Deutschlands größte Spendenplattform

Bitte aktualisiere deinen Browser

Wir wollen die Welt mit dir zusammen besser machen. Dafür brauchen wir einen Browser, der aktuelle Internet-Technologien unterstützt. Leider ist dein Browser veraltet und kann betterplace.org nur fehlerhaft darstellen.

So einfach geht das Update: Bitte besuche browsehappy.com und wähle einen der modernen Browser, die dort vorgestellt werden.

Viele Grüße aus Berlin, dein betterplace.org-Team

1 / 21

Streunerleid in Rumänien reduzieren: Nachhaltig - sozial - wegweisend!

Das Hundeleid in Rumänien ist groß: 2 Mio. Streuner werden auf den Straßen vermutet. Sie leben ein hartes Leben oder werden unter unwürdigen Verhältnissen in Shelter gepfercht: Unsere Lösung heißt: Mit Kastrationen zukünftiges Leid verhindern!

Claudia D. von World Animal Veterinary Emissaries (WAVE) e.V.Nachricht schreiben

Streunerleid in Rumänien reduzieren: Nachhaltig - sozial - wegweisend!
 
In Rumänien leben ca. 2 Mio. streunende Hunde auf den Straßen. Diese Tiere haben kein Zuhause und fristen ein Dasein am Rande des Überlebens. Bisher weiß man sich von offizieller Seite nicht besser zu helfen, als herrenlose Hunde in oft grausamen Aktionen einzufangen und sie in sogenannte Shelter zu sperren, die in einem verheerenden Zustand sind und entgegen ihrem Namen nicht wirklich Schutz bieten. Dort werden die Tiere dann in großen Rudeln zusammengepfercht und nur selten bzw. oftmals gar nicht versorgt. Oder sie werden in großer Zahl vergiftet, erschlagen oder qualvoll euthanisiert. Viele Tierschützer und Tierretter holen so viele Tiere wie irgendwie möglich von der Straße zu sich, um sie vor diesem Schicksal zu bewahren. Viele von ihnen haben oft 300 oder mehr Tiere zu versorgen, obwohl sie manchmal selbst nicht genug zum Leben haben. Dennoch finden die Shelter Rumäniens konstanten Zuwachs. Denn die Hunde von Besitzer bewegen sich frei und verpaaren sich mit Streunern. Ohne eine Regulierung wird die Population exponentiell wachsen und das Problem wird explosionsartig größer.
 
Es gibt nur eine wirksame Methode, die Population dauerhaft zu reduzieren: Kastrationen der auf der Straße lebenden Hunde - ob herrenlos oder einem Besitzer zugehörig. Im vergangenen Jahren haben wir 450 mal diesen schnellen Eingriff durchgeführt und damit weiteres Leid in Rumänien reduziert. Das sind 450 Tiere, die nicht mehr durchschnittlich sechs Welpen pro Wurf zur Welt bringen können, die dann entweder ein entbehrungsreiches Leben auf den Straßen Rumäniens führen oder einen oft qualvollen Tod durch Überfahren, Erfrieren, Verhungern und Verdursten finden.
 
Derzeit arbeiten wir mit einem lokalen Tierarzt und einem rumänischen Tierschutzverein aus Campina zusammen. Pro Monat werden 50 Tieren operiert, denn in Rumänien ist die Kastration freilaufender Tiere gesetzlich vorgeschrieben.  Seit Oktober 2018 führen wir diese Aktionen hochgradig organisiert durch: Wir machen konstant Werbung über Social Media in der Region in und um Campina. Die Besitzer und freiwilligen Helfer bekommen einen individualisierten Voucher, der dem Tierarzt zeigt, dass die OP durch uns gedeckt ist. Der Besitzer bzw. die Freiwilligen machen dann eigenständig einen Termin und bringen das Tier zum vereinbarten Termin zur OP. In den Fällen, in denen die Besitzer kein Auto haben, lassen wir es an der Tür abholen. Nach dem Aufwachen ist meist der Besitzer zurück und kann sein Tier schon wieder in Empfang nehmen bzw. es wird direkt wieder bis zur Haustür gefahren. Die Shuttle für die Tiere kostet auch nur 2 Euro mehr.

Die arme Landbevölkerung kann sich die OP oft nicht leisten, verdient der Durchschnitt nicht mehr als 300 EUR pro Monat. Deshalb möchten wir bei dieser so wichtigen Maßnahme helfen. In Rumänien kosten eine Kastration nur 20 EUR – 20 EUR, die einer Seele helfen, aber etliche Seelen vor Schmerzen und Entbehrungen bewahrt! Aber auch Teilbeträge, also 5, 10 oder 15 EUR helfen uns weiter! 

Dieses Projekt wird auch unterstützt über