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Deutschlands größte Spendenplattform

Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen

wird verwaltet von Orga-Team

Über uns

Wer sind wir?
Die Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen (SRzG) ist ein gemeinnütziger Think Tank an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politik. Durch ihre praxisnahe Forschung vertieft sie das Wissen um Generationengerechtigkeit und Nachhaltigkeit. Als ‚advokatorische’ Denkfabrik versucht die SRzG aber auch, in der Politik Bewusstsein für Generationengerechtigkeit und Nachhaltigkeit zu schaffen. Die Veränderung der Gesellschaft, nicht ihre bloße Beschreibung, bleibt das Ziel. Mehrere Hundert Förder-Mitglieder sichern die finanzielle Basis der Stiftung und damit ihre Unabhängigkeit.

Was wollen wir?
In einer Zeit, in der Generationengerechtigkeit als Schlagwort immer stärker aufgegriffen wird, ist eine seriöse, wissenschaftliche und handlungsorientierte Aufklärung wichtiger denn je. Generationengerechtigkeit ist für uns erreicht, wenn die Chancen zukünftiger Generationen auf Befriedigung ihrer eigenen Bedürfnisse mindestens so groß sind wie die der heutigen Generation. Dem Konzept liegt der Gedanke zugrunde, dass man nicht auf Kosten seiner Nachkommen leben sollte.

Was sind unsere Aktivitäten?
Die SRzG organisiert Symposien, Kongresse und Tagungen. Sie gibt allgemeinverständlich geschriebene Bücher (z.B. das „Handbuch Generationengerechtigkeit“) und Positionspapiere heraus, die mit klaren Empfehlungen und möglichen Zukunftsszenarien abschließen. Zu den Themenfeldern, mit denen sich die SRzG beschäftigt, gehören Umweltpolitik, Finanzpolitik, Rentenpolitik, Bildungspolitik, Arbeitsmarktpolitik, Jugendpolitik und Friedenspolitik sowie die Institutionalisierung von Generationengerechtigkeit.
Durch einen Generationengerechtigkeits-Preis in Höhe von 10.000 Euro werden junge Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen angeregt, sich mit Zukunftsthemen zu beschäftigen. Der Preis wird zweijährlich international ausgeschrieben und auf einem hochkarätigen Symposium verliehen. Hier finden Sie auch Informationen zum ebenfalls zweijährlich von der SRzG ausgeschriebenen und mit 10.000 € dotierten Demografie-Preis. Der letzte Preis 2012/13 wurde zum Thema „Jugendquoten - Eine Antwort auf die Alterung der Gesellschaft“ ausgeschrieben. Die Themen früherer Preise finden Sie unter der Sektion ‚Preise’ auf unserer Homepage (www.generationengerechtigkeit.de).

Die SRzG vergibt zudem in jedem Jahr einer Bundestagswahl den Legislativpreis für Generationengerechte Gesetze (LeGe). Damit prämiert die SRzG ein Gesetz, das eine Ungerechtigkeit zu Lasten der zukünftigen Generationen beseitigt.
Zukünftige Staatsbürger haben keine Stimme, kein Wahlrecht und keine Lobby. Ein weiteres Projekt der SRzG hat zum Ziel, mit Kunstwerken auf die Verantwortung gegenüber der Zukunft aufmerksam zu machen.

Wissenschaftliche Unterstützung
Unterstützt wird der junge Vorstand der SRzG durch ein Kuratorium und einen wissenschaftlichen Beirat, der weltweit einflussreiche Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen vereint, u. a. Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker (Club of Rome), Prof. Dr. Meinhard Miegel (Denkwerk Zukunft), Dr. Hildegard Hamm-Brücher (Theodor-Heuss-Stiftung), und Prof. Dr. Rolf Kreibich (IZT).

