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Walk for the Future 2021

Berlin, Deutschland

Der W4F 2021 ist ein Kurs zu den Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Während einer Wanderung wird über Hörbücher, Podcasts, Vorträge und den Besuch von Lernorten Wissen aufgebaut und von den Teilnehmenden später an die Bevölkerung weitergegeben.

J. Tremmel von Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen | 
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Über das Projekt

Versäumen wir es, in den kommenden 10 Jahren einen Transformationsprozess einzuleiten, dann bedrohen die Auswirkungen der Klimakrise die Chancen zukünftiger Menschen über viele zukünftige Generationen hinweg. Das Projekt „Walk for the Future“ (W4F) ist eine innovative, handlungsorientierte Methode für Klimabildung.
 
Junge Menschen haben als „Change Agents“ das Potenzial, sich aktiv für Klimaschutz einzusetzen und die treibende Kraft hinter positiver Veränderung zu sein. Der W4F 2021 wird 30 junge Menschen nachhaltig prägen. Auf einer 150 km langen Wanderung von Lutherstadt Wittenberg zum Bundestag in Berlin werden 30 junge Menschen mithilfe eines neuartigen didaktischen Konzeptes zu Multiplikator*innen für Klimaschutz und Nachhaltigkeit ausgebildet, an den Nachmittagen erfolgt zudem eine Einbeziehung von 180 ortsansässigen Bürger*innen jeden Alters in diese Schulung. Kern des Konzeptes ist, dass Audiobücher und Podcasts als digitale Lernmaterialien während der Wanderung eingesetzt werden. Für die Teilnehmenden ist die Klima-Wanderung ein wandelnder Lernort („Walkshop“ als zusammengesetztes Wort aus „Walk“ und „Workshop“) und ein Diskussionsforum.
 
Als Multiplikator*innen für Klimaschutz werden sie nach dem W4F ihr Wissen weitergeben und eine noch weit größere Zahl von Menschen aufklären. Der Transformationsprozess zu einer nachhaltigen Gesellschaft ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Allerdings stehen kleinere Kommunen im ländlichen Raum bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen vor anderen Herausforderungen als urbanisierte Regionen. Daher ist es besonders wichtig, auch die Perspektive der ländlichen Regionen in den Diskurs einzubringen und die Akzeptanz der ländlichen Bevölkerung für Klimaschutzmaßnahmen zu stärken, sowie gleichzeitig ihre Kompetenz zu nutzen. Das Projekt berücksichtigt dies und sucht die Leute dort auf, wo sie sind. Die Nachhaltigkeitsbildung wird „in die Dörfer getragen“. 
 
An den Abenden der Wanderung sind „Klima-Dialoge“ geplant, dies sind öffentliche Diskussions- bzw. Informationsveranstaltungen. Während der Wanderung wird ein mit informationshaltigen Meilensteinen in Form von Stelen ausgestatteter Klima-Weg angelegt, der auch nach Projektabschluss weiterbestehen wird. Auf den Etappen soll jeweils eine fest im Boden verankerte, 60 cm hohe Stele aus Stein und Metall-Platte mit QR-Code hinterlassen werden. Die sechs klimapolitischen Forderungen und der QR-Code, der auf Informationen über den Klimawandel verlinkt, sollen jeweils in einer Metallplatte festgehalten werden.
 
Die Klima-Wanderung findet im Juni 2021 statt. Bei zwei Vorbereitungstreffen werden organisatorische und inhaltliche Themen erarbeitet. Diese Treffen sowie die Durchführung der Wanderung, werden von einem sechsköpfigen Organisations-Team durchgeführt. Es setzt sich aus einem Projektleiter, einer Projektassistenz sowie vier weiteren ehrenamtlich tätigen Personen zusammen. Für die Vorbereitung sind zwei Treffen an jeweils einem Wochenende geplant. 
Zuletzt aktualisiert am 03. Februar 2021