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Bald 39.900 Legehennen in Großsperrenwalde (Uckermark)?

Groß Sperrenwalde, Deutschland

Bald 39.900 Legehennen in Großsperrenwalde (Uckermark)?

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Der BUND Brandenburg kämpft zusammen mit der Bürgerinitiative contra Industrieei Uckerseen gegen die Errichtung einer Legehennenanlage mit 39.900 Tierplätzen. Zur Zeit läuft ein Eilverfahren, um den sofortigen Baubeginn zu verhindern

A. Kruschat von BUND Brandenburg e.V.Nachricht schreiben

Die Bürgerinitiative Contra Industrieei Uckerseen kämpft zusammen mit dem BUND gegen die Errichtung einer Legehennenanlage mit 39.990 Tierplätzen. Im Ortsteil Groß Sperrenwalde (Nordwestuckermark) will die Geflügelhof Weiß GmbH & Co.KG mit der Produktion von Eiern beginnen.

Immer wieder greifen Investoren zu der Strategie, Massentierhaltungsanlagen mit einer Bestandsgröße von Knapp unter 40.000 Tierplätzen für Geflügel zu bauen. Dann kommt es bei der Genehmigung nur zu einem vereinfachten immissionsschutzrechtlichen Verfahren nach dem BImSchG, an dem die Öffentlichkeit nicht automatisch beteiligt wird. U.a. wegen des bedrohten nahegelegenen Flattergras-Buchenwalds, der als FFH-Lebensraumtyp unter besonderem Schutz steht, hätte aber zwingend eine Umweltverträglichkeitsprüfung mit Öffentlichkeitsbeteiligung stattfinden müssen. Die Legehennenanlage bedroht zudem umliegende Gewässerbiotope und den Lebensraum seltener Amphibienarten.

Der Standort liegt nur wenige Kilometer entfernt von drei bestehenden Legehennenanlagen mit ähnlichem Eigentümerhintergrund. Mit dem Bau der Anlage in Groß Sperrenwalde wird nach Planung der Investoren noch im Herbst 2016 begonnen werden. Anderenfalls droht der Anspruch auf Fördergelder zu verfallen. Der BUND legte bereits am 13.05.2015 Widerspruch gegen die immissionsschutzrechtliche Genehmigung ein. Obwohl das Landesamt für Umwelt (LfU) über den Widerspruch noch nicht entschieden hat, musste wegen des drohenden Baubeginns ein Eilantrag auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung eingereicht werden.

Sollte der BUND bei einem erfolgreichen Klageverfahren Kosten von der Gegenseite teilweise oder in Gänze erstattet bekommen, verwendet er die Spenden für ein ähnliches Verfahren nach dem Bundesmmissionsschutzgesetz.

Informationen und Kontakt zur Bürgerinitiative:
https://contraindustrieeiuckerseen.wordpress.com
Kontakt: Barbara Schindler - post@barbaraschindler.de

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