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Elektriker ohne Grenzen e.V.

wird verwaltet von Elektriker ohne Grenzen

Über uns

Der Verein Elektriker ohne Grenzen (EoG) wurde 2012 in Karlsruhe gegründet. Inspiriert von der französischen Organisation „Electriciens sans Frontières“ (ESF) werden weltweit Projekte zum Auf- und Ausbau von Energieversorgung in bedürftigen Regionen durchgeführt.

EoG hat sich zum Ziel gesetzt, der bedürftigen lokalen Bevölkerung in Entwicklungsländern den Zugang zur Energieversorgung und damit zur nachhaltigen Entwicklung zu ermöglichen. Dies trägt auch zur Förderung von Bildung, Gesundheit und Zugang zu sauberem Wasser bei. Das Engagement von EoG bezieht sich auf Regionen, die nicht im Fokus lokaler oder internationaler Akteure stehen.

Der Großteil der Mitglieder des Vereins hat einen energiewirtschaftlichen oder elektro-handwerklichen Hintergrund. Verteilt über verschiedene Unternehmer verfügen die EoG-Mitglieder über weitreichendes Know-how bei Installation, Betrieb, Exploration und Planung von Anlagen, die der Energiegewinnung und -verteilung dienen.

Ausführliche Informationen zu unseren bisherigen und aktuellen Projekten gibt es auf unserer Homepage:

Letzte Projektneuigkeit

Jahresrückblick 2019

  Elektriker ohne Grenzen  11. Januar 2020 um 18:10 Uhr

Liebe Unterstützer der Elektriker ohne Grenzen,

6 erfolgreich umgesetzte Projekte in 6 Ländern – 2019 haben die Elektriker ohne Grenzen e.V. ihr Engagement deutlich ausgeweitet und waren erneut mit viel Energie im Einsatz. Wieder wurden Erneuerbare Energien Projekte für und gemeinsam mit Menschen weltweit realisiert, die zuvor entweder noch gar keinen Zugang zu elektrischem Strom hatten oder unter einer unzureichenden und instabilen Stromversorgung gelitten haben:

In Laos haben wir im Januar und im November gleich zwei Einsätze durchgeführt. Gemeinsam mit unseren französischen und italienischen Schwesterorganisationen Electriciens sans frontières und Elettrici senza frontiere wurden dabei mehrere abgelegene Dörfer einschließlich der dortigen Schulen elektrifiziert. Autarke Inselsysteme versorgen nun sowohl die einzelnen Haushalte als auch die Schulen; außerdem kommen energieeffiziente LED-Lampen zum Einsatz. Dank Solarenergie können die Kinder neuerdings auch in den Abendstunden und an trüben Tagen unterrichtet werden. Und wo früher offenes Feuer die Hütten und Häuser erhellt hat gibt es heute Licht mittels elektrischen Stroms. In der Folge gehen Atemwegserkrankungen zurück; auch Unfälle und Brandverletzungen von Kindern etwa beim Spielen am offenen Feuer gehören dort nun der Vergangenheit an.

Gleich zu Jahresbeginn haben wir in Vietnam dann auch unser bisher größtes Projekt umgesetzt: eine Aufdach-Solaranlage für eine Lebensgemeinschaft von Menschen mit Behinderungen bzw. Fehlbildungen, Langzeitfolgen des Einsatzes eines Entlaubungsmittels im Vietnamkrieg. In der Folge können nun dank der teilweisen Eigenversorgung signifikante Kosten für den Bezug von Strom aus dem Netz eingespart, zeitweise überschüssiger Strom gegen eine Vergütung ins öffentliche Netz eingespeist und dadurch zusätzliches Pflege- und Betreuungspersonal eingestellt werden.

Ebenfalls im Januar haben wir Technik ohne Grenzen e.V. bei der Elektrifizierung einer Schule und eines Waisenheims in Haiti unterstützt. Der bisherige Dieselgenerator hatte nur für zwei Stunden am Tag elektrischen Strom ermöglicht, und dies zu hohen Kosten. Nach der Installation der Solaranlage inkl. Batteriespeicher können in der Schule nun Computer genutzt werden, und die Schulkantine hat jetzt Kühlschränke.

