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Rehkitzrettung im Barnim - Kampf gegen tausendfaches Tierleid im Barnim

Panketal, Deutschland

Rehkitzrettung im Barnim - Kampf gegen tausendfaches Tierleid im Barnim

Panketal, Deutschland

Rehkitzrettung im Barnim - Kampf gegen qualvolles Tierleid ab 2021 Jährlich sterben in Deutschland von April-Juni bis zu 100.000 Rehkitze schon in ihren ersten Lebenstagen durch Mähmaschinen bei der Heu- und Grasernte. Wir wollen das endlich ändern!

J. Ullrich von BRH Rettungshundestaffel Barnim e.V. | 
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Über das Projekt

Wir, die Rettungshundestaffel Barnim e.V. kämpfen ab 2021 gegen qualvolles Tierleid. Denn keiner kümmert sich bisher vor Ort hier darum...
 
Jedes Jahr sterben in Deutschland, im Zeitraum  der „großen Mahd“ von April bis Juni schätzungsweise 100.000(!) Rehkitze schon in ihren ersten Lebenstagen durch Mähmaschinen bei der Heu- und Grasernte. Die Jungtiere haben in ihren ersten Lebenstagen keinen natürlichen Fluchtinstinkt und „drücken„ sich bei Gefahr einfach nur fest an den Boden - bis eben die „tödliche“ Mähmaschine kommt. Qualvolle Verletzungen sind die Folge. Anfragen bei Landwirten hier vor Ort bestätigten uns dieses Problem. Derzeit einzig bekannte Lösung: Ein Absuchen der Feldflächen morgens, unmittelbar vor der Mahd mittels Drohne samt Wärmebildkamera. Nach Auffinden werden die Tiere dann kurzzeitig aus der Gefahrenzone verbracht - Gefahr gebannt, das gerade erst begonnene Leben kann weitergehen...
   
Persönlich sehr bewegt vom aktuell doch sehr „furchtbaren Ist-Zustand“ entstand in unserer Rettungshundestaffel 2020 das Projekt „Rehkitzrettung“. Wir planen, sollten wir die finanziellen Mittel aufbringen können, ab 2021 die Rehkitzrettung mittels Drohne ehrenamtlich anzubieten. Erste Rückfragen zeigen, daß großes Interesse lokaler Land- und Forstwirte besteht. Leider gibt es, unseres Wissens nach, hier im Barnim bisher kein solches einsatzfähiges Rettungsteam. Momentan stehen bei uns über 30 ehrenamtliche Helfer bereit, die kleinen Rehkitze mit viel „Manpower“ zu retten - nur eben, die nötige Technik fehlt noch. Leider scheitern wir ohne Unterstützung an den für unsere ehrenamtliche Staffel zu hohen Anschaffungskosten der benötigten Drohne mit Wärmebildkamera. Die Gesamtkosten für eine brauchbare Ausstattung können wir aus Eigenmitteln nicht aufbringen.
 
Zur Vorbereitung unserer neuen Aufgabe stehen wir bereits im engen persönlichen Austausch mit vielen "Rehkitzretter-Teams" aus ganz Deutschland, insbesondere auch mit einer BRH-Rettungshundestaffel aus Süddeutschland, welche dieses Jahr, durch eben ein solches Projekt 56 Rehkitze vor dem sicheren Mähtod retten konnte. Großartig, wie wir finden, wir wollen das auch... Und ganz nebenbei: Die Suche nach den kleinen Rehkitzen stellt ein hervorragendes Training auch für die Suche nach vermißten Personen dar.
  
Wir, die Kameraden unserer Rettungshundstaffel Barnim e.V. wären für jede Unterstützung  dankbar, um durch unser Projekt die Welt ein klein wenig besser zu machen... Auch kleine Beiträge helfen uns daher unser Gesamtziel zu erreichen. Natürlich stellen wir alle Sponsoren und Unterstützer im Rahmen unserer Öffentlichkeitstermine namentlich vor.
Zuletzt aktualisiert am 14. November 2020