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Finanziert Chor La Bohème

Leipzig, Deutschland

Finanziert Chor La Bohème

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Der Leipziger »Chor La Bohème« - der Vormittagschor (nicht nur) für Erwerbslose - will der gesellschaftlichen Isolation der Erwerbslosen entgegen wirken, Schwellenängste überwinden sowie selbstbewusstes, sicheres und offenes Auftreten entwickeln.

B. Schumann von Chor La Bohème im Jugend- und Altenhilfeverein e.VNachricht schreiben

Seit August 2009 singen wir im »Chor La Bohème«: Erwerbslose, Minijobber und Geringverdiener, Frauen in Elternzeit und Rentner, Lebenskünstler. Unseren Namen haben wir nicht zufällig gewählt: Wir fühlen uns ein bisschen wie Bohèmes - die arbeitslosen, unkonventionellen Künstler des 19. und 20. Jahrhunderts, die sich mit Leidenschaft der Kunst hingaben, selbst wenn sie nicht zum Broterwerb reichte. »La Bohème« gibt v.a. Erwerbslosen und deren versteckten Potenzialen ein Podium, bietet ihnen durch kulturelles Engagement eine soziale Perspektive und ermöglicht so gesellschaftliche Wertschätzung.

In den Proben (zweimal pro Woche vormittags) und bei den Auftritten arbeiten wir nicht nur daran, unsere kreativen Einzelstimmen im Ensemble zum höchstmöglichen Einklang zu bringen. Über das gemeinsame Singen hinaus ist ein soziales Netzwerk entstanden, dem sich jeder Sänger/jede Sängerin gern zugehörig fühlt und das für viele von uns zu einem unverzichtbaren Bestandteil im Alltag geworden ist.

Chorsingen gibt es nicht zum Nulltarif: Noten wollen gekauft werden, ein Probenraum kostet Miete, der Chorleiter muss für seine hervorragende Arbeit honoriert werden, Versicherungen, Gema-Gebühren etc. Fahrt- und Übernachtungskosten zu auswärtigen Auftritten oder Chorfreizeiten sind für einige unserer SängerInnen unerschwinglich. Ein Drittel der laufenden Kosten können wir durch solidarisch gestaffelte Mitgliedsbeiträge aufbringen – aus unserer Sicht eine beachtliche Leistung für einen Erwerbslosenchor. Die verbleibende Lücke hoffen wir auch durch Ihre Spenden schließen zu können.