In Tansania wurden schließlich in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit Interplast e.V. die im Vorjahr begonnenen Arbeiten an der Solaranlage und der elektrischen Infrastruktur und Stromversorgung eines abgelegenen Krankenhauses weitergeführt und abgeschlossen. Zuvor war das Krankenhaus immer wieder von tagelangen Stromausfällen betroffen. Inzwischen können medizinische Geräte zur Diagnostik und Therapie unterbrechungsfrei betrieben werden. Die Stromversorgung ist damit nicht nur gesichert, durch die weitgehende Selbstversorgung mit elektrischem Strom haben sich mittlerweile auch die Kosten deutlich verringert. Außerdem hat unser Team vor Ort gleich noch diverse medizinische Geräte repariert.

Im Oktober ging es dann nach Indien. Infolge der Verwüstung, die ein Zyklon hinterlassen hatte, war ein Teil der PV-Anlage, welche wir 2014 für ein Frauen- und Kinderzentrum errichtet haben, nur provisorisch wiederhergestellt worden. Diesmal wurden einerseits das technische Konzept und die Befestigung wesentlich verbessert. Andererseits wurde die Anlage bei dieser Gelegenheit auch an den mittlerweile deutlich gestiegenen Strombedarf der Einrichtung angepasst. Damit unterstützen wir nun u.a. die Ausbildung der Frauen an elektrischen Nähmaschinen. Auch die Trinkwasserversorgung, für welche elektrische Pumpen eingesetzt werden, ist inzwischen wieder dauerhaft sichergestellt.

Zuletzt waren wir im November erstmals in Ruanda unterwegs. Hier haben wir Interplast e.V. bei elektrischen Arbeiten in einem Krankenhaus in den Bergen unterstützt. Im Mittelpunkt stand die Installation eines Spannungsstabilisators, um den häufigen Netzschwankungen vor Ort begegnen zu können. Dadurch wird nun ein unterbrechungsfreier Betrieb wichtiger medizinischer Geräte ermöglicht.

Der Sonderpreis von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel im Rahmen des 15. startsocial-Wettbewerbs, der uns im Juni verliehen wurde, stellt 2019 eine ganz besondere Wertschätzung unserer Arbeit dar. Nach einer intensiven Coaching Phase durch zwei Vertreter aus der Wirtschaft konnten wir die Jury davon überzeugen, dass sich die Elektriker ohne Grenzen z.B. beim Aus- und Aufbau von Schlüsselkompetenzen und bei der Skalierung der Projektarbeit und damit der Reichweite unserer Projekte mit Blick auf die direkt wie indirekt Begünstigten in den Entwicklungsländern weltweit wesentlich weiter entwickelt haben.

Auch für den Deutschen Engagementpreis waren die Elektriker ohne Grenzen e.V. in diesem Jahr nominiert. Außerdem durften wir 2019 unser 100. Vereinsmitglied begrüßen. Wir freuen uns sehr, dass wir zunehmend und deutschlandweit auf motivierte und engagierte Mitstreiter mit einem großen Spektrum an Kompetenzen zurückgreifen können. All dies wollen wir heute zum Anlass nehmen, um uns ganz herzlich für die vielfältige Unterstützung zu bedanken! Ohne großzügige finanzielle Zuwendungen insbes. für die Beschaffung von Material wie PV-Modulen im Zuge der Projektarbeit, Sachspenden wie z.B. hochwertige T-Shirts und Jacken für Einsätze in den Entwicklungsländern vor Ort oder verschiedene Veranstaltungen, auf denen wir über unsere Arbeit berichten und oft auch weitere Unterstützer gewinnen konnten wäre all dies nicht möglich gewesen. Dürfen wir auch künftig auf Ihre Unterstützung zählen, damit nachhaltige Entwicklungshilfe auf Basis Erneuerbarer Energien gelingen kann?

Die nächsten Projekte sind bereits in Planung und die Finanzierung ist noch nicht gesichert. Wir freuen uns deshalb über jede Einzelspende, genauso wie über jedes neue Fördermitglied, welches uns langfristig unterstützen möchte. Gerne geben wir auch im Rahmen von Präsentationen und Veranstaltungen Einblicke in unsere Arbeit und unsere Projekte – sprechen Sie uns an! Und nicht zuletzt: auch jeder neue Projektleiter und jede Unterstützung für die Arbeit des Vereins in Deutschland und aus Deutschland heraus sind jederzeit willkommen. Wir freuen uns sehr, wenn Sie uns auch 2020 verbunden bleiben. Dann werden wir, wie immer mit viel Energie, die nächsten Projekte anpacken. Herzliche Grüße im Namen des gesamten Teams der Elektriker ohne Grenzen.
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Kontakt

Pfinzstrasse 104a
76227
Karlsruhe
Deutschland

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Christoph Brunner

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