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Agandi e.V.

wird verwaltet von I. Wöhlk (Kommunikation)

Über uns

Wir sind ein Berliner Förderverein, dessen Ziel es ist, Waisenkindern und Kindern aus mittellosen Familien in Uganda den Schulbesuch zu ermöglichen.
AGANDI wurde im Frühjahr 2012 gegründet und ist seit November 2012 ein eingetragener Förderverein.

Bildung bedeutet Chance zur Teilhabe – Mittellose Kinder in Uganda zu dieser Chance willkommen zu heißen ist das Ziel von Agandi, was im südlichen Uganda so viel wie „sei gegrüßt“ heißt.

Dank unserer ugandischen langjährig vertrauten Partner ist ein zuverlässiger Einsatz der Spendenbeiträge für diese Kinder gewährleistet.

Die Kinder, die Agandi unterstützt, kommen aus Entebbe, einer 40 Kilometer südlich der Hauptstadt Kampala gelegenen Kleinstadt am Viktoriasee. Wie das ganze Land so befindet sich auch Entebbe in fortschreitender Entwicklung und es herrscht vielerorts Aufbruchstimmung. Jedoch gibt es eine große Schicht sehr armer Menschen, die aufgrund fehlender Möglichkeiten zur Teilhabe den Anschluss zu verlieren drohen. Hierfür sehen wir Bildung als Schlüssel zum Aufstieg. Der Verein legt daher großen Wert darauf, einen angemessenen Schulunterricht auch für mitellose Kinder möglich zu machen.

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Mein Besuch im März 2018

  I. Wöhlk  09. April 2018 um 21:54 Uhr

im März habe auch ich die Agandi-Kinder persönlich kennenlernen dürfen und kann sagen, es war eine sehr bereichernde Erfahrung!

Da zur Zeit alle Kinder in den Schulen untergebracht sind, wurden mir leider nur wenige Besuche gestattet. Die fünf Kinder auf der Jovens Highschool habe ich einmal in der Schule besucht und in Gesprächen Bedarfe erfragt. Es wurden Chemiebücher benötigt und neue Schuluniformen, die ich direkt in der Schule bestellen konnte.

Allen, unser ältestes Mädchen, habe ich als sehr offen wahrgenommen, mit ihr bin ich sehr schnell ins Gespräch gekommen. Sie erzählte mir, dass sie Ärztin werden möchte, Marvin Zahnarzt, Steven Elektro-Ingenieur und James möchte sich künstlerisch als Maler verwirklichen. 
Die Räumlichkeiten an der Schule waren verschlossen, so dass ich keinen Zugang zu den Schlafräumen hatte, mir wurde von den Kindern aber berichtet, dass je nach Geschlecht in einem Raum ca. 30 Kinder schlafen. Die Vorfreude, bald ins Agandi-Home ziehen zu können, ist riesengroß.

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Die 17 kleineren Kinder auf der St. Michaels School besuchten mich mit dem Schulbus, in Begleitung einer Lehrerin, bei meiner Unterkunft in Entebbe. Nach anfänglicher Zurückhaltung haben sie sehr viel erzählt, mir Zöpfe geflochten und ausgiebig gespielt und getanzt. Ein weiteres Mal besuchte ich die Kinder an der Schule und wurde von ihnen herzlich empfangen. Wir setzten uns anschließend auf eine Wiese gegenüber der Schule und haben zusammen Armbänder und Ketten gebastelt – alle waren mit Eifer dabei und hatten sichtlich Spaß daran. Der kleine David saß die meiste Zeit auf meinem Schoß oder nahm mich an die Hand – bei ihm hatte ich das Gefühl, dass er sehr viel Zuwendung benötigt. Mit David, Paul und Joan habe ich bei einem der nahegelegenen Stände Getränke und Pancakes für alle besorgt und wenig später war die Besuchszeit auch schon wieder um.

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Die Baustelle des Agandi-Homes habe ich ebenfalls besichtigt und die Fortschritte sind immens. Das Hauptgebäude mit den Schlafräumen war bereits von außen verputzt, das Dach gedeckt, Fenster und Türzargen waren schon eingesetzt. Beim zweiten Gebäude (Küche und Aufenthaltsraum) wurde bereits mit dem Dachgiebel begonnen und die Mauern für die sanitären Anlagen standen. Das Home liegt sehr nah an der Jovens Highschool und der Little-Angels-School, somit sind die Schulen für die Kinder fußläufig zu erreichen.

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Ich freue mich auf ein Wiedersehen!
Ilona Wöhlk

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