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Samana Shacha

Tocagón, Ecuador

Unterstütze die Eigeninitiative der indigenen, genossenschaftlich organisierten Gemeinde Tocagón, einen Erholungspark mit Kulturzentrum für interkulturelle Verständigung, ökologische Bildung und nachhaltige Beschäftigung zu errichten.

Lucia Eberl von Desierto Florido e.V.
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„Samana Shacha“– was auf der Sprache der indigenen Bevölkerung Kichwa übersetzt Ort der Erholung heißt - wird derzeit in Form eines Erholungsparks in gemeinschaftlicher Zusammenarbeit in der kleinen indigenen Gemeinde Tocagón im Norden Ecuadors errichtet, umgeben von 3 Vulkanen, Seen und der atemberaubenden Anden-Landschaft. Im Einklang mit Pachamama (der Mutter Natur) entsteht dieser Erholungspark in genossenschaftlich organisierter Form, in 20-minütiger Nähe zu dem Touristenmagnet Otavalo. Er wird über die traditionelle Arbeitsform der Minga errichtet, bei der die ganze Gemeinde mithilft. Neben einem Kulturzentrum, in welchem die Kultur der Otavaleños (Bezeichnung des indigenen Volkes) praktiziert wird, soll dieses Projekt zu einem interkulturellen Austausch auch für Mestiz:innen, Indigene und Tourist:innen aus der ganzen Welt dienen. Ebenso sollen nachhaltige Beschäftigungsverhältnisse geschaffen werden, was den häufig diskriminierten Indigenen zu Gute kommen soll. Damit soll vor der Landflucht und Zerstreuung der Kultur schützen, wie auch einen ökologischen Beitrag leisten.

Auf einem sich über 4 ha erstreckendem Gelände sollen neben dem Kulturzentrum ein Speiseraum, eine Kochstelle, Sanitäranlagen sowie eine Campingzone für Tourist:innen entstehen.

Um das Projekt bis zum wichtigsten Fest im ganzen Jahr für die Indigenen in Ecuador, Inti Raymi (Fest der Sonne), fertig zu stellen und das Sonnenfest dort zu feiern, wird dort noch dringend die Summe von 1750€ benötigt. Jeder Euro hilft der Realisierung dieses Projekts.

Die Verbindung zu der Gemeinde geht zurück auf das Jahr 2013, als Jan, ein Mitglied unsere Vereins, ein FSJ in der Gemeinde Tocagón in den Anden im Norden Ecuadors als Sport- und Englischlehrer machen durfte. Seinen Erfahrungen nach zeichnet sich die indigene Kultur durch ein extrem nachhaltiges und solidarisches Leben im Einklang mit Pachamama (Mutter Erde) aus. Das Projekt kann mit Ihrer Hilfe einen wertvollen Beitrag  leisten, um gegen alltägliche Probleme wie Rassismus und wirtschaftlicher Armut vorzugehen, und die Kultur der Otavaleños zu bewahren und selbstbestimmter leben zu können.