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Beendet Gegen Vorurteile und für mehr Verständnis: ein Filmprojekt über Depression

Leipzig, Deutschland

Beendet Gegen Vorurteile und für mehr Verständnis: ein Filmprojekt über Depression

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„Die Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag“ ist ein crossmediales Filmprojekt über Depression. Kern ist ein Dokumentarfilm, der betroffene Menschen begleitet und verschiedenen Wege aus der sonst so schwer verstehbaren Erkrankung zeigt.

I. Heinz von Deutsches Bündnis gegen Depression e.V.Nachricht schreiben

Das große Leiden eines an Depression erkrankten Menschen ist für selbst nahestehende Personen oft schwer nachzuvollziehen. Das Ausmaß an Hoffnungslosigkeit und vielfältige Symptome wie Scham, Selbstvorwürfe und Antriebsverlust sprengen die Grenzen der Vorstellungskraft. Depression ist eine oft schwere Krankheit, die das Leben der Betroffenen und ihrer Familien stark beeinflusst und sie oft an den Rand ihrer Kräfte bringt. Trotz gut wirksamer Behandlungen erhalten nur wenig erkrankte Menschen die notwendige Hilfe. Sie kämpfen mit Vorurteilen und Stigma – Depression wird immer noch mit persönlichem Versagen oder Charakterschwäche in Verbindung gebracht. „Reiß dich mal zusammen!“ oder „Jeder ist mal schlecht drauf.“ sind Aussagen, die es einem Betroffenen zusätzlich schwer machen, zum Arzt zu gehen. In der Öffentlichkeit, aber auch bei Betroffenen und Angehörigen, fehlt oft das Wissen, dass Depression eine ernste Erkrankung ist, die Behandlung braucht. Mit dem Filmprojekt „Die Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag“ möchten wir das Verständnis für die Erkrankung verbessern und Vorurteile abbauen. Kernaussage ist, dass Depression eine behandelbare Erkrankung ist, für die es verschiedene, individuelle Wege heraus gibt – „aus der Nacht in den (neuen) Tag“. Das Projekt besteht aus drei Modulen, die Hand in Hand gehen: Der Dokumentarfilm begleitet bundesweit Betroffene auf ihrer Suche nach einem Weg aus tiefer Traurigkeit und dem Gefühl der Leere. Als Patienten kämpfen sie gegen Depressionen und führen uns in die ‚versteinerte Welt’, in der sie gefangen sind. Der Film erzählt diese zutiefst persönlichen Geschichten aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln: Unsere Protagonisten lassen uns erstaunlich offen an ihrem Leben und ihren Gedanken teilnehmen und das über einen längeren Zeitraum. Gleichzeitig gestalten sie den Film aktiv mit Videotagebüchern mit. Durch diese subjektive Perspektive wird die sonst so schwer verstehbare Krankheit sehr nah an den Zuschauer herangeführt und die unterschiedlichen Wege damit umzugehen, erlebbar. In einem ergänzenden Informationsfilm werden alle wichtigen Fragen rund um Depression behandelt und es kommen Experten zu Wort. Besonders wichtig ist uns die begleitende Öffentlichkeitsarbeit. Neben Social Media ermöglicht eine interaktive Webseite eine aktive Beteiligung. Betroffene und Interessierte können Erfahrungsberichte und Testimonials einreichen und der Depression ein Gesicht oder eine Stimme geben mit dem Ziel, einen offenen Umgang mit der Erkrankung zu fördern. Weiterhin werden Interviews mit Experten und den Filmemachern sowie kurze Filmsequenzen und Links zu Hilfsangeboten bereitgestellt. Auch wird über die Filmtournee des Dokumentarfilms berichtet, welcher seit November 2016 für die Vorführung in lokalen Kinos und Kulturstätten bereitgestellt wird. Insbesondere rund um den Internationalen Tag der seelischen Gesundheit  am 10. Oktober 2017 sind bundesweite Filmvorführungen geplant. Informationen zum Stand des Projektes finden Sie auch auf unserer Webseite.