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Corona-Virus in Uganda - Menschen brauchen dringend Hilfe zum Überleben

Ein Projekt von Kath. Kirchengemeinde Königsbronn / Ugandahilfe
in Kitgum / Gulu, Uganda

Der Corona-Virus hat Uganda erreicht und die Uganda-Hilfe Königsbronn unter Helene Dingler bittet dringend um Spenden zum Kauf von Nahrungsmitteln und Medikamenten für die hungernde Bevölkerung, die in den Missionsstationen Hilfe suchen

H. Dingler
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Die Situation in Uganda ist seit Beginn der Pandemie noch schwieriger geworden und die Menschen sind mit vielen Problemen konfrontiert. Durch viele Einschränkungen - geschlossene Geschäfte und Märkte, Einschränkungen der Verkehrsmittel usw. haben viele Menschen kein Einkommen mehr. 

Uganda hat keine Sozialstrukturen, mit denen die Opfer der Krise aufgefangen werden könnten. Und auch nicht die Ressourcen, um die dramatischen Folgen für Betriebe und Geschäfte abzufedern. Die strengen Maßnahmen bringen Produktion und Handel zum Erliegen und die Folge ist Massenarbeitslosigkeit.  

Die Nahrungsmittel werden immer knapper und die Preise steigen täglich. Für die einfachen Leute unbezahlbar. Viele müssen sich mit wildwachsendem Blattgemüse zufrieden geben. Viele Menschen sterben nicht an Corona. Nur 2 % der Menschen ist über 60, so dass es wenig Menschen mit Vorerkrankungen gibt. Viele Sterben an den Folgen von Hunger und Krankheit.

Unsere Comboni-Missionare, Ärzte und Schwestern stehen vor großen Herausforderungen.

P. Gerner berichtet, dass täglich viele Menschen auf der Missionsstation Hilfe suchen, vor allem Mütter mit Kindern, Alte, Kranke, Waisen und Obdachlose. Diese haben die geringste Chance zum Überleben. 

Nun werden die Schulen wieder langsam geöffnet, doch durch die Pandemie haben viele Familien kein regelmäßiges Einkommen mehr und so auch kein regelmäßiges Schulgeld. Diese Kinder müssen dann zuhause bleiben. Wir versuchen, mit Spendengeldern Schulgebühren für sozial schwache Kinder zu übernehmen und ihnen dadurch einen Schulbesuch zu ermöglichen.

In der Handwerkerschule Gulu sind die Azubis der oberen Klassen zurück und haben ihre Prüfungen im Metallbereich abgelegt. Doch ca. 150 Azubis sind noch zuhause bei ihren Verwandten oder Familien in den Dörfern und versuchen dort zu überleben. 

Dr. Pamela und ihre Mitarbeiter vom St. Josephs Hospital hat Covid-19 in große finanzielle Schwierigkeiten gebracht. Die Zuschüsse der Regierung waren in den letzten Jahren fast völlig gestrichen worden und die Einnahmen von Patientengebühren gering. Durch Einstellung der öffentlichen Verkehrsmittel haben nun viele Kranken keine Möglichkeit mehr, ins Krankenhaus zu kommen. So sterben viele draußen in den Dörfern im Busch. Besonders viele Kinder sind davon betroffen, denn ohne ärztliche Hilfe sterben sie innerhalb 2 Tagen an Malaria. 
Auch die Bezahlung von Gehältern von Mitarbeitern ist dadurch ein wachsendes Problem. 

Durch Ihre Hilfe können wir unseren Missionaren, Ärzten und Schwestern und dadurch den Ärmsten in dieser schweren Zeit helfen. Hoffen wir, dass die Pandemie bald ein Ende hat. 

So helfen Ihre Spenden: Jeder Euro trägt dazu bei, die Not der Menschen zu lindern und Leben zu retten. 

5 € für ein Lebensmittelpaket
 35 € für die Versorgung einer Familie für 14 Tage
 250 € für Gehälter von Krankenschwestern und Lehrern mit Familien für einen Monat