4 Jahre Syrienkonflikt

Am 15. März jährt sich zum vierten Mal der Ausbruch des Syrienkonflikts und noch immer liefern sich Rebellen und Militär erbitterte Kämpfe. Die Auswirkungen für die Bevölkerung sind verheerend. Millionen Menschen sind in Syrien und in den Nachbarländern auf der Flucht.  

(c) Syrienhilfe e.V. Savethechildren

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Geschrieben von am 13.03.2015. Zuletzt aktualisiert am 13.03.2015.

Trends im Online Fundraising

Im Jahr 2014 wurden über betterplace.org wieder mehr als 5 Mio. EUR an soziale Projekte gespendet. Aus unserer Analyse des Spendenverhaltens leiten wir unsere Trends im Online Fundraising für das Jahr 2015 ab:

Online Fundraising wird immer mobiler
screenshot-startseite-mobileDie Bedeutung von Mobiltelefonen im Online Fundraising wird auch 2015 drastisch zunehmen. Bei betterplace.org lag der Anteil mobiler Zugriffe (Handy & Tablet) im vergangenen Jahr bereits bei 32 %, das ist ein Anstieg um satte 170 % zum Vorjahr.
Noch stärker zeigt sich dieser Trend bei Kanälen wie Facebook. Der Zugriff über die mobile Version von Facebook auf betterplace.org nahm um 250 % zu.
Klarer Auftrag für alle Fundraiser: Sorgt für responsive Websites und Spendenformulare, denn sonst geht Euch ein großer Teil potentieller Unterstützer flöten!

 

Facebook bleibt wichtig
fb-logoWenn es um Social Media im Online Fundraising geht, ist an Facebook weiterhin kein Vorbeikommen. Dabei geht es nur zum Teil darum, als Organisation selbst auf Facebook vertreten zu sein, viel wichtiger ist es, den Besuchern der eigenen Website die Möglichkeit der Verbreitung der Inhalte zu liefern. Insbesondere nach der Spende. Auf betterplace.org bleibt Facebook ein extrem starker Traffic-Kanal. Facebook liegt bei uns auf Platz 3 der Zugriffe, hinter direkten Zugriffen und Google. Dies gilt auch für die stärksten Spendenkanäle: Auch dabei belegt Facebook den dritten Rang.

 

Ohne PayPal geht es nicht
de-pp-logoUm PayPal als Zahlungsmethode kommt man im Online-Bereich nicht herum. Knapp 40 % der Spender auf betterplace.org nutzen diese Zahlungsmethode. Gleich auf mit Lastschrift und deutlich vor Kreditkarte (21 %). Dafür ist die Durchschnittsspende (34 EUR) nur halb so hoch wie bei anderen Zahlungsmethoden. Wer PayPal aber nicht anbietet, verliert definitiv Spender.

 

YouTube gewinnt an Bedeutung
yt-logoDas Videoportal YouTube wird insbesondere bei jungen Leuten immer mehr auch zur Suchmaschine. Wenig erstaunlich also, dass auch die Zugriffe über YouTube zugelegt haben – und zwar um satt 350 %. Im Vergleich zu den Haupt-Zugriffskanälen agiert YouTube aber immer noch auf niedrigem Niveau.
Gleichzeitig ist die Verbreitungskraft einiger YouTube-Kanäle gigantisch groß, wie die Spendenaktion der Slimanis oder die Vodafone-Aktion mit zahlreichen YouTubern gezeigt hat.

 

Auch Unternehmen spenden im Internet
Bildschirmfoto 2015-01-13 um 10.50.22Das Pressefoto von der Übergabe eines großen Schecks gehörte jahrelang zum Pflichtprogramm für Unternehmen, die an soziale Organisationen spenden. Immer mehr Unternehmen nutzen inzwischen aber auch das Internet, um gemeinsam mit Mitarbeitern, Kunden oder ihrem Umfeld zu spenden. Ein erfolgreiches Beispiel, wie Unternehmen dadurch auch die Spenden für soziale Projekte deutlich erhöhen können, sind z. B. Verdoppelungs- oder Spendenaktionen. Für Online Fundraiser wird es mithin immer wichtiger, auch Unternehmen innovative Angebote unterbreiten zu können.

Kategorien: Plattform
Geschrieben von am 13.01.2015. Zuletzt aktualisiert am 14.01.2015.

