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Mutperlen - die aufgefädelte Krankengeschichte

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Der gemeinnützige Verein wurde 1975 gegründet und unterstützt das Kinderkrebs-Zentrum am UKE. Die Spendenmittel werden verwendet für eine optimale Patientenversorgung, soziale Hilfen für betroffene Eltern sowie die Kinderkrebsforschung.

M. Blohm von Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.VNachricht schreiben

Mutperlen, die aufgefädelte Krankengeschichte...

Bei Erstaufnahme in einer onkologischen Station erhalten die Kinder und Jugendlichen eine lange Schnur, auf die sie zunächst ihre Vornamen aus bunten Buchstabenperlen fädeln. Die Perle mit dem Hoffnungssymbol des Ankers kennzeichnet den Beginn der Behandlung und wird gleich aufgesteckt. In den folgenden Monaten kommen, je nach Therapie und Untersuchungen, die unterschiedlichsten Mut-Perlen dazu: die Chemo-Kasper-Perle als Symbol für Chemotherapie oder die Radio-Robby-Perle bei Strahlentherapie, eine Käppchen-Perle steht für Haarausfall und eine rote Perle für das Gestochen werden bei der Blutabnahme. 
Mehr als 30 verschiedene Perlen symbolisieren den Therapieverlauf, aber auch wichtige Ereignisse wie Geburtstage, „Supertag gehabt“ oder das Ende der Behandlung. 
Da die Symbole für die verschiedenen medizinischen Interventionen gleich sind, können sich betroffene Kinder und Jugendliche, egal welchen Alters oder welcher Nation, miteinander über ihre Krankheit „unterhalten“. 
Die Perlen sind aber auch als immaterielles Belohnungssystem gedacht. Erfahrungsgemäß kooperiert ein Kind besser, wenn es für seine Anstrengungen belohnt wird. Alle sind stolz auf ihre Perlen, also auf das, was sie schon erreicht haben.
Survivors, die heute 20, 30 Jahre oder noch älter sind, sagen, dass sie gerne ein solches Erinnerungsstück aus der Zeit ihrer Erkrankung hätten. Die Krebserkrankung sei einfach Teil ihres Lebens und es gebe sowohl negative als auch positive Erinnerungsmomente, die sie gerne so parat hätten.
Für diese handgefertigten Perlen besteht ein ständiger Bedarf. 

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