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DRK Bereitschaft Rettungshundearbeit Heidenheim

wird verwaltet von A. Rossi (Kommunikation)

Über uns

Die DRK Bereitschaft Rettungshundearbeit Heidenheim wurde 1996 ins Leben gerufen - wobei ihre Gründer bereits einschlägige Erfahrungen mitbrachten. Die qualifizierte Gesamtausbildung umfasst neben dem Training der Hunde auch die Schulung ihrer Halter: beispielsweise im Sanitätsdienst, in der Einsatztaktik, Orientierung oder im Sprechfunk.

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Der Kompass bekommt Verstärkung

  A. Rossi  13. März 2018 um 20:11 Uhr
Während es heutzutage schon völlig selbstverständlich ist, GPS zu Fuß und im Auto, auf Gehwegen und Straßen einzusetzen, selbst wenn diese bestens ausgeschildert sind, sieht es im ehrenamtlichen Rettungsdienst oft noch ganz anders aus. Auch die DRK-Bereitschaft Rettungshundearbeit Heidenheim musste aus Kostengründen bislang auf ein sogenanntes Global Positioning System verzichten.Doch dank einer erfolgreichen Spendenaktion können die aktiven Helfer nun mit Navigationsgeräten ausgestattet werden.

„No more lost im Forst!“ – Klingt nach einem flapsigen Slogan, hat aber einen ernsten Hintergrund: Im Gegensatz zum längst normalen Usus von Verkehrsteilnehmern, ein GPS zur Zielauffindung einzusetzen, konnten die ehrenamtlichen Helfer bei der DRK-Bereitschaft Rettungshundearbeit Heidenheim bislang kein Global Positioning System einsetzen. „Das Budget hatte es einfach nicht hergegeben“, erklärt Monika Habenicht. Also startete die Erzieherin zusammen mit ihren Kameraden[1] vor etwa eineinhalb Jahren einen entsprechenden Spendenaufruf. In einem am 7. Juli 2015 veröffentlichten, umfassenden Interview[2] erläuterte die Hundeführerin die Hintergründe über die zum Teil komplexen Such- und Bergungsabläufe. Und über so manche Herausforderung, der sich die Helfer mitunter auch sonst noch stellen müssen. Um zum einen die Arbeit der Ehrenamtlichen etwas zu erleichtern und zum anderen Hilfebedürftige schneller finden und versorgen zu können, galt es, die bedarfskalkulierte Summe von 2.000 Euro zu sammeln. Mit diesen Geldern sollte eine Mindestanzahl an Navigationsgeräten angeschafft werden, um die aktiven Helfer damit auszustatten. Vor gut einem Jahr war auf dem Konto bereits über die Hälfte des Betrags eingegangen, am 19. Dezember – also rechtzeitig vor Weihnachten – war auch der Rest der Bedarfssummebis zu ihrer magischen Grenze buchhalterisch erreicht. 

“Lost im Forst!” und anderswo
Wenn es nun heißt, dass das Projekt jetzt erfolgreich abgeschlossen werden kann, beschränkt sich dies jedoch nicht allein auf den finanziellen Aspekt. So manche, situativ zunächst unrühmliche Geschichte darf sich künftig Anekdote nennen und der Erheiterung dienen. Denn wer eine Vorstellung davon hat, welchem Anblick ehrenamtliche Helfer manchmal ausgesetzt sind, oder wer selbst in einer Rettungshilfeorganisation tätig ist, weiß: Ohne Humor wäre es nicht zu ertragen. Deshalb soll auch die nachfolgende kleine Begebenheit trotz ihres ernsten Hintergrundes doch eher zu einem Schmunzler gereichen. Den Sinn und Zweck dieser Spendenaktion wird dies ganz sicher nicht schmälern. Vielmehr zeigt sie beispielhaft die Schwierigkeiten, mit denen die Helfer vor der Spendensammlung zu kämpfen hatten. Es war einmal eine nebelverhangene Winternacht auf der Ostalb. Kein Wetter, also, bei dem beispielsweise ein Hubschrauber aufsteigen könnte, um eine vermisste Person zu suchen. Auch Polizeistreifen brauchen bei so einer Lage gar nicht erst ausrücken; sie arbeiten nur auf Sicht. Also wird die Rettungshunde-Bereitschaft alarmiert. Ihre Teams – jeweils bestehend aus einem Hundeführer und einem Helfer – schwärmen bei der Suche nach Vermissten im Bedarfsfall ebenso über Freiflächen aus. So auch bei diesem Einsatz. 
 Irgendwann erhält die Leitung über Funk die Nachricht: „Haben unser Ziel im Nachbarort erreicht. An der Straße war niemand. Das Team bittet, abgeholt zu werden.“ Der Kleinbus der Bereitschaft fährt also zu dem vermeintlichen Treffpunkt, findet dort allerdings weder Vierbeiner noch Zweibeiner. Auf Nachfrage stellt sich schließlich heraus, dass das Hundeteam irrtümlicherweise an einer Stelle falsch abgebogen und somit in einem ganz anderen Dorf gelandet ist. „Das wird jetzt nicht mehr passieren“, freut sich Getrud Fucker von der Bereitschaftsleitung. Denn die Frage „Wo bin ich hier überhaupt?” wird in Zukunft einfacher zu beantworten sein. „Da wir mit den GPS-Geräten auch bei Nacht und Nebel immer genau sehen können, wo wir stehen, könnte man genauso gut sagen: Unser Kompass bekommt Verstärkung.“ Oder anders ausgedrückt: Jetzt wird das Motto „No more lost im Forst!“ zum Programm.

Herzlichen Dank an die Spender!
Was ermöglichen uns Ihre Zuwendungen? Die Beschaffung mehrerer GPS-Geräte sowie zugehöriges Kartenmaterial und  den Erwerb von Kartenmaterial für Smartphones.  Damit können wir nun jeden einzelnen Hundeführer und Helfer so auszustatten, dass sich das Team im Wald selbst abseits von Wegen immer orientieren kann. 

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Die richtige Orientierung gehört bei einer Suche zu den Mindestanforderungen – bei jedem Wetter. Auf diesem Bild kämpft sich Julia Maurer mit ihrem Beauceron „Belize“ durch den Schnee. 

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Bereitschaftsleiter Bernd Weireter sowie Tanja Gschwind (li) und Sandra Ostertag (re) bei der Einsatzbesprechung. 

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Damit die Suchaktion möglichst reibungslos verlaufen kann, ist ein entsprechendes Equipment unabdingbar. Fotos: Gertrud Fucker 
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[1]Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird im vorliegenden Artikel bei personenbezogenen Substantiven und Pronomen die gewohnte männliche Sprachform verwendet. Dies soll im Sinne der sprachlichen Vereinfachung und daher ohne andersgeschlechtliche Benachteiligungen als geschlechtsneutral zu verstehen sein.[2]https://www.betterplace.org/de/projects/31407-gps-gerate-fur-die-bereitschaft-rettungshundearbeit-des-drk-heidenheim/news/117254#ppp-sticky-anchor
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