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Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.

wird verwaltet von Kathrin A.

Über uns

Die Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. ist ein Werk des evangelischen Johanniterordens, dessen wichtigstes Anliegen die Hilfe von Mensch zu Mensch ist. Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist in den unterschiedlichsten sozialen und karitativen Bereichen aktiv, ob in der ambulanten Krankenpflege, in der Kinder- und Jugendarbeit oder in der humanitären Hilfe im Ausland.

In der internationalen Arbeit sind die zentralen Aufgaben der Johanniter die medizinische Nothilfe nach Katastrophen, die Unterstützung bei der Wiederherstellung des zivilen Alltagslebens in Krisengebieten, der Aufbau von Gesundheitsdiensten, medizinische Aus- und Fortbildung, die Bekämpfung von Infektionskrankheiten und Seuchen sowie orthopädische Hilfe für Behinderte und Kriegsverletzte.

Im Katastrophenfall können zahlreiche erfahrene haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter über die Auslandshilfe und zwei Auslandseinsatzzentren mobilisiert und koordiniert werden. Im Rahmen der Aufbauhilfe und Entwicklungszusammenarbeit entwickeln die Johanniter auf längere Zeit gemeinsam mit ihren Partnern vor Ort den Bedürfnissen der Betroffenen angepasste Projekte im Gesundheitsbereich, die zur Verbesserung der medizinischen Versorgung in der Region beitragen. Hierzu gehört der Aufbau und die Unterstützung von Gesundheitsstationen, die in das lokale Gesundheitssystem integriert sind.

Über die zeitgemäßen Mittel und die 60-jährige Erfahrung hinaus sind es also vor allem die Menschen, durch die wir zu einer der größten europäischen Hilfsorganisationen geworden sind. Allein in Deutschland sind rund 34.000 Ehrenamtliche und 20.000 Beschäftigten für die Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. tätig, mehr als doppelt so viele ehrenamtliche Aktive und über 1,3 Millionen Fördermitglieder.

Sie alle helfen – aus Liebe zum Leben.

Letzte Projektneuigkeit

Flüchtlingshilfe in Afghanistan

  Carina Stelter  03. Januar 2020 um 13:45 Uhr

Liebe Betterplace-Community,

hiermit erhaltet ihr einen Überblick über unsere Projekte und Erfolge in Afghanistan:

In Afghanistan sind neben den Flüchtlingen aus Pakistan auch viele Afghanen selbst auf der Flucht und lassen sich in informellen Siedlungen in Kabul nieder. Die Johanniter helfen die medizinische Versorgung sowohl in den informellen Siedlungen Kabuls als auch im Camp Gulan in afghanischen Grenzprovinz Khost sicherzustellen. So wurde Ende 2014 ein umfassendes Hilfsprojekt für die Flüchtlinge im Camp Gulan gestartet. Mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes kümmern wir uns seitdem um die medizinische Versorgung, untersuchen die Ernährungssituation und leisten psychosoziale Beratung.

Um langfristig helfen zu können, bauten die Johanniter zunächst eine neue Gesundheitsstation mit angegliedertem Labor auf und versorgen sie seitdem mit Medikamenten und medizinischen Verbrauchsmaterialien. Dort behandeln die Mitarbeitenden der Partnerorganisation ACTD verschiedene Krankheiten, pflegen Patienten, impfen Kinder und Erwachsene und untersuchen Mangel- oder Unterernährung. Hebammen stehen rund um die Uhr bereit, um werdenden Müttern vor, während und nach der Geburt zur Seite zu stehen. Außerdem werden sogenannte Gemeindegesundheitshelfer ausgebildet, die selbst im Flüchtlingscamp wohnen und mit Aufklärungsarbeit, Früherkennung, Nachsorge und der Behandlung allgemeiner Gesundheitsprobleme betraut sind.

Spezielle Beratungsangebote in Gruppen- oder Einzelgesprächen sollen den Flüchtlingen helfen, die Erlebnisse von Gewalt, Vertreibung und Flucht zu bewältigen. Auch in den Siedlungen Kabuls gibt es neben Gesundheitsprojekten noch weitere Projekte, zum Beispiel zum Thema WASH. Das Projekt, das noch bis April 2020 durchgeführt wird, läuft parallel zu einem weiteren umfangreichen Gesundheitsprojekt. Zusammen mit der lokalen Partnerorganisation Organization of Humanitarian Welfare (OHW) wird die medizinische Grundversorgung in 21 informellen Siedlungen in Kabul sichergestellt. Zwei stationäre und drei mobile Kliniken erreichen 5.451 Haushalte mit insgesamt rund 40.000 Personen. Das Projekt wird bis Mitte 2020 vom Auswärtigen Amt und durch Spenden finanziert.

Auch auf individueller Ebene wird die Hygiene verbessert. So erhalten Frauen Dignity-Kits mit Hygieneutensilien und eine Nähmaschine zur Herstellung von eigenen Hygienebinden. Menschen mit Behinderungen, die bis zu einem Viertel der Bevölkerung in den informellen Siedlungen ausmachen, werden mit physiotherapeutischen Leistungen und Hilfsmitteln versorgt. Wer Orthesen oder Prothesen benötigt, wird an das Rote Kreuz oder an Handicap International unterstützend weitergeleitet.

Winterhilfe Afghanistan 2019 - Gemeinsam haben wir viel erreicht
Neben der allgemeinen medizinischen Versorgung werden die Menschen im Winter finanziell unterstützt, da sie in den Lehmhütten der Siedlungen und durch fehlende warme Kleidung und Lebensmittel den Winter nur schwer überstehen können. Den ärmsten 235 Haushalten in der Flüchtlingssiedlung Hewadwal konnten wir 2019 somit über die kalte Jahreszeit helfen. 

Das alles konnten wir dank euch und vielen weiteren Spendern erreichen.

Herzlichen Dank für die bisherige Unterstützung,
eure Johanniter-Unfall-Hilfe

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Kontakt

Lützowstr. 94
10785
Berlin
Deutschland

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