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Facing Finance e.V.

wird verwaltet von J. Schulz (Kommunikation)

Über uns

Ziel von Facing Finance e.V. ist die Förderung eines transparenten und nachhaltigen Umgangs finanzieller Ressourcen, indem man Investoren, Finanzinstitute und die Öffentlichkeit dazu bewegt, von Firmen oder Projekten Abstand zu nehmen, die im Zusammenhang mit Menschenrechtsverletzungen, Arbeitsrechtsverletzungen, Umweltzerstörung, umstrittenen Waffendeals und/oder Korruption stehen.

Facing Finance e.V., ist eine gemeinnützige Nicht-Regierungs-Organisation, die die Koordination der internationalen Facing Finance Kampagne organisiert. Facing Finance wird von einem breiten Netzwerk internationaler Organisationen und Partnern aus aller Welt unterstützt (z.B. aus Deutschland, den Vereinigten Staaten, Belgien, Polen, den Niederlanden, Tansania, Malawi, Namibia, Mosambik und Süd Afrika). Dieses starke Netzwerk erlaubt eine umfangreiche Recherchearbeit auf lokaler Ebene und aus erster Hand bezüglich kontroverser Unternehmen – und erspart uns dadurch eine große Summe an Reise- bzw. Recherchekosten. Um eine professionelle, genaue und objektive Überprüfung von Investoren und deren Investitionen zu gewährleisten, konsultieren wir für unsere Finanzdaten eine externe und wirtschaftlich unabhängige Rechercheagentur (Profundo).

Facing Finance e.V. konzentriert sich auf Fragen wie: Wie viel Steuern zahlt eigentlich ein Unternehmen? Oder betreibt ob ein Finanzinstitut Nahrungsmittelspekulation? Doch im Mittelpunkt steht die Suche nach strittigen Investments, die von Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung profitieren und eine nachhaltige Entwicklung behindern. Besonders kümmern wir uns um folgende Sektoren:

(1) Investments in umstrittene Waffensysteme. Diese können eine Gefahr für die zivile Bevölkerung darstellen. Dies sind zum einen Nuklearwaffen, zum anderen Waffen wie Landminen oder Streumunition, welche nach internationalem Recht verboten sind. Außerdem untersuchen wir explizit die Investitionen in die Forschung und Entwicklung vollautomatischer Waffensysteme, eine Bedrohung, die unsere Zukunft bestimmen wird.

(2) Investitionen in Rohstoff-Projekte, bei denen Menschenrechte und Arbeitsrechte verletzt werden und/oder die Umwelt zerstört wird. Dies schließt Bergbauunternehmungen und umstrittene Abbaumethoden („Fracking“) ein, die gravierende gesundheitliche Auswirkungen auf die lokale Bevölkerung und die Arbeiter haben. Oder Projekte, die durch Korruption auffällig wurden oder bei denen Gewerkschaften und deren Mitglieder eingeschüchtert werden, um Arbeiter und die lokale Bevölkerung zu unterdrücken und ihnen damit Bürger-, Menschen- sowie ihre politischen Rechte zu entziehen. Schließlich dokumentieren wir auch Bergbauprojekte, die der Umwelt und der indigenen Bevölkerung gravierende und irreparable Schäden zufügen.

(3) Investitionen in Agrarunternehmen, die versuchen natürliche Ressourcen (Rohstoffe, Nahrungsmittel) zu privatisieren und Märkte zu monopolisieren. Darunter leiden die regionale Biodiversität, die Ernährungssicherheit und die staatliche Souveränität bezüglich Ernährungsfragen bedroht. Auch sind Zwangsumsiedlungen lokaler und indigener Bevölkerungsgruppen damit in Verbindung zu bringen.

(4) Die Elektroindustrie ist ein weiteres Beispiel für einen Industrie Sektor, der von schlechten und gefährlichen Arbeitsbedingungen (Kinderarbeit, Schuldknechtschaft/Sklaverei, exzessiven Überstunden) profitiert. Außerdem fällt dieser Sektor immer wieder negativ durch eine Zulieferkette auf, die Rohstoffe aus Konfliktregionen bezieht.

(5) Die Textilindustrie seht immer wieder für Umweltzerstörung, illegalen Ausstoß von Textilchemikalien und Farbstoffen, Kinderarbeit, Schuldknechtschaft/Sklaverei, sowie schlechte bzw. lebensgefährliche Arbeitsbedingungen und/oder die Einschüchterung von Gewerkschaften und deren Mitglieder.

Trotz jährlicher Milliardeninvestitionen in diese umstrittenen Industrien mangelt es vielen der Unternehmen immer noch an Grundsätzen, extreme Armut und Hunger zu bekämpfen, die Umwelt zu schützen, sowie eine nachhaltige Entwicklung zu fördern. Wir von Facing Finance e.V. glauben, dass der transparente und nachhaltige Umgang mit finanziellen Ressourcen der Schlüssel ist, diese Herausforderung zu bewältigen.

Um dieses Ziel zu erreichen, müssen relevante Akteure Verantwortung übernehmen. Zum einen Finanzinstitute. Diese finanzieren kontroverse Firmen und Projekte, sehen jedoch häufig keinen Anlass, Investmentgrundsätze festzuschreiben, zu reformieren oder gar anzuwenden. Deshalb ist es wichtig, Finanzinstitutionen an ihre Verantwortung zu erinnern und ihnen die Auswirkungen ihrer Investitionen deutlich zu machen. Zum anderen – und nicht weniger wichtig – müssen sich auch Klienten von Banken, Kleinsparer, Investoren aller Art und die allgemeine Öffentlichkeit und natürlich politische Entscheidungsträger – sich ihrer Verantwortung bzw. ihrer „Verbrauchermacht“ bewusst werden, um einen nachhaltigeren Umgang mit finanziellen Ressourcen zu erreichen.

Dafür engagiert sich Facing Finance e.V. gemeinsam mit seinen Kampagnen-Partnern seit 2012 und nutzt den „Dirty Profits“-Bericht, um Banken, Finanzinstitute, Investoren, betroffene Organisationen und für die Öffentlichkeit zu sensibilisieren. Auch unsere Website www.facing-finance.org weiterführende Informationen bzw. Datenbanken. Indem wir versuchen, Menschen für unsere Themen zu sensibilisieren, hoffen wir ebenso, Eigeninitiative und den Wunsch nach Veränderung zu unterstützen.

Helfen Sie uns, Bewusstsein und Verantwortung zu fördern und spenden Sie unserem Projekt „Spende für den Dirty Profits III-Bericht!“.

Letzte Projektneuigkeit

Latest news

Jahresrückblick 2014 FACING FINANCE

  J. Schulz  29. Januar 2015 um 14:46 Uhr

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

im Dezember 2014 haben wir unseren dritten Dirty Profits Bericht veröffentlicht. In dem Bericht analysieren wir die finanziellen Verflechtungen zwischen 25 kontroversen Unternehmen und 24 Finanzdienstleistern, die sich auf insgeamt 140 Milliarden Euro belaufen.

Hier können Sie Dirty Profits abrufen:
http://www.facing-finance.org/files/2014/12/Facing-Finance_Dirty-Profits-3_2014_EN_online.pdf

Unseren Jahresrückblick 2014 finden Sie unter
www.facing-finance.org/files/2015/01/FF_Jahresueberblick_2014.pdf

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Ihr FACING FINANCE-Team


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