Vater in Berlin, kranker vierjähriger Sohn in Bagdad

Berlin / Bagdad, Deutschland

Vater in Berlin, kranker vierjähriger Sohn in Bagdad

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Ein Iraker in Berlin dessen Sohn schwer krank in Bagdad nur durch bezahlte ärztliche Betreuung überlebt.

A. Tölke von be an angel e.V.Nachricht schreiben

Wir sammeln für die Familie von Mohamad Ali. Er ist hier, ist Iraker, hat seine Frau und seinen vierjährigen Sohn Adam in Bagdad. Der Sohn hat eine schwere Herzinsuffiziens, wir halten das Kind mit Spenden am Leben, kostenfrei wird der Junge nicht behandelt.
Mohamad ist in Berlin aktuell im Asylverfahren. In Bagdad würde er ermordet, er hat sich geweigert zur Armee zu gehen, und vom „vom rechten Glauben abgefallen“ ist. 
Sobald er seine Aufenthaltsgenhemigung hat, können wir Familienzusammenführung beantragen. Dann kommen Reisekosten auf uns zu und bis dann muss er von einem Anwalt vertreten werden, der das leider auch nicht umsonst macht.
Moahmad ist Analphabet, ist in einem Alphabetisierungskurs untergebracht und wir haben ihn im Sommer als Abräumer in einen Biergarten vermittelt. 
Er war hat es trotz wechselnder Dienstpläne immer geschafft da zu sein. Wir sind von ihm beeindruckt, er ist - so platt es sich anhört - ein Sonnenschein auf Beinen. 
Und schleppt dauernd mit sich rum, dass er seit bald zwei Jahren weder seine Frau noch seinen Sohn gesehen hat. Letztes Gespräch: sobald seine Frau in Deutschland ist, kann sie endlich den verhassten Schleier ablegen. Mohamad in nach Deutschland geflohen und seine Familie zu retten. Gemeinsam schaffen wir es.
Er, sein Sohn und seine Frau sind jeden Euro wert. Jeden Cent.
(Wir haben Atteste aus Bagdad, haben alle Unterlagen eingesehen, vom Protokoll der Anhörung Mohamads beim Bundesamt für Migration bis zur Registrierung beim LaGeSo. Eine unserer freiwilligen Helferinnen war bei der Anhörung als Zeugin dabei. All die Informationen stellen wir Spendern auf Anfrage und in vorheriger Rücksprache mit Mohamad zur Verfügung.)