Erfolgsgeschichten aus der Zeitspenden-Welt: Stella und Kerstin

Heute ist es an der Zeit, eine der vielen Erfolgsgeschichten hinter unserer Ehrenamts-Plattform zu erzählen: Stella Reschke arbeitet bei Aktion Tagwerk in Bonn und hat über betterplace.org jemanden gesucht, der ehrenamtlich einen Image-Film für die Organisation drehen möchte. Gemeldet hat sich die Berliner Graphikerin Kerstin Jana Kater. Wenige Monate später trafen sich die beiden zum ersten Mal beim Bürgerfest des Bundespräsidenten, um den fertigen Film gemeinsam vorzustellen. Wie die Zusammenarbeit aussah und was dabei herausgekommen ist, wollte ich genauer wissen.

[ (c) Bernd Weisbrod, Brahmsstraße 6a, D-55218 Ingelheim, Tel.

Kerstin (links) und Stella bei der Premiere des Films 

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Geschrieben von am 7.01.2015. Zuletzt aktualisiert am 7.01.2015.

Trinken für den guten Zweck – über 650 Euro für soziale Initiativen bei unseren “drinks4good”

Bei den ersten “drinks4good”, die unsere Berlin-Botschafter im Baumhaus Berlin in Wedding organisiert haben, sind über 650 Euro für den guten Zweck zusammengekommen – eine tolle Veranstaltung! Unsere Botschafterin Anne berichtet.

 

Geschrieben von am 12.12.2014. Zuletzt aktualisiert am 12.12.2014.

Projektbesuch: AKINDA – Netzwerk Einzelvormundschaften Berlin

Die Lage von Flüchtlingen ist dramatisch. Zu brisant ist die Lage in den Herkunftsländern, zu überfordert scheinen Politik und Behörden. Was viele nicht wissen: Es sind nicht immer Erwachsene oder ganze Familien, die flüchten müssen. Jährlich flüchten auch etwa 3000-4000 Kinder vor bewaffneten Konflikten, Menschenrechtsverletzungen, Missbrauch und Armut nach Deutschland. Allein und ohne Begleitung Ihrer Eltern.

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Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge heißen diese Kinder in reinstem Beamtendeutsch. Für genau diese Kinder engagiert sich AKINDA – ein Projekt des Berliner Vereins Xenion. Akinda vermittelt ehrenamtliche Vormünder, die sich für Ihre Rechte einsetzen, sich um sie kümmern, Ihnen Vertrauen schenken und sie bis zur Volljährigkeit begleiten. (mehr …)

Geschrieben von am 10.12.2014. Zuletzt aktualisiert am 10.12.2014.

Frage zu Deinem Projekt bei betterplace.org? Komm vorbei!

Du hast Fragen zu Deinem Projekt oder zu Online-Fundraising allgemein? Komm bei uns im betterplace.org-Büro vorbei und lass Dich beraten. Kostenlos und 45 Minuten lang. Termine kannst Du ab sofort online vereinbaren. Einfach unten Termin aussuchen und Dich anmelden! Natürlich haben wir auch einen Kaffee oder Tee für Dich am Start.

Geschrieben von am 19.11.2014. Zuletzt aktualisiert am 19.11.2014.

Digitale Nothilfe mal anders: [U25] bietet Online-Beratung für Jugendliche

Gestern war es soweit – unser betterplace lab präsentierte auf dem 3. labtogether zehn Speaker  mit 1000 Ideen für eine bessere Welt. Auch dabei: Christina Obermüller von der Caritas Erzbistum Berlin. Sie berichtete von dem Programm [U25], einem online Beratungsangebot von jungen Menschen für suizidgefährderte Jugendliche. Auch bei betterplace.org sucht [U25] Freiwillige für diese ganz besondere Form der digitalen Nothilfe.

Daher haben wir mal genauer nachgefragt.

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Wie funktioniert das Hilfsangebot von [U25]?

Junge Menschen bis 25 Jahre, die Suizidgedanken haben und/oder in einer Krise stecken können sich kostenlos und anonym bei der Onlineplattform [U25] anmelden. Sie werden dort von speziell ausgebildeten Ehrenamtlichen beraten, die selbst erst zwischen 16 und 25 Jahre alt sind.

Warum habt Ihr Euch für ein digitales Angebot entschieden? Was ist der Vorteil gegenüber einer persönlichen oder telefonischen Beratung?

