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Corona: Wir dürfen niemanden zurücklassen!

Kongo, Indien

Jetzt erst recht: In Corona-Zeiten setzt sich action medeor so stark wie nie zuvor für das Menschenrecht auf Gesundheit ein. Wir müssen jetzt für die da sein, die das Virus am härtesten trifft.

Linda M. von Deutsches Medikamentenhilfswerk action medeor e.V.
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Aktuell: Corona-Notlage in Indien
Die Corona-Situation in Indien ist dramatisch. Menschen warten vor den Krankenhäusern und flehen das medizinische Personal um Hilfe an. Doch alle Betten sind belegt. Krankenhäuser haben ganze Abteilungen zu Corona-Stationen umfunktioniert, berichten uns unsere Partner in Indien. Und dennoch: Es gibt nicht genug Beatmungsplätze. Menschen sterben, weil sie keinen Sauerstoff bekommen.

action medeor hat bereits 23 Sauerstoffkonzentratoren, die im Lager in Tönisvorst vorrätig waren, nach Indien verschickt. Doch der Bedarf vor Ort ist nach wie vor groß. Unsere Partner bitten uns um weitere Hilfe. Deshalb wollen wir ein lokales Krankenhaus für die intensivmedizinische Behandlung schwer Erkrankter zusätzlich mit lebensrettenden Beatmungsgeräten versorgen. Zudem unterstützen wir die Ärztinnen und Ärzte vor Ort mit weiterem medizinischen Gerät für die COVID-Stationen.

Das Corona-Virus
Selten hat eine Krankheit, die Welt über sämtliche Ländergrenzen hinaus so beschäftigt, besorgt und bedroht, wie es das Covid-19-Virus aktuell tut. Besonders hart trifft es Menschen mit Vorerkrankungen oder einem schwachen Immunsystem sowie Menschen die keinen Zugang zu einer gesundheitlichen Versorgung haben.

Die Ansteckungsgefahr ist enorm. In einigen Dörfern und Flüchtlingscamps leben die Bewohner eng aneinander, nutzen die gleichen Sanitäranlagen und Kochstellen. Es gibt kaum sauberes Wasser und Seife, um die Hände von Keimen zu reinigen. Viele Menschen sind unterernährt und haben dadurch ein schwaches Immunsystem. Vor allem für diese Menschen kann eine Infektion mit dem Corona-Virus tödlich enden.

Hilfe von action medeor


Als internationale Gesundheitsorganisation ist unser Einsatz in einer Gesundheitskrise wie dieser nun mehr gefordert als je zuvor. In Flüchtlingscamps und Gesundheitseinrichtungen in der DR Kongo wurden die Hygienemaßnahmen verschärft. Unsere Partnerorganisation in Guatemala klärt die Bevölkerung mit Radiokampagnen und Plakaten über das Virus und mögliche Schutzmaßnahmen auf. In unserer Partnerklinik in Lamardelle auf Haiti werden täglich alle Patienten im Warteraum über das Virus informiert und Informationsblätter verteilt. In Tansania und Malawi werden Krankenhäuser mit medizinischen Geräten wie Sauerstoffkonzentratoren ausgestattet, damit die Ärzte im Notfall handlungsfähig sind. 

Weitere Hilfe dringend notwendig

Weitere Maßnahmen zu ergreifen ist dringend und zwingend notwendig. Denn das Virus verbreitet sich rasend schnell. Um die Ausbreitung zu verlangsamen, müssen Handwaschstellen errichtet, der Zugang zu sauberem Wasser und Seife verbessert, Aufklärungskampagnen ausgeweitet und Krankenhäuser für den Ernstfall ausgestattet werden. Wir dürfen in dieser Zeit, die uns alle vor eine nie da gewesene Herausforderung stellt, niemanden zurücklassen. Helft uns, den Menschen in unseren Partnerländern gerade jetzt weiter zur Seite zu stehen.

Vielen Dank! Bleibt auch ihr gesund! :-)