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Kinderdorf Mbigili Tansania e.V.

wird verwaltet von A. Bissels

Über uns

Der Kinderdorf Mbigili Tansania e.V. ist ein 2013 gegründeter, gemeinnütziger Verein mit dem Zweck, Wohnanlagen und Einrichtungen zur Unterbringung und Bildung von Waisenkindern und Jugendlichen zu bauen und zu unterhalten. Dazu zählt auch die Unterstützung von Einrichtungen und Maßnahmen, die
• der Aus- und Weiterbildung von Jugendlichen und Erwachsenen,
• der Sicherung der Ernährung und
• der Verbesserung der wirtschaftlichen Situation der Bewohner und der Bevölkerung dienen.

Das Grundprinzip ist dabei immer „Hilfe zur Selbsthilfe“.

Der Gründung des Vereins ging das jahrelange Engagement der katholischen Pfarrgemeinde St. Hubertus in Rheurdt-Schaephuysen voraus. Seit 1999 unterstützen die Gemeindemitglieder den Aufbau von Kinderdörfern im Süden Tansanias. Mit Verbreitungsraten von bis zu 20 Prozent zählt die Region zu den landesweit am schwersten von AIDS betroffenen Gebieten. Die Leidtragenden sind besonders die Kinder, die nach dem Tod der Eltern dem Verlust von emotionaler und materieller Sicherheit begegnen müssen. Und das in einem von Armut, Gewalt und Prostitution geprägten Umfeld.

So hat die Gemeinde auf Initiative ihres Mitglieds Ursula Lettgen, Trägerin des Bundesverdienstkreuzes am Bande, zunächst den Aufbau eines Kinderdorfes in Kilolo unterstützt. . 2007 folgte dann das Kinderdorf in Mbigili, das Amani Orphan’s Home Mbigili (AOHM), das von Ursula Lettgen geleitet wurde. SIe verstarb im September 2010. Ihre Aufgaben hat Ingo Lenz, ein ehemaliger Fernseh-Journalist aus Berlin bis Ende 2015 übernommen. Inzwischen wird das Kinderdorf von afrikanischen Mitarbeitern in Absprache mit dem deutschen Verein verwaltet.

Heute bietet das AOHM 64 zum Teil schwer traumatisierten Waisen ein liebevolles Zuhause, in dem sie psychologisch und sozial-pädagogisch betreut werden, die für eine gesunde Entwicklung notwendige Versorgung sowie eine umfassende Schul- und Weiterbildung erhalten, die ihnen die Möglichkeit gibt, ihren Lebensunterhalt später selbst zu verdienen. Die Kombination von lokalen Betreuungseinrichtungen und der Verankerung wechselseitiger Beziehungen zur anliegenden Dorfgemeinschaft ermöglicht eine besonders nachhaltige Hilfe. Jährlich muss bei der obersten Behörde in Dar es Salaam, dem Regierungssitz Tansanias, ein Arbeitsbericht abgegeben werden. Der Vorsitzende ist Edson Msigwa. Er arbeitet hauptberuflich in der Verwaltung einer anderen NGO, die ebenfalls Waisenkinder betreut. Stellvertretende Vorsitzende ist Grace Mosha. Sie ist verantwortlich für die Hausmütter und Kinder im AOHM. Weitere Mitglieder sind Mary Mmbando, eine pensionierte Secondary-School-Lehrerin, und Gerald Chuwa, der Personal und Projektmanagement studiert hat und nun im Kinderdorf arbeitet.

Ansprechpartnerin in Deutschland ist Marlies Hoesemans.

Weitere Informationen auf www.mbigili.de

Letzte Projektneuigkeit

Was im Mai und Juni 2020 geschah

  E. Kämpfe  03. August 2020 um 16:39 Uhr

Liebe Freund*innen, sehr geehrte Unterstützer*innen des AOHM,

unser aller Alltag hat sich in den vergangenen Monaten verändert – durch die Pandemie und die entsprechenden, notwendigen Regeln, die der tägliche Umgang miteinander fordert. So ist Corona auch weiterhin in unserem Kinderdorf allgegenwärtig. 