Junge Leute sind sehr viel im Internet unterwegs, dort suchen sie sich auch Hilfe. Für die meisten Jugendlichen, die sich bei [U25] melden, ist es unvorstellbar, persönlich in eine Beratungsstelle zu gehen – die Schwelle ist viel zu hoch, man muss zu viel preisgeben. Gleiches gilt für eine telefonische Beratung. [U25] entstand im Rahmen einer Offline-Suizid-Beratungsstelle aus dem Grund, dass junge Menschen das normale Beratungsangebot kaum genutzt haben.

Wie wird das Angebot angenommen?

[U25] wird seit Jahren von derart vielen jungen Menschen angeschrieben, dass es nicht möglich ist, für alle eine(n) Berater(in) zu finden – obwohl mittlerweile über 120 Ehrenamtliche bei [U25] dabei sind.

Welche Voraussetzungen sollte ein Zeitspender mitbringen, der sich für [U25] engagieren möchte?

Er sollte Lust haben, sich für Gleichaltrige in Not zu engagieren. Eigene Krisenerlebnisse in der Vergangenheit schaden nicht – so kann er sich besser in den anderen hineinversetzen. Allerdings sollte er aktuell nicht selbst in einer Krise stecken.

Wie sieht die Schulung der ehrenamtlichen Helfer aus?  

Die Schulung geht über mindestens 4 Monate und hat folgende Schwerpunkte: Fachwissen zu Suizid, psychischen Störungen und Krisensituationen; Techniken der Beratung allgemein und per Mail; Selbsterfahrungseinheiten, wo man sich mit eigenen Krisenerfahrungen auseinandersetzt.

Muss man an einem der derzeit fünf [U25] Standorte wohnen?

Ja. Gerade für die Ausbildung aber auch später für die 2-wöchigen Teamtreffen muss jeder Berater zur [U25]-Stelle kommen. Weil wir leider die Fahrtkosten aus anderen Städten nicht zahlen können, müssen alle Berater aus einer der 5 Städte (und Umgebung) kommen, wo es derzeit [U25]-Standorte gibt.

Woher erfahren die Jugendlichen von Eurem Angebot?

Das fragen wir uns manchmal selbst, denn angesichts der übergroßen Zahl von Anfragen machen wir von uns aus keine Werbung für [U25]. Allerdings erscheint [U25] z.B. beim Suchwort „Suizid“ ziemlich weit oben in der Liste. Außerdem wird recht häufig in den Medien über uns berichtet.

Die Zeitspender sind ja selber noch sehr jung. Wie gehen sie mit dieser Verantwortung um?

Unsere Ehrenamtlichen sind nicht auf sich allein gestellt: an jedem [U25]-Standort leitet eine hauptamtlich tätige Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin das [U25]-Team. Sie leitet die Supervisionstreffen, liest alle Beratungs-Mails gegen und ist ständig für jeden der Ehrenamtlichen ansprechbar.

 

Donnerstag keine Zeit, aber hoch motiviert? Hier kommt Ihr zur Zeitspende auf betterplace.org und könnt direkt in Kontakt treten.

Keine Zeit nach Berlin zu kommen? Die Online-Beratung gibt es mittlerweile in fünf Städten. Wenn Ihr mehr allgemeine Infos haben möchtet, klickt hier.

Geschrieben von am 5.11.2014. Zuletzt aktualisiert am 7.11.2014.

Zwei neue Gesichter

Hallo Ihr! Wir sind Francesca und Lea, die jetzt anfangen mit Euch die Welt zu verbessern! Seit Ende September/Anfang Oktober sind wir neu im Team „Projekte und Organisation“ und haben uns in unserem ersten Monat bereits gut eingelebt. Wir wurden überaus herzlich empfangen und haben bereits viele spannende Dinge gelernt um Euch nun mit Rat und Tat zur Seite zu stehen!

Kurz zu uns: Francesca studiert Internationale Not- und Katastrophenhilfe in Berlin, während Lea nach ihrem Psychologie- und Politikstudium in der Schweiz sich ein wenig ausprobiert.

Wir freuen uns sehr auf weitere spannende Wochen, in denen wir Euch unsere tatkräftige Unterstützung anbieten möchten!

Geschrieben von am 29.10.2014. Zuletzt aktualisiert am 29.10.2014.