Ehrungen
Für Ihre Arbeit wurde die SRzG im Mai 2000 mit der Theodor-Heuss-Medaille und im November 2001 mit der Bürgermedaille der Stadt Oberursel ausgezeichnet. 2008 erhielt sie den Integrationspreis der Stiftung Apfelbaum, und 2011 wurde die SRzG von der EU-Kommission für die Durchführung eines herausragenden Projektes im Rahmen des Europäischen Freiwilligendienstes ausgezeichnet.

Wir brauchen Sie!
Wir suchen Mitstreiter und Mitstreiterinnen, die mit uns vernünftige Lösungsansätze entwickeln und durchsetzen. Gerne senden wir Ihnen ein Infopaket zu.

Werden Sie Förder-Mitglied der SRzG und machen Sie mit uns die Welt ein bisschen generationengerechter!

Letzte Projektneuigkeit

Wir haben 24,37 € Spendengelder erhalten

  Orga-Team  13. Januar 2022 um 09:20 Uhr
Vielen Dank für Eure Spende!!!
Bei der Bundestagswahl 2021 galt (wieder, bzw. immer noch) ein Mindestalter von 18 Jahren, um mitwählen zu können. Weil sie nicht wahlberechtigt waren, haben zwei junge Mitglieder von Fridays for Future mit Unterstützung der SRzG die Bundestagswahl angefochten. Am 13.10.2021 reichten Franziska Wessel und Linus Steinmetz, beide 17 Jahre alt, einen offiziellen Wahleinspruch beim zuständigen Wahlprüfungsausschuss des Deutschen Bundestags ein. Der Vorsitzende des Wahlprüfungsausschusses, der CDU-Bundestagsabgeordnete Prof. Dr. Patrick Sensburg MdB, nahm persönlich den Einspruch entgegen.

“Der Ausschluss junger Menschen vom Wahlvolk lässt sich nicht in Einklang mit den demokratischen Prinzipien der Volkssouveränität und des allgemeinen und gleichen Wahlrechts bringen. Das Mindestwahlalter ist daher abzuschaffen”, schreiben Franziska Wessel und Linus Steinmetz in ihrem Wahleinspruch.

Franziska Wessel, Schülerin, führt aus: “Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus! Auch wir Jugendliche gehören zum Volk und haben das gleiche Recht auf Mitbestimmung.” Linus Steinmetz, Schüler, der schon bei der erfolgreichen „Klimaklage“ vor dem Bundesverfassungsgericht dabei gewesen war, ergänzt: “Wir junge Menschen werden das Jahr 2050 noch erleben. Wir sind von den heutigen Entscheidungen am stärksten und längsten betroffen, aber dürfen nicht mitbestimmen. Wir haben ein Recht auf Demokratie!”
Die SRzG fordert in ihrem Positionspapier „Wahlrecht für Jugendliche und ältere Kinder“:

Die Minderheit der jungen Wähler*innen läuft aufgrund der großen Mehrheit der älteren Wähler*innen Gefahr, bei den Bundestagswahlen nicht ausreichend gehört zu werden. Die Politik orientiert sich überwiegend an den Interessen und Forderungen der Älteren, obwohl die Zukunft der jungen Generation von den aktuellen Wahlen entscheidend beeinflusst wird. Die Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen empfiehlt, das Wahlrecht ohne Altersgrenze durch ein so genanntes „Wahlrecht durch Eintragung“ umzusetzen: Jeder Mensch erhält das Wahlrecht, unabhängig vom Alter. Dabei bleibt ein reguläres Mindestalter erhalten. Jüngere können jedoch ebenfalls an Wahlen teilnehmen, wenn sie sich selbstständig beim Wahlamt ins Wahlregister eintragen lassen. Vorstellbar ist, dass unterhalb der regulären Altersgrenze die Briefwahl verboten wird, um die persönliche Wahlausübung zu gewährleisten. Dadurch würden rund 1,7 bis 2 Millionen bisher nicht stimmberechtigte Deutsche das Stimmrecht erhalten.

Hilf uns auch weiterhin, für ein reformiertes Wahlrecht zu kämpfen!https://betterplace-assets.betterplace.org/uploads/project/image/000/015/876/270641/limit_600x450_image.jpg



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