Anfang Mai wurde seitens der tansanischen Regierung ein TV-Lernprogramm initiiert, das die Kinder zur Vorbereitung auf die nationalen Zentralprüfungen unterstützten sollte. Da unser technisches Equipment in Mbigili das nötige Maß an (Bild-) Qualität bzw. Auflösung der auf dem Bildschirm dargestellten Texte und Rechenwege nicht bereitstellen konnte, schafften wir kurzerhand eine Satellitenschüssel und weitere Bildschirme an, um den Schüler*innen die Teilnahme an diesen Lerneinheiten zu ermöglichen. Zusätzlich waren und sind unsere Hausmütter immer für die Kinder da, wenn Hilfe beim Lernen oder zusätzlicher Erläuterung mancher Aufgabenstellungen oder Lösungswege gefragt ist. 

Seit Ende Juni dürfen die Kinder wieder die Schulen, Colleges und Universitäten besuchen. Wir haben alle unsere Schützlinge mit Mund-Nasen-Schutzmasken sowie ausreichend Seife und Desinfektionsmitteln ausgestattet und hoffen weiterhin, dass alle gesund bleiben, vor allem in Anbetracht der jeweiligen Klassengrößen. Bleibt weiterhin zu hoffen, dass alle im Umgang miteinander möglichst achtsam sind und sich unsere Präventionsmaßnahmen – wie die ausgewogene und ausreichende Ernährung zur Stärkung der Immunsysteme sowie die verstärkten Hygieneregeln – weiterhin auszahlen.

Bis zu diesem Zeitpunkt wurden die Fallzahlen vom Ende April immer noch nicht aktualisiert, daher lässt sich das tatsächliche Ausmaß der Corona-Pandemie in Tansania nur anhand der Nachrichten aus den Nachbarländern erahnen, die keinen Grund zur Erleichterung oder zur Entwarnung bieten.  

Neben massiven Regenfällen brachte der Juni auch einen Neuzugang nach Mbigili. Wir konnten ein kleines, zweijähriges Mädchen in unsere Familie aufnehmen, die sich von Tag eins bei uns sichtlich wohlfühlte und direkt ganz unerschrocken in die Interaktion mit den anderen Kindern ging. Sie wurde herzlichst empfangen und hat sich bis heute weiter sehr gut bei uns eingelebt. 

Es gab weitere Geburtstagsfeiern sowie zwei Reunification Meetings, bei denen wir zwar mit einem weinenden Auge, jedoch voller Stolz zwei – inzwischen - junge Erwachsene mit ihren Ursprungsfamilien zusammenführten und ins Arbeitsleben aus unserer Obhut verabschiedeten. Dank Ihrer Hilfe - der Unterstützung unserer Helfer*innen, Freund*innen und Spender*innen -  stehen diese Kinder nun auf eigenen Beinen und können zukünftig ein selbstbestimmtes Leben führen. Wir entlassen sie aus „dem Nest“ und wünschen alles Liebe, viel Glück, Erfolg und ein zufriedenes Leben!

Die starken Regenfälle des vergangenen Sommermonats hatten die Zufahrt vom Highway zum Kinderdorf massiv beschädigt. Der Boden war zum Teil komplett weggespült und hatte tiefe Furchen hinterlassen. Das Ausmaß war so gravierend, dass nicht einmal Geländefahrzeuge diese überwinden konnten, geschweige denn der Schulbus oder andere Fahrzeuge. Aufgrund des Klimawandels müssen wir auch in den kommenden Jahren mit derlei verstärkten Regenfällen rechnen und haben uns daher für eine langfristige, nachhaltige Lösung entschieden. Anstatt die Straße einfach nur aufzuschütten und damit die Furchen auszugleichen, wurden an mehreren Stellen unterhalb der Straße große Querrohre installiert, durch die das Regenwasser zukünftig besser in die tieferen Erdschichten gelangen kann, ohne die Oberfläche derart abzutragen. Damit hat uns das erste Halbjahr 2020 mit der außerordentlich starken Regenzeit sowie der Corona-Pandemie einige unvorhergesehene kostenintensiven Investitionen abverlangt. Wir hoffen nun auf eine etwas ruhigere zweite Jahreshälfte und natürlich allen voran, dass alle Kindern und Mitarbeiter*innen weiter unbeschadet durch diese anspruchsvolle Zeit kommen. So auch Sie! 

Bitte bleiben Sie gesund und unterstützen uns weiterhin, damit wir unsere Arbeit in Tansania machen können. Asanteni! Herzliche Grüße von dem gesamten Team des AOHM.

 

 

 

  



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Kontakt

Buchenstraße 23
47509
Rheurdt-Schaephuysen
Deutschland

Niclas Matthaei

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