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Medizinische Nothilfe im Jemen

Sanaa, Jemen

Medizinische Nothilfe im Jemen

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Seit März 2015 herrscht im Jemen Krieg. 18,8 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. action medeor versorgt die Betroffenen mit Medikamenten, Infusionslösungen, Vitaminpräparaten und therapeutischer Zusatznahrung.

Linda M. von Deutsches Medikamentenhilfswerk action medeor e.V.Nachricht schreiben

Seit März 2015 herrscht im Jemen Krieg. 18,8 Millionen Menschen - 70 % der Bevölkerung - sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Ein Großteil der Infrastruktur des Landes wurde zerstört, über 10.000 Menschen getötet und Millionen Menschen vertrieben. Sieben Millionen Menschen leiden Hunger, die Hälfte der Bevölkerung hat keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Öffentliche Dienste und Infrastruktur sind lahm gelegt.

Zusammenbruch der Gesundheitsversorgung
Knapp 15 Millionen Menschen im Jemen haben keinen Zugang zu grundlegender Gesundheitsversorgung. Laut einer Schätzung der Weltgesundheitsorganisation sind weniger als 45 Prozent der Gesundheitseinrichtungen im Land noch voll funktionsfähig.

Auch die Versorgung mit Medikamenten kann nicht länger gewährleistet werden, da sich die Menge der eingeführten lebensnotwendigen Medikamente um 70 Prozent reduziert hat. Bereits Anfang 2017 meldeten die Vereinten Nationen, dass im Jemen alle zehn Minuten ein Kind unter fünf Jahren an vermeidbaren Krankheiten stirbt.

Cholera breitet sich aus
Bereits im Oktober 2016 wurde ein Cholera-Ausbruch im Jemen gemeldet. Seitdem steigen die Fallzahlen dramatisch an. Mitte Juni 2017 meldete die Weltgesundheitsorganisation über 160.000 Krankheitsfälle, bis Anfang Oktober ist diese Zahl auf 900.000 Fälle angestiegen.

Kinder sind besonders betroffen. Viele Kinder, die an Cholera gestorben sind, waren bereits unterernährt und dadurch geschwächt. Wird eine Cholera-Erkrankung nicht behandelt, droht 15 Prozent der Erkrankten binnen weniger Stunden der Tod. Cholerabakterien werden über mit Fäkalien verseuchtes Trinkwasser übertragen.

action medeor bringt medizinische Hilfe auf den Weg
Zur Versorgung der notleidenden Bevölkerung bringt action medeor medizinische Hilfsgüter auf den Weg. Hilfslieferungen mit einem Wert von 330.000 Euro wurden bereits auf den Weg in den Jemen gebracht. Enthalten sind insbesondere Infosionslösungen zur Behandlung von Cholera, sowie auch verschiedene Medikamente, Vitaminpräparate und therapeutische Zusatznahrung. Weitere Hilfe ist in Vorbereitung.

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