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borderline-europe Menschenrechte ohne Grenzen e.V.

wird verwaltet von Harald G.

Über uns

Seit 2007 leistet borderline-europe zivilen Widerstand gegen die europäische Migrations- und Grenzpolitik.

Mit unserer Arbeit treten wir für das Recht auf Bewegungsfreiheit aller Menschen ein. Wir wehren uns dagegen, die tödliche und rassistische Migrations- und Grenzpolitik der EU schweigend hinzunehmen. Alle Menschen haben das Recht auf ein menschenwürdiges Leben. Es ist nicht verhandelbar. Dazu gehört die freie Wahl des Wohnortes und der Zugang zu politischen und sozialen Rechten – überall!

Wir stehen für das Recht zu kommen, zu bleiben und zu gehen!

Wir informieren eine breite Öffentlichkeit über die immer komplexer werdende Migrationspolitik und ihre Auswirkungen. Wir wollen ein aktives, politisches und kritisches Bewusstsein schaffen. Mit Mitteln des zivilen Ungehorsams treten wir den rassistischen Strukturen und den tödlichen Konsequenzen der Abschottungspolitik entgegen. Gegenüber der Gleichgültigkeit von Politik und Gesellschaft setzen wir ein Zeichen der Solidarität.

borderline-europe ist ein Verein mit Sitz in Berlin, Palermo und Mytilini. Wir arbeiten größtenteils ehrenamtlich und projektfinanziert. Unsere Arbeit ist vielfältig und lebt von der Initiative, dem Austausch und dem Mitmachen aller. Wir alle haben unterschiedliche Erfahrungen und Expertisen und vereinen diese in unserer Arbeit.

Letzte Projektneuigkeit

"Leben retten - hier und überall"

  Hendrik Simon  09. Juli 2020 um 22:45 Uhr

“Leben retten-  hier und überall”

Liebe Supporter,
 
Wir freuen uns, dass - nach dem Amnesty Menschenrechtspreis - Amnesty International eine Kampagne gegen die Kriminalisierung der Seenotrettung mit der iuventa10 als zentralen Fall gestartet hat. 

https://betterplace-assets.betterplace.org/uploads/project/image/000/066/104/230951/limit_600x450_image.jpg
Foto: iuventa10

Es wäre toll wenn du diese Kampagne unterstützten könntest. Bitte teile und unterschreibe diesen Appell von Amnesty International:


Liebe alle,
 
 "Wenn es ein Verbrechen ist, Menschenleben zu retten, dann bin ich gerne schuldig. Schuldig, solidarisch zu sein", sagt Dariush, ehemaliger Kapitän der "Iuventa".

Wenn du bei einem Verkehrsunfall den Rettungswagen rufst, werden die Sanitäter_innen erste Hilfe leisten. Wenn ein Feuer in deiner Wohnung ausbricht, wird die Feuerwehr die Menschen aus der Wohnung retten und das Feuer löschen. Es ist für uns selbstverständlich, dass Ärzt_innen, Pfleger_innen und Feuerwehrleute täglich Leben retten. Niemand stellt in Frage, dass sie anderen Menschen helfen.

Anders verhält es sich, wenn in Europa das Leben von Flüchtlingen und Migrant_innen auf dem Spiel steht. Kinder, Frauen und Männer stranden an den Grenzen Europas oder ertrinken auf dem Weg dorthin. Aber Lebensretter_innen, die ihnen helfen, werden verfolgt, verunglimpft oder an ihrer Arbeit gehindert. Fordere daher von der Bundeskanzlerin, dass in Europa Hilfe für geflüchtete Menschen ausdrücklich erlaubt ist:
amnesty.de/mitmachen/petition/leben-retten-ist-kein-verbrechen-0

Die ehemalige Schiffs-Crew der "Iuventa" hat im Mittelmeer mehr als 14.000 Menschen aus Seenot gerettet. Jetzt drohen zehn Mitgliedern bis zu 20 Jahre Haft und hohe Geldstrafen. Dabei haben Recherchen der unabhängigen Organisation Forensic Architecture die Vorwürfe gegen die Crew der Iuventa eindeutig widerlegt.

Menschen dürfen nicht bestraft werden, weil sie geholfen haben. Jedes Leben muss gerettet werden, egal wo. Schicke jetzt eine E-Mail an die Bundeskanzlerin, damit Lebensretter_innen überall helfen können, ohne dafür verfolgt zu werden: amnesty.de/mitmachen/petition/leben-retten-ist-kein-verbrechen-0

Die Vorwürfe der italienischen Behörden gegen die Besatzung der "Iuventa" beziehen sich auf eine EU-Richtlinie. Diese soll eigentlich Menschen bestrafen, die Flüchtlinge und Migrant_innen schleusen, um daraus ein Geschäft zu machen. Nun wird sie dafür benutzt, Lebensretter_innen zu verfolgen, die einspringen, wo Europa versagt.
Menschen auf der Flucht werden zunehmend entrechtet und müssen sich immer größeren Risiken aussetzen. Geflüchtete Menschen auf See werden nach Libyen in Folter und Haft zurückgebracht oder müssen wochenlang auf See ausharren, bevor sie an Land dürfen.

Stell dich an die Seite der Iuventa-Crew und vieler anderer mutiger Menschen, die sich an den Grenzen Europas für die Rechte von Schutzsuchenden einsetzen. Leben retten ist kein Verbrechen!

Herzliche Grüße

P.S. Amnesty International sucht Ärzt_innen, Krankenpfleger_innen, Rettungssanitäter_innen, Feuerwehrangehörige, Rettungsschwimmer_innen, Seenotretter_innen, Bergwacht oder ähnliche Berufsgruppen, die denselben Appell an Merkel persönlich aus ihrer Berufsperspektive zeichnen. Hast du selbst so einen Beruf oder kennst jemanden? Direkt hier zeichnen: amnesty.de/appell-leben-retten. Mehr Infos: https://www.amnesty.de/allgemein/kampagnen/deutschland-appell-leben-retten-hier-und-ueberall 

https://betterplace-assets.betterplace.org/uploads/project/image/000/066/104/230952/limit_600x450_image.jpg
Foto: Paul Lovis Wagner


Defend Solidarity! 


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