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Nothilfe Malawi

B. Breuckmann
B. Breuckmann schrieb am 24.03.2023

Malawi wird seit Mitte letzten Jahres von einem der schlimmsten und tödlichsten Cholera-Ausbrüche heimgesucht. Laut Berichten der UN sind bisher mehr als 1.500 Menschen daran gestorben, über 50.000 wurden infiziert.

Zusätzlich hat jetzt der Tropensturm Freddy in Malawi eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Im Süden Malawis und insbesondere in dem am schlimmsten betroffenen Gebiet im Großraum Blantyre wurden weit über 400 Menschen getötet. Viele werden noch vermisst, Tausende sind verletzt und mehr als 180.000 obdachlos. Gesamte Dörfer wurden ausradiert. Viele Straßen sind zerstört, die Ernte ebenfalls. Gleichzeitig erleidet der Norden Malawis anstatt der Regenzeit eine ausgeprägte Trockenperiode, die im Distrikt Karonga die Maisfelder zerstört hat.

Sowohl im Süden als auch im Norden des Landes wird also die Jahres-Ernte im April und Mai katastrophal ausfallen. Schon jetzt haben sich beispielsweise die Preise für Mais und Getreide, die ohnehin mit Beginn der Ukraine-Krise kräftig gestiegen waren, nochmals drastisch erhöht; Mais kostet inzwischen das 3-fache wie noch vor einem Jahr. 

Nach Aussagen der Welthungerhilfe konnten sich in Malawi bereits vor dem Sturm über 7 Millionen Menschen nicht ausreichend ernähren, fast 40 Prozent der Kinder unter 5 Jahren seien chronisch unterernährt. Es droht jetzt eine das ganze Land betreffende Hungersnot! 

Unsere Partner-Organisation Pamoza hat bereits Kleiderspenden in das Katastrophen-Gebiet auf den Weg gebracht und bittet auch uns dringend um weitere Spenden, um Nothilfe zu leisten und Lebensmittel, insbesondere Mais und Getreide für die von Hungersnot Betroffenen zu kaufen.

Wenn auch Ihr den von Cholera, Sturm und Hunger betroffenen Menschen in Malawi helfen wollt, so sendet uns Eure Spende an den Bedarf Nothilfe Malawi.

Wir leiten alle Spenden an unsere Partnerorganisation Pamoza weiter, mit der Vorgabe, diese Gelder ausschließlich für die genannten Zwecke zu verwenden.


Bitte spendet für die von Cholera, Sturm und Hunger bedrohten Menschen in Malawi