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artefact gGmbH

wird verwaltet von J. Petersen-Böhm

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Über uns

Die artefact gGmbH ist eine gemeinnützige Umweltbildungsorganisation mit Sitz in Glücksburg nahe der Flensburger Förde. Für Schulklassen bietet artefact einen eigenen Energiepark zum auszuprobieren, und für Multiplikatoren aus dem Globalen Süden und Norden Fachseminare zu Energiewende und erneuerbaren Energien. In Deutschland hat artefact den Leitsatz "global denken, lokal handeln" mitgeprägt, der heute die Basis nachhaltiger Entwicklungskonzepte bildet. Seit 2008 ist artefact als Entsendeorganisation des entwicklungspolitischen Bildungsprogramms weltwärts des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) anerkannt.

Unser Freiwilligenprogramm nennt sich solivol, die Verschmelzung der Worte solidarity und volunteering. Der Name benennt unser wichtigstes Anliegen: ein solidarisches Miteinander für eine global gleichberechtigte Entwicklung.
Jährlich entsenden wir Freiwillige im Rahmen des Lerndienstes weltwärts des BMZ und des IJFD (Internationaler Jugendfreiwilligendienst) des BMFSFJ. Auf Grund unseres geographischen wie auch thematischen Schwerpunktgebietes grenzen wir uns bei der Auswahl unserer Partner im Globalen Süden stark ein. Wir blicken auf eine lange partnerschaftliche Zusammenarbeit mit kleinen gemeinnützigen Organisationen in Ostafrika zurück. Unsere Empfangsländer sind Uganda, Kenia, Tansania, Äthiopien, Ruanda, Malawi und Sambia.
Unser inhaltlicher Schwerpunkt liegt auf Einsatzstellen in Umweltschutzorganisationen, die zu Themen nachhaltiger Entwicklung wie erneuerbaren Energien, Aspekten ökologischen Wirtschaftens, Frauenförderung oder partizipativen Bildungsansätzen arbeiten.

Letzte Projektneuigkeit

Fortschritte des Pumpen-Projektes

  Kay Jürgens  27. November 2019 um 14:12 Uhr

Liebe Unterstützer*Innen,

es sind seit dem letzten Bericht wieder zwei Monate vergangen, in denen einiges passiert ist. Die Projekte bei CooP machen Fortschritte und ich freue mich, Euch diese mitteilen zu können.

Das Projekt der Wasserpumpe ist auf bestem Wege, als Erfolg verbucht werden zu können. Aus einer elektrischen Wasserpumpe haben wir die Elektronik ausgebaut und das Gehäuse aufgeschnitten, sodass die Welle der Pumpe direkt durch das Hinterrad angetrieben werden kann. Die Pumpe muss so nur noch mit einem Gerüst an das Rad gebracht werden. Dazu haben wir nach dem Trial & Error – Prinzip vier Prototypen mit verschiedenen Geometrien gebaut, von denen nun einer das Rennen gemacht hat. Das Gerüst hat zwei Positionen. Zum einen stellt es im „Fahrbetrieb“ einen Gepäckträger dar, wobei die Pumpe platzsparend zwischen Sattel und Hinterrad positioniert ist und zum anderen einen stabilen Ständer, der das Hinterrad aufbockt und das Positionieren der Pumpe an das Hinterrad ermöglicht. Eine Einfache Rotation um die Hinterachse verhilft zum Wechsel der Positionen. Seit Montag glänz er in dem typischen grün des Green Hub.

Wir haben bereits Tests auf unserem Gelände vor Ort gemacht. Diese beschränken sich vorerst auf das Pumpen einer größeren Strecke ohne Höhendifferenz. Für eine kurze Strecke von 10 m lassen sich so gut 25 l pro Minute ohne große Anstrengung pumpen. Die längste von uns getestete Strecke war 400 m und wir konnten immer noch eine Fließrate von 13,4 l pro Minute messen. Bald folgen Test mit Höhenunterschieden, bei denen die Ergebnisse deutlich nach unten gehen werden. Ich erwarte eine erreichbare Pumphöhe von etwa 20 m, wobei die Fließrate dann wohl sehr gering sein wird. Ich bin schon sehr darauf gespannt.

CooP ist auch bei einigen Fahrradveranstaltungen präsent oder direkt in deren Organisation mit eingebunden. Zuletzt war es der world car free day, bei dem eine Straße in Jinja (und in vielen weiteren Städten weltweit) für den Autoverkehr gesperrt wurde. Es werden dabei verschiedene Aktivitäten wie Fahrradkurse, Spiele für Kinder auf der Straße oder Fahrradtouren angeboten. Für kommende Events möchte CooP auch Fun-bikes zu ausprobieren anbieten, um die ich mich auch in der nächsten Zeit kümmern werde. Erstes Projekt wird ein Swingbike, welches zusätzlich zur normalen Lenkung auch ein separat lenkbares Hinterrad hat. Das bedeutet wieder: Ab in die Outdoor-Werkstatt und flexen, biegen, schweißen, schwitzen etc. Da bin ich in meinem Element und freue mich schon auf das Ergebnis. 

Auch außerhalb der Arbeit laufen die Dinge sehr gut. Kürzlich habe ich eine Woche Urlaub genommen und erkundete die ländlicheren Gebiete nördlich und östlich von Jinja. Dabei habe ich kleine Wanderungen unternommen, konnte beeindruckende Wasserfälle sehen und habe eine Kaffee-Tour gemacht, bei der ich den Prozess der Kaffeeherstellung durchlief und am Ende den wohlverdienten Becher selbstgemachten Kaffees trinken durfte. Am vergangenen Wochenende hatten mein Mitbewohner und ich reichlich Besuch von anderen artefact-Freiwilligen aus Uganda, Ruanda und Kenia, mit denen wir eine schöne Zeit hier in unserer Stadt verbracht haben. Meine Begeisterung und Wertschätzung, hier sein zu dürfen, ist nach wie vor am Maximum.

Ich freue mich auf alles Weitere, was mich in nächster Zeit erwartet.

Liebe Grüße aus Jinja

Kay

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Kontakt

Bremsbergallee 35
24960
Glücksburg
Deutschland

J. Petersen-Böhm

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