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Fluthilfe, Aufforstung, Brunnenbau in MALAWI

Aktuell ist dringend Hilfe nach dem Zyklon Idai nötig! Brunnensanierung und Wiederaufforstung auf Ödland in Malawi gegen Durst, Hunger und Armut , Zurückgewinnung von Flächen für Nahrungsmittel-und Obstanbau für den örtlichen Bedarf. .

B. Uhlig von Active Aid in Africa e.V.Nachricht schreiben

Neben der Sanierung von älteren Brunnen setzt sich unser Verein Active Aid in Africa dafür ein, dass die südlichste Provinz des Staates Malawi wieder aufgeforstet wird. Wir pflanzen dazu schnell wachsende, endemisch vorkommende Pionierbäume an: Jatropha, Neem und Moringa (JA-NEE-MO), die mit den klimatischen Bedingungen sehr gut zurechtkommen. Alle drei Baumarten bilden ein weitverzweigtes Wurzelwerk, welches den Boden stabilisiert und vor Erosion schützt. Außerdem speichern die Querwurzeln das Regenwasser oberflächennah, so dass wir bald auch Obstbäume und Gemüse in größeren Mengen anbauen können.

Die Gegend hat nicht immer so desolat ausgesehen. Als der Entdecker David Livingstone vor 160 Jahren genau an unserem Dorf vorbeischipperte, sah die Gegend noch komplett anders aus: Feuchtsavanne mit großen Büschen und Wäldern breiteten sich in der gesamten Gegend aus. Große Tiere wie Antilopen und Elefanten hatten sich hier weit verbreitet. Bis zum Ende der Kolonialzeit in den 1960er-Jahren blieb die Gegend weitgehend unberührt.

Der Nsanje Distrikt, insgesamt gerade einmal so groß wie das kleine Saarland, ist auf drei Seiten vom großen Nachbarn Mosambik umgeben. Als dort in den 1970er Jahren ein nahezu 20 Jahre andauernder Bürgerkrieg ausbrach, strömten die Mosambikaner zum friedlichen Nachbarn Malawi. Zu den etwa 200.000 einheimischen Malawiern kamen im Lauf der Zeit über 2 Millionen Bürgerkriegsflüchtlinge hinzu. Die Flüchtlinge lebten in riesigen Zeltlagern. Die Bäume und Sträucher wurden gerodet, denn die Leute brauchten Platz und Feuerholz. Als der Krieg Anfang der 90er Jahre zu Ende ging, kehrten die Menschen nach Mosambik zurück und hinterließen den Malawiern eine Halbwüste. Die Böden blieben der Erosion durch Wasser und Wind schutzlos ausgeliefert.

Dank unserer ersten Pflanzaktionen entstanden schon kleine Wäldchen. Einige Leute im Dorf haben bereits Obstbäume gepflanzt.

Was wir für einige Familien im kleinen Maßstab geschafft haben, können wir auch im größeren Maßstab erreichen. Dass dies möglich ist, hat sich in den letzten Jahren eindeutig herausgestellt. Dazu sind jedoch sehr viel größere Anpflanzungen notwendig. Auch dazu haben wir eine erste Grundlage gelegt: Unsere Projektbasis, ein Haus mit eingemauertem Grundstück, haben wir fertiggestellt. Daraufhin zog die Baumschule zu ihrem endgültigen Standort nahe dem Haus um. Hier ziehen die fest angestellten Gärtner derzeit ca. 40.000 Jungpflanzen hoch. Während der Regenzeiten setzen unsere Gärtner die Pflanzen aufs freie Feld aus, um die zu unserem Projekt gehörende Fläche von 8 ha zu einem großen Teil aufforsten, aber auch viele Grundstücke in anderen Gemeinden des Landkreises.

Wir wollen aber noch sehr viel mehr aufforsten. Denn es gibt tausende Hektar Brachland in unserem Landkreis und noch weitere Gemeinden wie Lukwa, die sich in großem Umfang am Projekt beteiligen möchten. Damit dies möglich wird, benötigen wir Eure Hilfe.

Die Situation vor Ort machte es erforderlich, dass veraltete Brunnen  
dringend wieder instandgesetzt werden.

Helft alle mit, für unsere Umwelt und um den Klimawandel auszubremsen.