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borderline-europe Menschenrechte ohne Grenzen e.V.

wird verwaltet von Harald G.

Über uns

An den Außengrenzen der Europäischen Union finden immer mehr Menschen auf der Suche nach einem menschenwürdigen Leben den Tod. Sie fliehen vor der Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen durch Kriege, Umweltkatastrophen, ungerechte Wirtschafts- und Handelsbedingungen und sie fliehen vor den gewalttätigen und diskriminierenden gesellschaftlichen Verhältnissen in ihren Herkunftsländern.

Die EU-Kommission setzt ebenso wie die meisten nationalen Regierungen ungeachtet tausender Opfer weiterhin vor allem auf die nach militärischen Prinzipien organisierte Abschottung gegen Flüchtlinge und MigrantInnen: Unter Führung der EU-Agentur „Frontex“ ist eine ganze Armee aus Militär, Polizei und Grenzschutz mit modernstem Kriegsgerät damit beschäftigt, Menschen am Grenzübertritt zu hindern. Besonders dramatisch ist die Lage im Süden der EU, wo Mittelmeer und Atlantik die Grenze zwischen den Kontinenten Europa und Afrika bilden. Tausende Flüchtlinge und MigrantInnen versuchen in kleinen, seeuntüchtigen Booten die gefährliche Überfahrt – wie viele von ihnen auf dem Meer ertrinken, verdursten oder Opfer von Gewalttaten werden, kann nur geschätzt werden. Flüchtlingsorganisationen befürchten, dass jede/r Zweite auf den Routen von Afrika über das offene Meer nach Europa ums Leben kommt.

borderline-europe ist als gemeinnütziger Verein unabhängig von politischen Parteien oder Regierungen. Unsere Arbeit ist als Akt des zivilen Widerstands gegen die Abschottung der EU und ihre tödlichen Folgen gedacht. Wir beobachten konstant die Situation an den EU-Außengrenzen und erstellen Dokumentationen/Publikationen zum Thema. Wir vernetzen uns mit anderen Organisationen auf eurpäischer Ebene und unterstützen Initiativen zur humanitären Hilfe an den Grenzen. Mit unserem Büro in Berlin und Außenstellen in Italien und Östteriech wollen wir Öffentlichkeit herstellen, um auf Basis zuverlässiger Informationen den tödlichen Konsequenzen der Abschottungspolitik entgegen zu wirken.

Letzte Projektneuigkeit

WeRise - Demo für ein Leben ohne sexuelle Belästigung

  H. Glöde  16. August 2019 um 16:51 Uhr

https://betterplace-assets.betterplace.org/uploads/project/image/000/050/844/210418/limit_600x450_image.png

WeRise ist ein intersektionales Bündnis von Aktivist*innen, Community organisations und Künstler*innen, die sich gegen sexuelle Belästigung stark machen. Wir reklamieren die Straßen für uns und holen uns die Macht über unsere Körper zurück. Während die alten patriarchalischen Strukturen zusammenbrechen, ist etwas neues dabei zu entstehen. 
Stellt Euch eine Welt vor, in der wir nachts sicher alleine auf der Straße gehen können. Stellt Euch vor, unsere Körper und Grenzen würden respektiert. Stellt Euch vor, wir könnten Nein zu Sex sagen, und es würde akzeptiert, ohne uns dafür rechtfertigen zu müssen, oder unter Druck zu geraten. Stellt Euch vor, wir könnten in Clubs und auf Partys frei tanzen, Drinks von Fremden annehmen und das anziehen, was wir wollen. 
Am Samstag, den 18. Mai gingen wir zusammen auf die Straße, um Nein zu sexueller Belästigung zu sagen! 

https://www.borderline-europe.de/sites/default/files/readingtips/WeRise_Newsletter%20Bericht_0.pdf

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Berlin
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