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KANAL BLEIBT!

Berlin, Deutschland

KANAL BLEIBT!

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Radikal Queerer Wagenplatz KANAL ist ein queerer Space mit mehrheitlich Geflüchteten, Migrant_innen, Schwarze, Rrom_nja und Menschen of Color. Die Stadt droht uns mit Räumung, weil wir keine rassistiche Klausel im Mietvertrag unterschreiben wollen!

Mo K. von Wagenburg Kanal e.V.Nachricht schreiben

(Deutsch unten)
For two years BIM – Berlin grounds and houses company (that is maintaining and selling property of the state) is fighting against us and trying to make us sign a contract with racist paragraphs that forbids refugees, rrom_nja and people without papers or with Residenzpflicht to live at our place.

Just recently we ONLY found out through the press that the senate and the districts of berlin together paradoxically have published a list, of places where so called „MUF“ (modular shelter for refugees) should be built. The only place on this list where people are living, is our home in
Kiefholzstraße 74. By building a lager they want to force us to leave. This racist displacement policy, with a rent increase, in favor of profitmaximisation, wants to eliminate us as a self-organized structure and replace us with state run concentration camps. The results are mass deportation and privatization. They want to play us off against each other.

Let's say NO to it together. Let's stick together in solidarity and fight structural racism! Let's defend self-determined spaces!
Against concentration camps!
Against eviction!
Against deportation!

***

Seit zwei Jahren kämpft BIM - Berliner Immobiliengesellschaft, eine Firma die städtisches Eigentum verwaltet und verkauft, gegen uns und versucht uns zu zwingen einen Vertrag mit einer rassistischen Klausel zu unterschreiben, der es Geflüchteten, Rrom_nja und Menschen ohne gültigen Aufenthaltstitel oder Residenzpflicht untersagt sich auf dem Platz aufzuhalten.

Vor kurzem haben wir ZUERST aus der Presse erfahren müssen, dass der Senat, in Kooperation mit den Bezirken, paradoxerweise eine Liste veröffentlicht hat, mit den Plänen auf dem von uns bewohnten Gelände an der Kiefholzstraße 74, eine sogenannte „MUF“ (Modulare Unterkünfte für
Flüchtlinge) zu bauen um uns damit zu verdrängen. Diese rassistische Verdrängungspolitik mit Mieterhöhungen die nur der Gewinnmaximierung dient, möchte sich unserer als selbst-organisierte Struktur entledigen und uns durch staatlich verwaltete Massenlager ersetzen, die nicht zuletzt auch Massenabschiebungen und Privatisierungen zur Folge haben.

Wir lassen uns nicht gegeneinander ausspielen. Wir sagen NEIN!
Lasst uns gemeinsam und solidarisch gegen strukturellen Rassismus
kämpfen und selbst bestimmte Lebensräume verteidigen!
Gegen Massenlager!
Gegen Verdrängung!
Gegen Abschiebung!