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Delfine im Roten Meer

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Ausufernder Massentourismus beim Schwimmen mit wilden Delfinen im Roten Meer droht die betroffenen Delfine aus den Lebensräumen zu vertreiben. Das Projekt „Delfinschutz im Roten Meer“ setzt sich für nachhaltigen Delfin-Tourismus und Schutzzonen ein.

Ulrich K. von Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.Nachricht schreiben

Das Schwimmen mit wilden Delfinen ist im Roten Meer zu einer sehr beliebten Touristenattraktion geworden. Zu beliebt z.B. für die vor Hurghada lebenden Indopazifischen Großen Tümmler.

Viele der es gut meinenden Touristen denken, dass die Meeressäuger an den Menschen interessiert seien und freiwillig den Kontakt zu ihnen suchen. Weit gefehlt, denn eigentlich wollen die von der nächtlichen Jagd erschöpften Delfine nur schlafen. Doch daran ist kaum zu denken. Sie werden mit Zodiacs auf die schwimmenden Touristen zugetrieben und eingekreist, damit auch jeder Kunde (s)einen Delfin berühren kann. Die Tour-Guides versuchen, mit wildem Lärm über Wasser und unter Wasser mit klappernden Esslöffeln, die Delfine anzulocken.

Die Folgen für die Tiere sind fatal
Sie vernachlässigen ihren Nachwuchs, kommen kaum zur Ruhe, haben zu wenig Zeit zur Futtersuche oder sozialen Interaktionen untereinander, verschwenden wertvolle Energie beim Versuch, den Booten zu entkommen, sind zunehmend erschöpft und stehen unter enormem Stress.

Mit dem Projekt "Delfinschutz im Roten Meer" arbeitet Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) gemeinsam mit der Dolphin Watch Alliance (DWA, Schweiz) bei Hurghada unter anderem für die Etablierung von verbindlichen Regeln für tierverträgliche Delfin-Beobachtungstouren.

Erfolg von Forschung und Informationsarbeit
Einen wichtigen Erfolg konnte das Projekt Ende 2016 erzielen. Der Gouverneur für das Rote Meer, Generalmajor und Minister Ahmed Abdullah, stimmte einem von der DWA in Zusammenarbeit mit den ägyptischen Behörden und Umweltschutzorganisationen erarbeiteten Verhaltenskodex für Delfinbeobachtungs-Touren und der Einrichtung von zwei Schutzzonen im nördlichen Roten Meer vor Hurghada zu.

Die neuen Regularien sind für die Tourenanbieter verbindlich. Die Einhaltung der Schutzzonen, die im Frühjahr 2017 endgültig etabliert werden, soll von Rangern des "Red Sea" Nationalparks mittels verstärkter Patrouillen kontrolliert werden. 

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