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KICKIN' CORONA! - Solidarity with Kenya

Kisumu, Kenia

Wir zeigen Solidarität mit Kenia in der Coronakrise und unterstützen eine lokale Initiative bei der Umsetzung von Maßnahmen im ländlichen Raum von Kisumu.

Andrea Schagalkowitsch von Afroskop e.V.
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In Kenia gibt es am 17. Februar 2021 103.188 bestätigte Covid-19 Fälle. 1.797 Personen in Kenia sind nachweislich an Covid-19 verstorben. In Kisumu, der Region, in der unsere Zielgruppe lebt, sind vermutlich rund 2.100 Personen infiziert. Leider kann nicht in allen Regionen getestet werden. Es wird daher erwartet, dass die Dunkelziffer wesentlich höher liegt. 

Kenia verfügt über kein gutes Gesundheitssystem. In wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht ist das Land unzureichend auf diese Krise vorbereitet. Die Folgen für die Bevölkerung sind so gesehen weitaus dramatischer, als wir sie gerade in Deutschland zu spüren bekommen. Die von der Regierung ergriffenen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus haben für einen Großteil der Bevölkerung dramatische Folgen. 
 
Viele Haushalte erzielen im Moment keine Einnahmen, da die Freiluftmärkte, auf denen Rund 80 % der Bevölkerung einkauft und arbeitet, nach wie vor größtenteils geschlossen sind. Insbesondere Menschen in den ländlichen Regionen haben weiterhin erschwerten Zugang zu Lebensmitteln. Zudem ist nach wie vor ein erheblicher Anstieg der Preise für Lebensmittel und Hygieneartikel, wie Seife, zu verzeichnen. Vor allem Menschen mit geringem bis gar keinem Einkommen können sich nicht ausgewogen ernähren und die erforderlichen Hygienemaßnahmen, wie ausgiebiges Händewaschen, nicht ergreifen. Dies macht sie insgesamt anfälliger, an COVID-19, aber auch an anderen Viren zu erkranken.

Wir unterstützen mit der Kampagne KICKIN' CORONA - Solidarity in Kenya unsere Partnerin New Paradigm Community Based Organization dabei, folgende Maßnahmen in dieser Krise umzusetzen. 

  • Aufklärung
    über Hygienemaßnahmen an der Haustür oder via Handy 
  • Hygiene für alle!
    Einrichtung von „Washing Stations“ mit Seife und sauberem Wasser und  Ausgabe von Seifen an Haushalte 
  • Ernährung
    a) Umstellung des Projekts „Essen macht klug“ auf Lieferservice sowie Belieferung der Frauen, die ihr Mittagessen aus gesundheitlichen Gründen nicht selbst abholen können oder sollten. 
    b) Versorgung der Mitglieder unserer Partnerorganisation mit Lebensmittelpaketen 
Weitere Informationen zur Coronakrise in Kenia findest Du auf unserer KICKIN' CORONA-Seite. 

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