Team Berlin verlassen. Zwei Fahrzeuge konnten wir dank eurer Hilfe für den Einsatz in Bosnien vorbereiten – ein Transporter mit einem mobilen Behandlungsplatz und ein Pick-Up als Versorgungs-/Unterstützungsfahrzeug.

In Sarajevo angekommen hieß es für unser Team als erstes wichtige Kontakte mit den aktiven Organisationen knüpfen, ein detailliertes Bild der aktuellen Situation kriegen und unsere medizinische Versorgung entsprechend ausrichten.

Unsere Hilfe in Sarajevo wurde und wird dringend benötigt. Etwas über hundert Menschen leben in sogenannten Squats, meistens heruntergekommene Häuser oder Räume, welche mit Hilfe von anderen Organisationen mit Holzöfen versorgt wurden um wenigstens etwas Wärme zu bieten. Doch auch die medizinische Versorgung in einem Camp für 800 Menschen in der Nähe von Sarajevo lässt zu wünschen übrig, was dazu führt, dass auch viele von dort zu uns kommen.

Der erste Kälteeinbruch hat auch die ersten schlimmeren Fälle gebracht. So hatten wir gleich am ersten Tag der Kältewelle einen jungen Mann mit Erfrierungen. 12 Tage ist er in Sandalen durch die verschneiten Berge gelaufen und hat sich dabei schlimme Erfrierungen an den Füssen geholt. Ein klarer Fall, welcher unsere Kapazitäten in Sarajevo überschreitet und welchen wir weiterleiten mussten.

Doch nicht nur diese offensichtlichen Fälle stellen ein großes Problem dar. Viele Patienten kommen zu uns mit Wunden, welche ursprünglich sehr klein begonnen haben aber auf Grund der prekären hygienischen Situation nicht unter Kontrolle zu bringen war und sich so entzündete, dass schlussendlich eine Sepsis droht. Selbst die kleinsten Wunden können so lebensbedrohlich werden.

Wir werden weiterhin aktiv bleiben und unser Projekt noch weiter ausbauen. Momentan bauen wir wieder an einem Fahrzeug – dieses Mal einen Duschtruck, welchen wir auch so schnell wie möglich nach Bosnien schicken werden.

Bei all unserem guten Willen sind wir aber auf eure Hilfe angewiesen. Unsere medizinische Versorgung kostet Geld, die Referrals zu einem lokalen Zahnarzt kosten Geld und auch die dringend benötigten Duschen werden unser Budget weiter belasten.

Solltet ihr auch keine Lust auf den Konsumrausch zu Weihnachten haben, spendet an uns und macht etwas sinnvolles mit eurem Geld.

In diesem Sinne wünschen wir euch trotzdem noch eine schöne Zeit und werden euch nun öfters auf dem Laufenden halten darüber, wie es an Europas Grenzen gerade aussieht.

Danke für eure Unterstützung.

Euer CADUS-Team


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