Blockiert Aktion Deutschland Hilft: Hunger Westafrika/Sahel

Ein Hilfsprojekt von „Aktion Deutschland Hilft - Das Bündnis“ (M. Hodsman) in Sahelzone, Niger

M. Hodsman (verantwortlich)

M. Hodsman
Noch wird das Thema in den Medien kaum aufgegriffen, doch nahezu elf Millionen Menschen im Westen Afrikas sind nach Dürre, Ernteausfällen und Nahrungsmittelpreissteigerungen mit einer akuten Hungersnot konfrontiert.

„Dies ist eine Katastrophe mit Ansage. Wir Hilfsorganisationen sind in der Verantwortung, schnell und vorsorgend zu handeln, um tausende Menschen vor dem Hungertod zu bewahren. Wir brauchen aber noch mehr Gehör“, appelliert Manuela Roßbach, Geschäftsführerin von Aktion Deutschland Hilft.
„Schon in einem Jahr ohne Hungersnot sterben im Sahel 300.000 Kinder jährlich infolge schlechter Ernährung und fehlender Gesundheitsvorsorge – Momentan sind bereits 400.000 Kinder stark unterernährt. Wir versuchen, Schlimmeres zu verhindern: Dafür brauchen wir Unterstützung durch Spenden.“

In Mali, Niger, Tschad, Senegal, Mauretanien und Burkina Faso betreiben unsere Bündnispartner ADRA, Arbeiter-Samariter-Bund, CARE, Help, Islamic Relief und World Vision Nothilfe und verteilen etwa in Niger Nahrungs-, insbesondere auch Nahrungsergänzungsmittel für Kinder unter fünf Jahren. Die Helfer errichten dort und im Tschad Getreidebanken, verteilen in Burkina Faso Saatgut für die nächste Anbauphase und leisten medizinische Hilfe für unterernährte Kinder.

"Nothilfe und Katastrophenvorsorge sind aber nur eine Seite der Medaille“, erläutert Roßbach. „Wir brauchen umfassende Hilfsansätze, die von den Einwohnern und ihren Regierungen gemeinsam mit den Hilfsorganisationen erarbeitet werden. Dadurch kann langfristig die Fähigkeit der Menschen gestärkt werden, weitere Krisen besser zu überstehen.“

Die hier definierten beispielhaften Bedarfe werden immer wieder dringend benötigt. Wir garantieren dir, dass deine Spende den Menschen in Westafrika zugute kommt und hilft, Leid zu mindern.

Mit euren Spenden können wir schnell und vorsorgend handeln. Lasst uns gemeinsam Leben retten und verhindern, dass sich die Situation der Menschen in der Sahelzone weiter verschlimmert!

Danke!

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Ort: Sahelzone, Niger

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  • Hochgeladen am 22.02.2012

  • Auch CARE ist seit vielen Jahren in den dürregefährdeten Regionen vor Ort. Neben der Nothilfe werden im Niger Ernährungszentren gebaut, im Tschad soll die Einrichtung von Getreidebanken helfen, einer Nahrungsmittelknappheit langfristig vorzubeugen.

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  • Im Niger laufen seit Jahren Katastrophenvorsorgeprojekte des ASB. Mit der Errichtung von Getreidebanken wird versucht, die Ernährung der Menschen längerfristig zu sichern.

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  • Sukiam Koné vor seinem Getreidespeicher in Mali. Normalerweise müsste er voll sein, um ihn, seine Frau und seine vier Kinder zu ernähren. Dieses Jahr ist die Kornkammer aber fast leer...

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  • Auch die gestiegenen Nahrungsmittelpreise führen derzeit vielerorts zu gravierender Nahrungsmittelknappheit.

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  • Eine Familie aus Mali auf ihrem verdörrten Feld, auf dem es in diesem Jahr nichts zu ernten gibt. Die Dürre raubt vielen Familien ihre Ernährungsgrundlage und kann im schlimmsten Fall zu verheerenden Hungersnöten führen.

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  • Der ausbleibende Regen hat in vielen Regionen in Westafrika/Sahel zu Ernteausfällen geführt.

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  • Erst 2010 griff eine verheerende Dürre in der Region um sich. Die letzte Krise ist noch nicht verwunden, schon zeichnet sich eine neue ab.

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